Feel-Good-Geschichte mit Tiefgang
„The Peppermint Hot Chocolate Dilemma“ ist der dritte Band der Geschichten rund um die Kleinstadt Lower Whilby. Die Geschichten können unabhängig voneinander gelesen werden. Auch für mich war dies das erste Buch aus dieser Reihe und ich hatte keine Schwierigkeiten die Geschichte zu verstehen. Es ist allerdings nicht mein erstes Buch von Kyra Groh und ich hatte entsprechende Erwartungen daran, die auch nicht enttäuscht worden sind.
Olive wollte immer das perfekte Leben, verheiratet sein und auch Kinder haben und sie glaubte, dass Tony ihr dies alles geben kann. Doch sie findet heraus, dass er sie betrügt und wirft ihn in einem „lichten“ Moment heraus und nun steht sie mit 25 Jahren allein da und versucht nach außen ihre perfekte Fassade mit allen Mitteln aufrecht zu erhalten. Sie betrachtet das Ende ihre Ehe als persönliches Versagen.
Casey, der Bestsellerautor, dessen letztes Buch eher ein Flop war, kämpft mit seiner Schreibblockade und landet aufgrund einer Lesung im beschaulichen Lower Whilby. Dort merkt er, dass ihn dieser Ort inspiriert, aber er fühlt sich eben nicht nur vom Ort, sondern auch von Olive angezogen.
Olive ist mir von der ersten Seite an sympathisch. Ihr Perfektionismus ist von Kyra Groh sehr liebevoll dargestellt und nicht als nerviger Spleen. Natürlich darf die verkehrt herum hängende Toilettenpapierrolle nicht fehlen. Aber im Laufe der Geschichte wird klar, dass Olive sehr unter dem Gefühl immer die Beste sein zu müssen leidet und dies wird ihr klar und sie beginnt daran zu arbeiten und daran hat Casey einen nicht unerheblichen Anteil.
Casey, der manchmal ein wenig verwirrte Autor, der aber ein sehr einfühlsamer Mensch ist, ist ein toller Protagonist. Er versucht seiner Rolle als alleinerziehender Vater einer 12-Jährigen gerecht zu werden und auch seiner Berufung als Autor. Doch gerade mit dem Schreiben klappt es aktuell nicht so und das kleine Städtchen mit seinen Bewohnern ist eine tolle Inspiration.
Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht von Olive und Casey in der Ich-Perspektive erzählt und damit konnte ich die Gedanken und Gefühle der beiden sehr gut erleben. Gerade zu Beginn des Buches tauchen in den Kapiteln von Casey immer mal wieder die Überlegungen eines Autors zu Wortwahl und Wortwiederholungen auf, wenn Casey über die Situation und die Beschreibung der Menschen nachdenkt. Dies fand ich sehr erfrischend. Die Besonderheiten der Sprache spielen aber auch immer mal wieder in den Gesprächen mit Olive eine Rolle, wenn die Beiden über die Verwendung des Konjunktivs philosophieren. Dies wird aber immer nur eingestreut und passt aber wunderbar zu den Protagonisten. Kyra Groh schafft es meiner Ansicht nach, die Stimmung in den Kapiteln von Casey seinem Aufenthaltsort anzupassen. In London wirken die Kapitel immer schwermütiger.
Aber nicht Olive und Casey sind tolle Charaktere, sondern auch Jude und Eleanore und Shae, die Tochter von Casey haben die Geschichte bereichert. Auch diese Figuren sind absolut sympathisch, jede auf ihre ganz besondere Art und Weise.
Der ernste Teil gibt der Geschichte den Tiefgang, aber die Romantik kommt auf gar keinen Fall zu kurz. Die Entwicklung der Beziehung zwischen Olive und Casey ist einfach nur schön zu lesen und dies bringt auch den Wohlfühlteil in die Geschichte. Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz. Es gibt einige wundervolle Begegnungen und Gespräche, die mich breit grinsend zurückgelassen haben.
Es ist für mich ein rundum gelungenes Buch, dass mich durch eine tolle Story und einen wunderbaren, humorvollen Schreibstil überzeugt hat. Es ist einfach eine perfekte Mischung aus Romantik, Tiefgang und Humor.
