Wenn Hoffnung schmerzt

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papierherz Avatar

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Schon nach den ersten Seiten war ich emotional komplett drin. Diese Armut, das Leben auf den Reisfeldern, die Hoffnungslosigkeit, das fühlt sich roh und schmerzhaft echt an. Nichts wird beschönigt, alles wirkt hart und unerbittlich, genau wie der Kampf um die Gunst des Kaisers.

Ich habe mich für die Hörprobe entschieden und hätte am liebsten direkt weitergehört. Die Stimme der Sprecherin passt perfekt zur Geschichte und trägt diese schwere, bedrückende Stimmung sehr gut. Man spürt die Angst, die Verzweiflung, aber auch diesen kleinen Funken Hoffnung.

Die Entscheidung von Wei hat mich besonders getroffen. Wie verzweifelt muss man sein, um sich selbst so aufzugeben, für das eigene Dorf, für die Familie? Allein der Gedanke daran tut weh. Gleichzeitig macht genau das die Geschichte so spannend: Man will wissen, ob sich dieses Opfer lohnt, auch wenn man ahnt, dass der Weg grausam wird.

Ich weiß nicht, ob ich emotional stark genug für das ganze Buch bin, aber genau deshalb möchte ich weiterlesen.