Wie eine alte Sage, die nachhallt
The Poet Empress fühlt sich weniger wie ein klassischer Fantasyroman an, sondern eher wie ein Märchen oder eine überlieferte Sage: düster, poetisch und zeitlos. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, in eine völlig andere Welt und Epoche einzutauchen, weit entfernt von unserer Realität.
Der Schreibstil ist dabei eines der größten Highlights: ruhig, bildhaft und sehr atmosphärisch. Die Geschichte ist durchzogen von dunklen Themen und problematischen Motiven, die jedoch nie verherrlicht werden. Im Gegenteil, sie werden ernst genommen und tragen viel zur Schwere und Tiefe der Handlung bei. Der Hinweis der Autorin ist hier absolut berechtigt, gleichzeitig aber auch ein Zeichen dafür, wie reflektiert mit diesen Themen umgegangen wird.
Besonders gut gefallen hat mir die Entwicklung der Protagonistin Yin Wei. Sie wächst nicht plötzlich über sich hinaus, sondern verändert sich langsam und nachvollziehbar. Nichts fällt ihr leicht, vieles fordert sie heraus, und genau das macht sie so glaubwürdig. Durch Rückblenden erfährt man außerdem viel über andere Protagonist:innen und Figuren, sodass die Geschichte auf mehreren Zeitebenen spielt. Das lässt das Buch sehr durchdacht und vielschichtig wirken.
Obwohl Fantasy-Elemente vorhanden sind, stehen diese ausnahmsweise mal nicht im Vordergrund. Ebenso handelt es sich nicht um eine klassische Liebesgeschichte sondern vielmehr um Macht, Leid, Entscheidungen und Konsequenzen. Gerade diese Andersartigkeit hat das Buch für mich so besonders gemacht. Es ist komplex, vielschichtig und voller Charaktere, die die Welt lebendig wirken lassen.
Das Ende ist schlüssig und wirkt abgeschlossen, auch wenn es ein paar kleine Fragen offen bzw. der Vorstellungskraft der Leser:innen überlässt. Für mich passt genau das zur Stimmung des Buches. Insgesamt ist The Poet Empress eine eindrucksvolle, düstere und außergewöhnliche Geschichte, die lange nachhallt.
Der Schreibstil ist dabei eines der größten Highlights: ruhig, bildhaft und sehr atmosphärisch. Die Geschichte ist durchzogen von dunklen Themen und problematischen Motiven, die jedoch nie verherrlicht werden. Im Gegenteil, sie werden ernst genommen und tragen viel zur Schwere und Tiefe der Handlung bei. Der Hinweis der Autorin ist hier absolut berechtigt, gleichzeitig aber auch ein Zeichen dafür, wie reflektiert mit diesen Themen umgegangen wird.
Besonders gut gefallen hat mir die Entwicklung der Protagonistin Yin Wei. Sie wächst nicht plötzlich über sich hinaus, sondern verändert sich langsam und nachvollziehbar. Nichts fällt ihr leicht, vieles fordert sie heraus, und genau das macht sie so glaubwürdig. Durch Rückblenden erfährt man außerdem viel über andere Protagonist:innen und Figuren, sodass die Geschichte auf mehreren Zeitebenen spielt. Das lässt das Buch sehr durchdacht und vielschichtig wirken.
Obwohl Fantasy-Elemente vorhanden sind, stehen diese ausnahmsweise mal nicht im Vordergrund. Ebenso handelt es sich nicht um eine klassische Liebesgeschichte sondern vielmehr um Macht, Leid, Entscheidungen und Konsequenzen. Gerade diese Andersartigkeit hat das Buch für mich so besonders gemacht. Es ist komplex, vielschichtig und voller Charaktere, die die Welt lebendig wirken lassen.
Das Ende ist schlüssig und wirkt abgeschlossen, auch wenn es ein paar kleine Fragen offen bzw. der Vorstellungskraft der Leser:innen überlässt. Für mich passt genau das zur Stimmung des Buches. Insgesamt ist The Poet Empress eine eindrucksvolle, düstere und außergewöhnliche Geschichte, die lange nachhallt.