Eine tolle düstere Fantasy!

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erkangrn Avatar

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Was The Poet Empress für mich besonders macht, ist der ungewöhnliche Ansatz, Sprache und Poesie in den Mittelpunkt der Handlung zu stellen. Worte sind hier nicht bloß schmückendes Beiwerk, sondern ein echtes Machtinstrument. Diese Idee verleiht der Geschichte eine ganz eigene Identität und hebt sie deutlich von vielen anderen Fantasyromanen ab.

Die Handlung spielt in einer brutalen, hierarchischen Welt, in der Überleben nicht selbstverständlich ist. Die Atmosphäre ist oft bedrückend und ernst, was gut zum Ton der Geschichte passt. Mir hat gefallen, dass der Roman nichts beschönigt und sich Zeit nimmt, die Grausamkeit von Macht und Unterdrückung zu zeigen. Gleichzeitig kann genau das für manche Leserinnen und Leser herausfordernd sein, da das Buch wenig Leichtigkeit bietet. Wer aber düstere Fantasy mit politischem Unterton und starker Symbolik schätzt, wird hier eine sehr eindrucksvolle Geschichte finden.