Sehr brutal!
Ein unfassbar düsteres Buch, das mich sehr mitgenommen und emotional stark herausgefordert hat. Die Protagonistin muss viel psychische und körperliche Gewalt ertragen. Mir persönlich waren diese Szenen zu grausam.
Und nicht nur sie erfährt Leid, auch viele andere Charaktere zerbrechen an den Folgen der palastinternen Kämpfe um Macht, Erbe, und manchmal auch einfach nur das eigene Leben. Brüder, die einst wichtig füreinander waren, werden gegeneinander ausgespielt, in der Hoffnung, Beachtung, Liebe oder Wertschätzung zu erfahren.
Dabei zeigt sich: Tyrannen werden gemacht. Aber erfahrenes Leid ist keine Rechtfertigung für Grausamkeit.
Ich finde gut, dass die Gewalt nicht romantisiert wird. Dies ist keine Dark Romance Fantasy. Keine Enemies to Lovers. Im Kontext der Geschichte habe ich keine Liebesbeziehung herausgelesen.
Es gab zwei Erzählstränge. Wie Wei lernt, Magie zu wirken und sich befreit. Und Terrens Vergangenheit: wie er zum Tyrann wurde.
Zu kritisieren habe ich die Erzählgeschwindigkeit, da es in der Mitte einige Längen gab. Die ständigen Folterungen haben eine sehr beklemmende Stimmung verbreitet, ohne dass lange Zeit Hoffnungsschimmer erkennbar war.
Der Fantasyanteil ist kreativ, jedoch relativ gering, die Magie basiert auf geschriebenen Gedichten.
Insgesamt ein sehr eindringliches Buch, das definitiv in Erinnerung bleibt, ich aber aufgrund der traumatischen Elemente nur begrenzt weiterempfehlen würde. Kein Jugendbuch!
Und nicht nur sie erfährt Leid, auch viele andere Charaktere zerbrechen an den Folgen der palastinternen Kämpfe um Macht, Erbe, und manchmal auch einfach nur das eigene Leben. Brüder, die einst wichtig füreinander waren, werden gegeneinander ausgespielt, in der Hoffnung, Beachtung, Liebe oder Wertschätzung zu erfahren.
Dabei zeigt sich: Tyrannen werden gemacht. Aber erfahrenes Leid ist keine Rechtfertigung für Grausamkeit.
Ich finde gut, dass die Gewalt nicht romantisiert wird. Dies ist keine Dark Romance Fantasy. Keine Enemies to Lovers. Im Kontext der Geschichte habe ich keine Liebesbeziehung herausgelesen.
Es gab zwei Erzählstränge. Wie Wei lernt, Magie zu wirken und sich befreit. Und Terrens Vergangenheit: wie er zum Tyrann wurde.
Zu kritisieren habe ich die Erzählgeschwindigkeit, da es in der Mitte einige Längen gab. Die ständigen Folterungen haben eine sehr beklemmende Stimmung verbreitet, ohne dass lange Zeit Hoffnungsschimmer erkennbar war.
Der Fantasyanteil ist kreativ, jedoch relativ gering, die Magie basiert auf geschriebenen Gedichten.
Insgesamt ein sehr eindringliches Buch, das definitiv in Erinnerung bleibt, ich aber aufgrund der traumatischen Elemente nur begrenzt weiterempfehlen würde. Kein Jugendbuch!