Magisch

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damaris_schorer Avatar

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Schon nach den ersten Seiten hat mich The Poison Daughter in seinen Bann gezogen. Der Einstieg ist spannend und atmosphärisch: Eine von Gefahren umgebene Stadt, ein faszinierendes Magiesystem und eine Protagonistin, die sofort neugierig macht. Harlow wirkt vielschichtig, nach außen kontrolliert und gehorsam, innerlich voller Wut, Schmerz und Geheimnisse.
Besonders gut gefallen hat mir die düstere Stimmung und die Art, wie nach und nach Informationen über die Welt, die Götter und die verschiedenen magischen Fähigkeiten eingeflochten werden, ohne dass es überladen wirkt. Auch die Familienkonstellation der Carrenwells ist spannend, vor allem die Beziehung zwischen Harlow und ihrer Schwester Aidia hat mich emotional berührt. Dass häusliche Gewalt und Machtmissbrauch eine Rolle spielen, verleiht der Geschichte zusätzlich Tiefe.
Richtig überrascht hat mich die Wendung am Ende der Leseprobe mit der angekündigten Verlobung. Gleichzeitig deutet sich an, dass Harlow ein gefährliches Doppelleben führt, was meine Neugier nur noch weiter geweckt hat.
Der Schreibstil liest sich flüssig und bildhaft, sodass ich mir die Welt sehr gut vorstellen konnte. Für mich vereint die Geschichte Fantasy, Intrigen, starke Emotionen und einen Hauch von Romantasy auf eine Weise, die Lust auf mehr macht. Ich möchte unbedingt erfahren, wie Harlow mit ihrer aufgezwungenen Zukunft umgeht und welche Geheimnisse der geheimnisvolle Verlobte und die Welt außerhalb der Stadtmauern bereithalten.