Eine Erzählung voller Gewalt, Drama und Längen. Kein Fantasy, mehr historische Geschichte
Yin Wie aus Lu´an, aus dem Bezirk Guishan. Tochter von Yin Hunag, Reisbauer, Sechzehn Jahre lebt ein hartes Leben. Ihre Geschwister sterben an Krankheit oder Hunger, ihre Eltern haben selbst kaum zum Überleben und es geht Ihnen nicht gut. Dabei leben sie in einem Kaiserreich, dem es an sich überhaupt nicht schlecht geht. Aber wie überall wird hier unten geschuftet und oben geschlemmt.
Der Kaiser mit seinen 5 Söhnen, von seiner Kaiserin und Konkubinen, geboren. Der zweite Thronfolger Terren soll nun verheiratet werden und Kinder zeugen. Denn er gilt als derjenige Sohn, welcher den Thron besteigen soll. So wird im Kaiserreich nach einer passenden Frau für ihn ausgeschrieben und alle kommen in die Hauptstadt.
Wei macht sich selbst keine Hoffnung das zu schaffen. Doch gegen aller Hoffnung, wird sie auserwählt. Gegen den absoluten Unwillen der aktuellen Kaiserin und nur weil Prinz Terren für sich seinen eigenen Kriegszug darin sieht. Verständnis fehlt dafür am politisch schwachen Kaiserhoff und auch die anderen Anwärterinnen zur Konkubine und somit künftigen Kaiserin können diese Entscheidung nicht nachvollziehen.
Wei sieht nun ihre Hoffnung mit der Auswahl ihrer Person ihrem armen Dorf und gerade ihrer Familie zu helfen. Doch es soll anders kommen als sie sich dies überlegt hat.
Sie kommt an einen Hof wo sie schnell den Hass und Neid der anderen Konkubinen zu spüren bekommt. Im Rangsystem der Konkubinen steht sie nun ganz oben. Was nicht bedeutet, dass sie die alleinige Frau ist, welche Terren´s Bett teilen wird. Zumindest nicht wenn man die Planung der Gelehrten betrachtet, welche die Nächte nach den Mondphasen einteilen. Aber so viel Angst Wei vor dem ersten Akt hat, entwickelt sich eine ganz andere Furcht. Jede Nacht wird sie von Terren misshandelt. Er schlägt sie, malträtiert sie mit seinen Messern und im Anschluss heilt er mit Magie ihre Wunden.
„Ich muss aufhören, wie ein Dorfmädchen zu denken. Ich muss anfangen wie eine Kaiserin zu denken.“
Terren mit seiner Affinität zu Klingen, dessen Grausamkeit keiner Logik folgt und der schon in jungen Jahren erst Fische und dann Bedienstete tötete. Als Kind mit seinem Bruder Maro noch lieb und begeistert für die Welt war, auf Bäume kletterte und gute Laune hatte. Familiärer Entzug, keine Liebe, Entzug von seinem Bruder brachte ihn dazu immer verschlossener zu werden und nach und nach zu einem Tyrannen werden ließ.
Sein Bruder Maro, der Erstgeborene, der mit seiner Fähigkeit Flüsse, Wege und Tunnel durch Berge erschafft, um die Hauptstadt und die Wirtschaft anzukurbeln, ist jedoch nicht für einen Krieg gedacht und wird vom Kaiser daher auf den zweiten Platz degradiert. „Wir sind eine Familie. In der Familie gibt man aufeinander acht“ waren in jungen Jahren die Worte zu seinem Bruder Terren und wir erfahren was passiert ist, dass dies nicht mehr der heutigen Zeit entspricht.
Das Buch lebt von seiner Grausamkeit, viel Blut, Manipulation und einer in sich traurigen Geschichte von Familienentzug und Bestrafung an Kindern. Kinder, die mit gerade mal 10 Jahren davon reden, dass sie nun erwachsen sind und ein Land verändern sollen. Kinder, die im gegenseitigen Kampf miteinander stehen, angestachelt von den Erwachsenen. Viele Opfer von Tieren über Menschen stehen zwischen den Fronten und müssen täglich um ihr Leben bangen.
Die Geschichte spielt in der Gegenwart aber auch in der Vergangenheit. Wir erleben Weis Alltag am Hofe, wie sie ihre Rolle als Konkubine zu leben hat und jede Nacht der Folter ausgesetzt ist. Wie sie versucht sich aus dieser Situation zu retten. Im Wechsel lesen wir aus der Erzählerperspektive, was in der Vergangenheit vorgefallen ist, dass zwei Brüder, die sich über alles liebten, sich auf einmal tödlich gegenüberstehen.
