Eine Geschichte mit viel Potenzial, die mich leider enttäuscht hat

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angelika99 Avatar

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Das Cover hat mir direkt gefallen und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Harlow kann mit ihrem Kuss töten und nutzt diese Fähigkeit, um Männer zu bestrafen, die Frauen etwas angetan haben. Doch ausgerechnet Henry, den sie heiraten soll, überlebt ihren Kuss und nimmt sie mit nach Mountain Haven. Dazu kommen sieben Götter, die ihre Kräfte verschenken, und ein Wald voller blutsaugender Kreaturen. Das hat für mich nach einer richtig interessanten und düsteren Geschichte geklungen.
Der Anfang hat mir auch noch gut gefallen und ich fand die Geschichte zunächst spannend. Besonders die Idee mit den verschiedenen Göttern und ihren Kräften fand ich interessant und hatte das Gefühl, dass daraus richtig viel entstehen könnte.
Harlow als Protagonistin mochte ich grundsätzlich gerne. Henry fand ich am Anfang ebenfalls sympathisch, allerdings hat sich das im Laufe der Geschichte für mich leider geändert. Auch die Spannung zwischen den beiden konnte ich nicht so richtig fühlen. Gerade bei einer Romance hätte ich mir hier deutlich mehr gewünscht.
Obwohl ich Spice eigentlich gerne lese, haben mir die Spice-Szenen hier leider überhaupt nicht gefallen. Teilweise kamen sie für mich einfach an Stellen, an denen sie nicht wirklich gepasst haben, und dadurch haben sie mich eher aus der Geschichte gerissen.
Je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat sich die Geschichte für mich gezogen. Ich wollte zwar unbedingt noch herausfinden, wer der Anführer der Rebellen ist, und das hat mich letztendlich auch zum Weiterlesen gebracht, aber insgesamt konnte mich die Handlung leider immer weniger fesseln.
Am Ende war ich deshalb ziemlich enttäuscht. Die Grundidee fand ich wirklich spannend und ich hatte mir von dem Buch deutlich mehr erhofft. Für mich hatte die Geschichte definitiv Potenzial, konnte dieses aber leider nicht so umsetzen, wie ich es mir gewünscht hätte.
Insgesamt leider nicht das Buch, das ich erwartet hatte.