Überraschend düster und absolut lesenswert!
Lass dich nicht von der Optik täuschen: "The Poet Empress" ist kein typisches Jugendbuch oder Romantasy. Shen Tao entwirft eine düstere Welt voller politischer Machtspiele und Heuchelei.
Protagonistin Wei verlässt ihr hungerndes Dorf, um als Konkubine am kaiserlichen Hof zu überleben – an der Seite eines Prinzen, den alle fürchten. Besonders stark fand ich die Erzählweise: Die Geschichte wird aus Weis Sicht geschildert, ergänzt durch Rückblenden, die nach und nach das Bild der Prinzen vervollständigen.
Der Stil wechselt gekonnt zwischen poetischen Passagen und einer ungeschönten, harten Sprache. Auch wenn die politischen Konstellationen für meinen Geschmack noch etwas tiefer hätten beleuchtet werden können, überzeugt das Buch durch die glaubhafte (und teils schmerzhafte) Entwicklung der Charaktere. Wer High-Fantasy mit Tiefgang und weniger Fokus auf Kitsch sucht, ist hier genau richtig!
Protagonistin Wei verlässt ihr hungerndes Dorf, um als Konkubine am kaiserlichen Hof zu überleben – an der Seite eines Prinzen, den alle fürchten. Besonders stark fand ich die Erzählweise: Die Geschichte wird aus Weis Sicht geschildert, ergänzt durch Rückblenden, die nach und nach das Bild der Prinzen vervollständigen.
Der Stil wechselt gekonnt zwischen poetischen Passagen und einer ungeschönten, harten Sprache. Auch wenn die politischen Konstellationen für meinen Geschmack noch etwas tiefer hätten beleuchtet werden können, überzeugt das Buch durch die glaubhafte (und teils schmerzhafte) Entwicklung der Charaktere. Wer High-Fantasy mit Tiefgang und weniger Fokus auf Kitsch sucht, ist hier genau richtig!