Das Buch ist im Genre Fantasy eingereiht, was für mich jedoch absolut nicht passend ist. Der Magieanteil ist eher gering. Wir lesen von Katzen mit Blättern, erleben Heilung durch Magie und die Siegel, welche die Prinzen schützen. Ihr persönliche Magie und die der Schriften ist mir zu wenig präsent gewesen. Es ist zwar Teil der Geschichte, aber die Politik, die Gewalt, das Drama stehen absolut im Vordergrund. Für mich wäre das Buch daher eher im Bereich „Historisches Drama“ einzuordnen, basierend auf einer fantastischen Geschichte.
Der Kaiser mit seinen 5 Söhnen, von seiner Kaiserin und Konkubinen, geboren. Der zweite Thronfolger Terren soll nun verheiratet werden und Kinder zeugen. Denn er gilt als derjenige Sohn, welcher den Thron besteigen soll. So wird im Kaiserreich nach einer passenden Frau für ihn ausgeschrieben und alle kommen in die Hauptstadt.
Wei macht sich selbst keine Hoffnung das zu schaffen. Doch gegen aller Hoffnung, wird sie auserwählt. Gegen den absoluten Unwillen der aktuellen Kaiserin und nur weil Prinz Terren für sich seinen eigenen Kriegszug darin sieht. Verständnis fehlt dafür am politisch schwachen Kaiserhoff und auch die anderen Anwärterinnen zur Konkubine und somit künftigen Kaiserin können diese Entscheidung nicht nachvollziehen.
Wei sieht nun ihre Hoffnung mit der Auswahl ihrer Person ihrem armen Dorf und gerade ihrer Familie zu helfen. Doch es soll anders kommen als sie sich dies überlegt hat.
Sie kommt an einen Hof wo sie schnell den Hass und Neid der anderen Konkubinen zu spüren bekommt. Im Rangsystem der Konkubinen steht sie nun ganz oben. Was nicht bedeutet, dass sie die alleinige Frau ist, welche Terren´s Bett teilen wird. Zumindest nicht wenn man die Planung der Gelehrten betrachtet, welche die Nächte nach den Mondphasen einteilen. Aber so viel Angst Wei vor dem ersten Akt hat, entwickelt sich eine ganz andere Furcht. Jede Nacht wird sie von Terren misshandelt. Er schlägt sie, malträtiert sie mit seinen Messern und im Anschluss heilt er mit Magie ihre Wunden.
„Ich muss aufhören, wie ein Dorfmädchen zu denken. Ich muss anfangen wie eine Kaiserin zu denken.“
Terren mit seiner Affinität zu Klingen, dessen Grausamkeit keiner Logik folgt und der schon in jungen Jahren erst Fische und dann Bedienstete tötete. Als Kind mit seinem Bruder Maro noch lieb und begeistert für die Welt war, auf Bäume kletterte und gute Laune hatte. Familiärer Entzug, keine Liebe, Entzug von seinem Bruder brachte ihn dazu immer verschlossener zu werden und nach und nach zu einem Tyrannen werden ließ.
Sein Bruder Maro, der Erstgeborene, der mit seiner Fähigkeit Flüsse, Wege und Tunnel durch Berge erschafft, um die Hauptstadt und die Wirtschaft anzukurbeln, ist jedoch nicht für einen Krieg gedacht und wird vom Kaiser daher auf den zweiten Platz degradiert. „Wir sind eine Familie. In der Familie gibt man aufeinander acht“ waren in jungen Jahren die Worte zu seinem Bruder Terren und wir erfahren was passiert ist, dass dies nicht mehr der heutigen Zeit entspricht.
Das Buch lebt von seiner Grausamkeit, viel Blut, Manipulation und einer in sich traurigen Geschichte von Familienentzug und Bestrafung an Kindern. Kinder, die mit gerade mal 10 Jahren davon reden, dass sie nun erwachsen sind und ein Land verändern sollen. Kinder, die im gegenseitigen Kampf miteinander stehen, angestachelt von den Erwachsenen. Viele Opfer von Tieren über Menschen stehen zwischen den Fronten und müssen täglich um ihr Leben bangen.
Die Geschichte spielt in der Gegenwart aber auch in der Vergangenheit. Wir erleben Weis Alltag am Hofe, wie sie ihre Rolle als Konkubine zu leben hat und jede Nacht der Folter ausgesetzt ist. Wie sie versucht sich aus dieser Situation zu retten. Im Wechsel lesen wir aus der Erzählerperspektive, was in der Vergangenheit vorgefallen ist, dass zwei Brüder, die sich über alles liebten, sich auf einmal tödlich gegenüberstehen.
Das Buch ist im Genre Fantasy eingereiht, was für mich jedoch absolut nicht passend ist. Der Magieanteil ist eher gering. Wir lesen von Katzen mit Blättern, erleben Heilung durch Magie und die Siegel, welche die Prinzen schützen. Ihr persönliche Magie und die der Schriften ist mir zu wenig präsent gewesen. Es ist zwar Teil der Geschichte, aber die Politik, die Gewalt, das Drama stehen absolut im Vordergrund. Für mich wäre das Buch daher eher im Bereich „Historisches Drama“ einzuordnen, basierend auf einer fantastischen Geschichte.