Eine Geschichte, die im Gedächtnis bleibt
In „The Poet Empress“ geht es um Wei, die Konkubine des angehenden Kaisers Terren wird, weil sie ihrer Familie ein besseres Leben ermöglichen möchte. Doch Terren ist grausam und Wei beschließt, ein Herzseelengedicht zu schreiben, um das Reich von ihm zu befreien …
Die Protagonistin Wei war mir von Beginn an sympathisch. Sie ist eine Bauerntochter, die nicht länger mit ansehen möchte, wie ihre Geschwister verhungern, und sich deshalb aus Verzweiflung als Konkubine anbietet. Im Palast wird sie wie ein Stück Fleisch behandelt und muss sich selbst Gewalt antun, um zu überleben. Ihre Entwicklung hat mich sehr mitgenommen. Denn um im Palast bestehen zu können, muss sie ihre Grenzen verschieben und ihre Prinzipien über Bord werfen.
Obwohl Wei die Erzählerin ist, geht es in „The Poet Empress“ eigentlich um Terren und seinen älteren Bruder Maro. Nach und nach spricht Wei mit verschiedenen Menschen, um Terrens Vergangenheit zu verstehen, und stößt dabei auf die Geschichte von zwei Brüdern, die durch die Machtkämpfe der Erwachsenen auseinandergetrieben worden sind.
Obwohl Terren für viel Leid verantwortlich ist, konnte ich nicht anders, als mit ihm zu fühlen. Denn der Autorin gelingt es, ihn menschlich wirken zu lassen, ohne seine Taten zu entschuldigen. Vor allem die abschließenden 100 Seiten, in denen die letzten Geheimnisse aufgedeckt werden, haben mich sehr berührt. Generell war das Ende des Buches bittersüß und anders als erwartet, aber im Nachhinein absolut passend.
Auch das Magiesystem ist meiner Meinung nach wirklich gelungen, denn Magie wird mithilfe von Sprüchen gewirkt. Auf diese Weise ist sie nicht an einzelne Personen gebunden, sondern an die Schreibfähigkeit, die Wei sich im Verlauf aneignet. Ich hätte es schön gefunden, wenn an einigen Stellen noch etwas intensiver auf die Magie und die Welt eingegangen worden wäre.
Alles in allem zeigt „The Poet Empress“, dass Geschichten nicht immer laut sein müssen, um eine Wirkung zu entfalten. Mir wird das Buch sicher noch lange im Gedächtnis bleiben.
Die Protagonistin Wei war mir von Beginn an sympathisch. Sie ist eine Bauerntochter, die nicht länger mit ansehen möchte, wie ihre Geschwister verhungern, und sich deshalb aus Verzweiflung als Konkubine anbietet. Im Palast wird sie wie ein Stück Fleisch behandelt und muss sich selbst Gewalt antun, um zu überleben. Ihre Entwicklung hat mich sehr mitgenommen. Denn um im Palast bestehen zu können, muss sie ihre Grenzen verschieben und ihre Prinzipien über Bord werfen.
Obwohl Wei die Erzählerin ist, geht es in „The Poet Empress“ eigentlich um Terren und seinen älteren Bruder Maro. Nach und nach spricht Wei mit verschiedenen Menschen, um Terrens Vergangenheit zu verstehen, und stößt dabei auf die Geschichte von zwei Brüdern, die durch die Machtkämpfe der Erwachsenen auseinandergetrieben worden sind.
Obwohl Terren für viel Leid verantwortlich ist, konnte ich nicht anders, als mit ihm zu fühlen. Denn der Autorin gelingt es, ihn menschlich wirken zu lassen, ohne seine Taten zu entschuldigen. Vor allem die abschließenden 100 Seiten, in denen die letzten Geheimnisse aufgedeckt werden, haben mich sehr berührt. Generell war das Ende des Buches bittersüß und anders als erwartet, aber im Nachhinein absolut passend.
Auch das Magiesystem ist meiner Meinung nach wirklich gelungen, denn Magie wird mithilfe von Sprüchen gewirkt. Auf diese Weise ist sie nicht an einzelne Personen gebunden, sondern an die Schreibfähigkeit, die Wei sich im Verlauf aneignet. Ich hätte es schön gefunden, wenn an einigen Stellen noch etwas intensiver auf die Magie und die Welt eingegangen worden wäre.
Alles in allem zeigt „The Poet Empress“, dass Geschichten nicht immer laut sein müssen, um eine Wirkung zu entfalten. Mir wird das Buch sicher noch lange im Gedächtnis bleiben.