Verzweifelt und vielleicht verliebt
Olive Sanderson hat ihren Mann Tony nicht rausgeschmissen, wie sie es ihren engsten Freunden im zweiten Band so glaubhaft erzählt hat. So glaubhaft, dass selbst ich fest daran geglaubt habe, dass sie endlich ihren eigenen Wert über die Meinung der Menschen in Lower Whilby gesetzt hat. Deswegen hat es mich ehrlich schockiert, dass Olive sogar vor ihren Freunden verheimlicht, dass Tony sich versetzen lassen hat, um näher bei seiner Freundin zu sein anstatt bei seiner Frau. Aber Olive wäre nicht Olive, wenn sie ihr Leben nicht einfach weiterhin durchziehen würde. Ihren Alttag als Lehrerin, gelegentliche oder vielleicht auch immer öftere Besuche im Teaspoon bei Jude, James und Dex, Gespräche mit ihrer Freundin Nore und natürlich der Buchclub. Insgesamt finde ich es beeindruckend, wie Olive äußerlich einfach mit ihrem Leben weitermacht, als ob nichts geschehen wäre, wo es sie doch innerlich so zerfrisst. Von Geldsorgen aufgrund ihres eigenen Hauses über die Meinung der Leute bis zu ihrem Leben so ganz im Allgemeinen und wie sich dieses nun in Zukunft gestaltet. In einem Wort: verzweifelt. Sie ist ein bisschen zu verzweifelt.
So fühlt sich aber auch ein gewisser Autor mit einem riesigen Welterfolg vor vielen Jahren. Im Moment lebt er jedoch zurückgezogen mit seiner Tochter Shae, die ihm wohl noch viele graue Haare bescheren wird. Aber das nimmt Casey O'Leary liebend gern in Kauf, denn er liebt seine Tochter über alles. Dabei kann er tief in seinem Herzen noch immer nicht verstehen, warum Shiv die beiden vor so vielen Jahren verlassen hat. An diesen Gedanken verschwendet er noch mehr graue Haare. Dabei muss er unbedingt Gedanken und am besten große Gefühle aufs Blatt Papier bringen, denn sein Verlag erwartet den nächsten großen Bestseller.
Nicht nur die Verzweifelung teilen sich die beiden, sondern auch, dass sie ihre vorherigen Partner nicht loslassen können. Und insgesamt gehen die beiden ein bisschen zu sehr daran zu Grunde, dass man manche Menschen ziehen lassen muss, auch wenn es einem das Herz zerreißt. Das beschreibt die Autorin Kyra Groh sehr einfühlsam und gleichzeitig einprägsam. Sie verbindet witzige Szenen mit tiefgründigen Inhalten. Dabei kreiert sie unfassbar vielschichtige Charaktere mit eben so vielschichtigen Vergangenheiten. Ihr lockerlustiger Schreibstil hat die Leseprobe nur so verfliegen lassen.
Das Cover verbildlicht durch die hellen Blautöne den eisigen Winter in Lower Whilby, sodass es sich hervorragend in die Reihe mit dem herbstlichen und frühlingshaftem Cover einreiht. Da Olive im Teaspoon eine heiße Schokolade bestellt, ergibt schon ein Teil des Titels Sinn. So frage ich mich folgernd, ob Casey gerne etwas mit Pfefferminze trinkt.
Jedoch kann Olive den Autor aufgrund seiner letzten Bücher so gar nicht ausstehen. Deswegen bin ich sehr gespannt, wie das erste Aufeinandertreffen von Olive und Casey sein wird. Zudem frage ich mich, ob die beiden sich zu Beginn erst einmal hassen oder ob gleich die Funken sprühen. Insgesamt erwarte ich von diesem Roman die ganz großen Gefühle (immerhin ist Casey ein Liebesromanautor), dass Olive sich endlich ganz offiziell von Tony scheiden lässt und die beiden Protagonisten Frieden mit ihrer Vergangenheit schließen. Zudem hoffe ich auch, dass Kyra Groh es schafft, die Leserinnen und Leser in den Bann von Olive und Casey zu ziehen, sodass man mit ihnen fühlt. An allen Hoch- und Tiefpunkten.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ich miterleben kann, wie sich Olive und Casey zwischen Verzweiflung und kreisenden Gedanken inmitten des Winters von Lower Whilby kennenlernen und vielleicht verlieben.
So fühlt sich aber auch ein gewisser Autor mit einem riesigen Welterfolg vor vielen Jahren. Im Moment lebt er jedoch zurückgezogen mit seiner Tochter Shae, die ihm wohl noch viele graue Haare bescheren wird. Aber das nimmt Casey O'Leary liebend gern in Kauf, denn er liebt seine Tochter über alles. Dabei kann er tief in seinem Herzen noch immer nicht verstehen, warum Shiv die beiden vor so vielen Jahren verlassen hat. An diesen Gedanken verschwendet er noch mehr graue Haare. Dabei muss er unbedingt Gedanken und am besten große Gefühle aufs Blatt Papier bringen, denn sein Verlag erwartet den nächsten großen Bestseller.
Nicht nur die Verzweifelung teilen sich die beiden, sondern auch, dass sie ihre vorherigen Partner nicht loslassen können. Und insgesamt gehen die beiden ein bisschen zu sehr daran zu Grunde, dass man manche Menschen ziehen lassen muss, auch wenn es einem das Herz zerreißt. Das beschreibt die Autorin Kyra Groh sehr einfühlsam und gleichzeitig einprägsam. Sie verbindet witzige Szenen mit tiefgründigen Inhalten. Dabei kreiert sie unfassbar vielschichtige Charaktere mit eben so vielschichtigen Vergangenheiten. Ihr lockerlustiger Schreibstil hat die Leseprobe nur so verfliegen lassen.
Das Cover verbildlicht durch die hellen Blautöne den eisigen Winter in Lower Whilby, sodass es sich hervorragend in die Reihe mit dem herbstlichen und frühlingshaftem Cover einreiht. Da Olive im Teaspoon eine heiße Schokolade bestellt, ergibt schon ein Teil des Titels Sinn. So frage ich mich folgernd, ob Casey gerne etwas mit Pfefferminze trinkt.
Jedoch kann Olive den Autor aufgrund seiner letzten Bücher so gar nicht ausstehen. Deswegen bin ich sehr gespannt, wie das erste Aufeinandertreffen von Olive und Casey sein wird. Zudem frage ich mich, ob die beiden sich zu Beginn erst einmal hassen oder ob gleich die Funken sprühen. Insgesamt erwarte ich von diesem Roman die ganz großen Gefühle (immerhin ist Casey ein Liebesromanautor), dass Olive sich endlich ganz offiziell von Tony scheiden lässt und die beiden Protagonisten Frieden mit ihrer Vergangenheit schließen. Zudem hoffe ich auch, dass Kyra Groh es schafft, die Leserinnen und Leser in den Bann von Olive und Casey zu ziehen, sodass man mit ihnen fühlt. An allen Hoch- und Tiefpunkten.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ich miterleben kann, wie sich Olive und Casey zwischen Verzweiflung und kreisenden Gedanken inmitten des Winters von Lower Whilby kennenlernen und vielleicht verlieben.