Palast der Azaleen
Bauernmädchen Yin Wei möchte ihrem jüngeren Bruder den Besuch einer Schule ermöglichen und die Hungersnot in ihrem Dorf lindern, die bereits weiteren ihrer Geschwister das Leben gekostet hat. Aus diesem Grund versucht sie, eine der dreißig auserwählten Konkubinen des grausamen Thronfolgers Prinz Terren zu werden. Als ihr dies trotz bescheidener Herkunft gelingt, muss sie feststellen, dass der Azaleenpalast einem Schlangennest gleicht. Andere Konkubinen sowie die Kaiserin versuchen, sie aus dem Weg zu räumen und der Prinz demütigt und foltert sie. Wei stößt auf die Legende des Herzseelengedichts. Ein Zauber, der den sonst unbesiegbaren Prinzen töten könnte. Doch um dieses Gedicht zu schreiben, müsste Wei ihn wahrhaft kennen.
The Poet Empress von Shen Tao ist asiatische Fantasy, düster, grausam, aber auch philosophisch und fast schon poetisch. Es ist die Geschichte eines Bauernmädchens, das lernen muss, sich in einem Palast voller Intrigen durchzusetzen. Es ist die Geschichte von einem schüchternen Jungen, der zu einem Monster wird, und von Brüdern, welche die Rivalität um die Krone entzweit. Das Setting rund um den königlichen Hofe, sowie das Magiesystem, das auf poetischen Segen und Gaben der königlichen Familie beruht, hat mir gut gefallen. Wei ist eine Protagonistin, die viel ertragen muss, Entscheidungen treffen muss, die ihre eigenen moralischen Werte infrage stellen, aber dennoch an ihren Zielen festhält. Prinz Terren ist grausam, mörderisch und innerlich gebrochen. Die Geschichte der beiden ist definitiv keine Liebesgeschichte. Wer hier leichte Romantasy sucht, ist falsch. The Poet Empress hat mich mit seiner Atmosphäre, der poetischen Magie und den höfischen Intrigen vollkommen überzeugt und verdient für mich fünf Sterne.
The Poet Empress von Shen Tao ist asiatische Fantasy, düster, grausam, aber auch philosophisch und fast schon poetisch. Es ist die Geschichte eines Bauernmädchens, das lernen muss, sich in einem Palast voller Intrigen durchzusetzen. Es ist die Geschichte von einem schüchternen Jungen, der zu einem Monster wird, und von Brüdern, welche die Rivalität um die Krone entzweit. Das Setting rund um den königlichen Hofe, sowie das Magiesystem, das auf poetischen Segen und Gaben der königlichen Familie beruht, hat mir gut gefallen. Wei ist eine Protagonistin, die viel ertragen muss, Entscheidungen treffen muss, die ihre eigenen moralischen Werte infrage stellen, aber dennoch an ihren Zielen festhält. Prinz Terren ist grausam, mörderisch und innerlich gebrochen. Die Geschichte der beiden ist definitiv keine Liebesgeschichte. Wer hier leichte Romantasy sucht, ist falsch. The Poet Empress hat mich mit seiner Atmosphäre, der poetischen Magie und den höfischen Intrigen vollkommen überzeugt und verdient für mich fünf Sterne.