Eindrücklich und Brutal
Dieses Buch hat mich auf verschiedenen Ebenen sehr überrascht. Ich folgte Wei auf ihrem Pfad aus einem hungersnotleidenden Bauerndorf in die von Prunk und Speis überfüllten Hallen des königlichen Palastes. Ich folgte Wei auf ihrem Pfad der Entwicklung von einer klugen Bauernstochter zu einer intriganten, unnachgiebigen und selbstlosen jungen Frau, die am Königshof um ihr Überleben kämpfte und dabei die Güte in ihrem Herzen nicht verlor.
Wei hat mir als Charakter ausgesprochen gut gefallen, ich konnte mit ihr mitfühlen, mit ihr mitleiden und war am Ende sehr überrascht - im positiven Sinne - von ihren Entscheidungen.
Was mich tatsächlich im eher negativen Sinne überrascht hat, ist die Brutalität der Handlung. Ich habe nie mit so viel Brutalität gerechnet und finde weder der Klappentext, noch die Vermarktung des Buches ließ darauf schließen, lediglich die Triggerewarnung zu Beginn, auch wenn die längst nicht zeigt, wie detailliert und in welcher Fülle Gewalt in verschiedensten Formen vorkommt. Tatsächlich frage ich mich, ob das so nötig war. Prinz Terren und Prinz Maro als Charaktere fand ich auch außerordentlich spannend.
Wesentlich mehr zu der Handlung möchte ich auch gar nicht verraten, sonst vergeht die hervorragende Spannung.
Es ist definitiv keine typische Liebesgeschichte und das sollte man vielleicht vorher wissen. Kein Enemys to Lovers, kein Herzklopfen. Dafür aber echte Gefühle, die weitaus tiefer gehend sind und mir eine ganz neue Sichtweise auf Liebe geschenkt haben. Ich habe noch weit nach dem ich das Buch zugeschlagen habe, darüber nachgedacht.
Eins noch: Der Schreibstil ließt sich leicht und doch auch ein wenig poetisch, was mir sehr gut gefallen hat.
Wei hat mir als Charakter ausgesprochen gut gefallen, ich konnte mit ihr mitfühlen, mit ihr mitleiden und war am Ende sehr überrascht - im positiven Sinne - von ihren Entscheidungen.
Was mich tatsächlich im eher negativen Sinne überrascht hat, ist die Brutalität der Handlung. Ich habe nie mit so viel Brutalität gerechnet und finde weder der Klappentext, noch die Vermarktung des Buches ließ darauf schließen, lediglich die Triggerewarnung zu Beginn, auch wenn die längst nicht zeigt, wie detailliert und in welcher Fülle Gewalt in verschiedensten Formen vorkommt. Tatsächlich frage ich mich, ob das so nötig war. Prinz Terren und Prinz Maro als Charaktere fand ich auch außerordentlich spannend.
Wesentlich mehr zu der Handlung möchte ich auch gar nicht verraten, sonst vergeht die hervorragende Spannung.
Es ist definitiv keine typische Liebesgeschichte und das sollte man vielleicht vorher wissen. Kein Enemys to Lovers, kein Herzklopfen. Dafür aber echte Gefühle, die weitaus tiefer gehend sind und mir eine ganz neue Sichtweise auf Liebe geschenkt haben. Ich habe noch weit nach dem ich das Buch zugeschlagen habe, darüber nachgedacht.
Eins noch: Der Schreibstil ließt sich leicht und doch auch ein wenig poetisch, was mir sehr gut gefallen hat.