Das Buch ist eine Wohlfühlgeschichte mit Tiefgang, aber auch einer ordentlichen Portion Liebe und Romantik und eine absolute Leseempfehlung für alle Romance-Fans.
Olive wollte immer das perfekte Leben, verheiratet sein und auch Kinder haben und sie glaubte, dass Tony ihr dies alles geben kann. Doch sie findet heraus, dass er sie betrügt und wirft ihn in einem „lichten“ Moment heraus und nun steht sie mit 25 Jahren allein da und versucht nach außen ihre perfekte Fassade mit allen Mitteln aufrecht zu erhalten. Sie betrachtet das Ende ihre Ehe als persönliches Versagen.
Casey, der Bestsellerautor, dessen letztes Buch eher ein Flop war, kämpft mit seiner Schreibblockade und landet aufgrund einer Lesung im beschaulichen Lower Whilby. Dort merkt er, dass ihn dieser Ort inspiriert, aber er fühlt sich eben nicht nur vom Ort, sondern auch von Olive angezogen.
Olive ist mir von der ersten Seite an sympathisch. Ihr Perfektionismus ist von Kyra Groh sehr liebevoll dargestellt und nicht als nerviger Spleen. Natürlich darf die verkehrt herum hängende Toilettenpapierrolle nicht fehlen. Aber im Laufe der Geschichte wird klar, dass Olive sehr unter dem Gefühl immer die Beste sein zu müssen leidet und dies wird ihr klar und sie beginnt daran zu arbeiten und daran hat Casey einen nicht unerheblichen Anteil.
Casey, der manchmal ein wenig verwirrte Autor, der aber ein sehr einfühlsamer Mensch ist, ist ein toller Protagonist. Er versucht seiner Rolle als alleinerziehender Vater einer 12-Jährigen gerecht zu werden und auch seiner Berufung als Autor. Doch gerade mit dem Schreiben klappt es aktuell nicht so und das kleine Städtchen mit seinen Bewohnern ist eine tolle Inspiration.
Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht von Olive und Casey in der Ich-Perspektive erzählt und damit konnte ich die Gedanken und Gefühle der beiden sehr gut erleben. Gerade zu Beginn des Buches tauchen in den Kapiteln von Casey immer mal wieder die Überlegungen eines Autors zu Wortwahl und Wortwiederholungen auf, wenn Casey über die Situation und die Beschreibung der Menschen nachdenkt. Dies fand ich sehr erfrischend. Die Besonderheiten der Sprache spielen aber auch immer mal wieder in den Gesprächen mit Olive eine Rolle, wenn die Beiden über die Verwendung des Konjunktivs philosophieren. Dies wird aber immer nur eingestreut und passt aber wunderbar zu den Protagonisten. Kyra Groh schafft es meiner Ansicht nach, die Stimmung in den Kapiteln von Casey seinem Aufenthaltsort anzupassen. In London wirken die Kapitel immer schwermütiger.
Aber nicht Olive und Casey sind tolle Charaktere, sondern auch Jude und Eleanore und Shae, die Tochter von Casey haben die Geschichte bereichert. Auch diese Figuren sind absolut sympathisch, jede auf ihre ganz besondere Art und Weise.
Der ernste Teil gibt der Geschichte den Tiefgang, aber die Romantik kommt auf gar keinen Fall zu kurz. Die Entwicklung der Beziehung zwischen Olive und Casey ist einfach nur schön zu lesen und dies bringt auch den Wohlfühlteil in die Geschichte. Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz. Es gibt einige wundervolle Begegnungen und Gespräche, die mich breit grinsend zurückgelassen haben.
Es ist für mich ein rundum gelungenes Buch, dass mich durch eine tolle Story und einen wunderbaren, humorvollen Schreibstil überzeugt hat. Es ist einfach eine perfekte Mischung aus Romantik, Tiefgang und Humor.
Das Buch ist eine Wohlfühlgeschichte mit Tiefgang, aber auch einer ordentlichen Portion Liebe und Romantik und eine absolute Leseempfehlung für alle Romance-Fans.