Faszinierende Geschichte mit kleinen Abstrichen im Stil
The Poet Empress überzeugt mit einer spannenden Grundidee und einer starken Geschichte, auch wenn mein Gesamteindruck durch ein paar Punkte getrübt wurde.
Was mir besonders gut gefallen hat, obwohl ich bei Erzählsträngen, die in der Vergangenheit spielen, anfangs immer etwas gelangweilt bin, waren genau diese. Man folgt über einen langen Zeitraum Wei und ihrem Leben zuerst als Reisbäuerin und dann als erste Konkubine, bevor man den ersten Blick in die Vergangenheit erhält. Dieser wird aber so schnell so spannend, dass mich die Rückkehr zu Weis aktueller Zeit fast etwas gestört hat.
Die Rückblenden geben besonders zwei Charakteren eine enorme Tiefe; man versteht durch diese Einblicke endlich, warum sie so handeln und so geworden sind, wie sie heute sind. Das entschuldigt zwar absolut nicht deren Verhalten, aber lässt uns die Charaktere immerhin besser verstehen.
Wei dagegen schaffte es über die gesamte Länge des Buches leider nicht wirklich mich mit ihrem Charakter zu überzeugen. Da hätte mir ein bisschen mehr Einblick in ihre Gefühlswelt gut gefallen. Über viele Seiten hinweg, lässt sie einfach Demütigungen über sich ergehen, ohne dass wir etwas zu ihrem Gefühlsleben dazu mitbekommen.
Der Titel hat bei mir zudem eine bestimmte Erwartungshaltung geweckt: Ich hatte mir einen eher poetischen Schreibstil erhofft und zumindest ein paar Gedichte. Diese fehlen aber leider fast völlig. Und das wichtigste Gedicht des ganzen Buches bleibt leider im großen und ganzen ein Geheimnis. Gerade zu der Entstehungsgeschichte hätte ich mir da mehr gewünscht.
Auch das Finale konnte mich nicht ganz abholen. Während der Weg dorthin spannend gestaltet war, fand ich das Ende leider sehr naheliegend. Es fehlte der große Überraschungseffekt oder ein unvorhersehbarer Twist, der das Buch für mich besser abgerundet hätte.
Wer gerne in die Hintergrundgeschichten von Charakteren eintaucht und fernöstliche fantastische Settings mag, wird mit diesem Debüt bestens unterhalten. Man sollte sich nur bewusst sein, dass dieses Buch auf keinen Fall eine Romantasy-Geschichte ist.
Was mir besonders gut gefallen hat, obwohl ich bei Erzählsträngen, die in der Vergangenheit spielen, anfangs immer etwas gelangweilt bin, waren genau diese. Man folgt über einen langen Zeitraum Wei und ihrem Leben zuerst als Reisbäuerin und dann als erste Konkubine, bevor man den ersten Blick in die Vergangenheit erhält. Dieser wird aber so schnell so spannend, dass mich die Rückkehr zu Weis aktueller Zeit fast etwas gestört hat.
Die Rückblenden geben besonders zwei Charakteren eine enorme Tiefe; man versteht durch diese Einblicke endlich, warum sie so handeln und so geworden sind, wie sie heute sind. Das entschuldigt zwar absolut nicht deren Verhalten, aber lässt uns die Charaktere immerhin besser verstehen.
Wei dagegen schaffte es über die gesamte Länge des Buches leider nicht wirklich mich mit ihrem Charakter zu überzeugen. Da hätte mir ein bisschen mehr Einblick in ihre Gefühlswelt gut gefallen. Über viele Seiten hinweg, lässt sie einfach Demütigungen über sich ergehen, ohne dass wir etwas zu ihrem Gefühlsleben dazu mitbekommen.
Der Titel hat bei mir zudem eine bestimmte Erwartungshaltung geweckt: Ich hatte mir einen eher poetischen Schreibstil erhofft und zumindest ein paar Gedichte. Diese fehlen aber leider fast völlig. Und das wichtigste Gedicht des ganzen Buches bleibt leider im großen und ganzen ein Geheimnis. Gerade zu der Entstehungsgeschichte hätte ich mir da mehr gewünscht.
Auch das Finale konnte mich nicht ganz abholen. Während der Weg dorthin spannend gestaltet war, fand ich das Ende leider sehr naheliegend. Es fehlte der große Überraschungseffekt oder ein unvorhersehbarer Twist, der das Buch für mich besser abgerundet hätte.
Wer gerne in die Hintergrundgeschichten von Charakteren eintaucht und fernöstliche fantastische Settings mag, wird mit diesem Debüt bestens unterhalten. Man sollte sich nur bewusst sein, dass dieses Buch auf keinen Fall eine Romantasy-Geschichte ist.