Es hätte so gut sein können
Das Cover und auch die Leseprobe haben mich damals total abgeholt. Gerade beim Cover habe ich schon so viel reininterpretiert (so bspw. der Brunnen mit dem Blutstropfen), dass ich es kaum abwarten konnte, endlich das Buch zu lesen. Ich habe ein düsteres Buch mit Fantasysetting erwartet, indem es vor allem um Vampire, Rache und Intrigen gehen soll. Also wirklich genau mein Fall. Die Grundidee fand ich wirklich klasse und ich war eigentlich schon überzeugt, dass das ein absolutes Highlight für mich werden wird. Aber nun ja. So enttäuscht wurde ich glaube ich bisher noch nie.
Das Buch fängt eigentlich recht sanft und smooth an. Man lernt die Welt und Charaktere kennen und findet sich immer mehr zurecht. Harlow sticht hier als Charakter finde ich immer noch am positivsten heraus. Sie kann sich behaupten, nimmt kein Blatt vor den Mund und handelt ihrem Alter entsprechend. Das merkt man vor allem recht weit am Ende, wo sie sich gegen ihre Eltern (ich sags mal so) "behauptet".
Die Dynamik zwischen ihr und Henry war zwischenzeitlich auch gar nicht mal so schlecht. Gerade in den Situationen, in denen sich die beiden gekabbelt haben - vor allem wörtlich - waren gut und teilweise auch lustig. Leider gab es dann aber auch immer wieder Szenen oder Gespräche, die ich absolut nicht nachvollziehen konnte. Das mag vielleicht auch daran gelegen haben, dass wir abwechselnd Henrys und Harlows Perspektiven gelesen haben. Das war zeitweise echt anstrengend.
Während der Handlung und natürlich gerade am Anfang werden unheimlich viele Dinge aufgemacht und eingeführt. Zwischenzeitlich hatte ich echt keinen Bock mehr weiterzulesen (vor allem, weil sich alles einfach ab einem gewissen Punkt gezogen und wiederholt hat), aber ich wollte unbedingt wissen, wie alles aufgelöst wird. Und na ja, bis jetzt warte ich immer noch darauf. Ich habe so viele ungeklärte und offene Fragen, dass ich mich frage, was ich die ganzen ca. 900 Seiten gelesen habe. Das meiste wurde am Ende so schnell abgehandelt und einfach als gegeben hingenommen, dass ich mich wirklich geärgert habe, dass ich so viel Zeit in dieses Buch gesteckt habe. Am schlimmsten waren aber vor allem die ganzen Spice Szenen. I mean wtf? Ich finde spicy Szenen echt super und bin alles andere als abgeneigt, aber hier waren sie einfach nur schlecht eingebunden und absolut derbe. Gerade zum Ende hin hatte ich dann auch leider das Gefühl, dass es vor allem darum ging, möglichst viele Sexszenen reinzupacken; leider mit Verzicht auf echtem Worldbuilding. Auch das Extrakapitel am Ende war absolut cringe und zum fremdschämen. Hätte man die Sexszenen rausgelassen oder wenigstens sinnvoll eingebunden, hätte man sich locker die Hälfte der Seiten sparen können.
Der größte und vor allem wichtigsten Aspekt des Buches wurden dann auch einfach unter den Teppich gekehrt - Blutleere wer? Vampire who? Rache was? Ich kann echt an einer Hand abzählen, wie viel dazu geschrieben wurde. Da frage ich mich, wie es sein kann, dass gerade mit diesen Themen doch geworben wird.
Zum Ende gab es hier und da noch einmal ein paar gute und vor allem starke Szenen, aber das wars auch schon.
Was auch absolut gestört hat, war der Schreibstil. Am Anfang fand ich noch alles in in Ordnung, aber je mehr man gelesen hat, desto schlimmer wurde es. Rechtschreibfehler, Grammatikfehler und Satzkonstruktionen, die keinen Sinn ergeben haben, reihten sich Seite an Seite. Zwischenzeitlich hatte ich echt das Gefühl, dass hier nie jemand gegengelesen hat. Das ist nicht nur absolut schade, sondern reißt einen auch immer wieder aus dem Lesefluss raus.
Ich war echt froh und erleichtert, als der ganze Spuk dann endlich vorbei war und ich das Buch endlich weglegen konnte.
Dennoch möchte ich mich bei Lovleybooks dafür bedanken, dass ich das Buch testlesen durfte, auch wenn es am Ende nicht meinem Geschmack entsprochen hat.
Das Buch fängt eigentlich recht sanft und smooth an. Man lernt die Welt und Charaktere kennen und findet sich immer mehr zurecht. Harlow sticht hier als Charakter finde ich immer noch am positivsten heraus. Sie kann sich behaupten, nimmt kein Blatt vor den Mund und handelt ihrem Alter entsprechend. Das merkt man vor allem recht weit am Ende, wo sie sich gegen ihre Eltern (ich sags mal so) "behauptet".
Die Dynamik zwischen ihr und Henry war zwischenzeitlich auch gar nicht mal so schlecht. Gerade in den Situationen, in denen sich die beiden gekabbelt haben - vor allem wörtlich - waren gut und teilweise auch lustig. Leider gab es dann aber auch immer wieder Szenen oder Gespräche, die ich absolut nicht nachvollziehen konnte. Das mag vielleicht auch daran gelegen haben, dass wir abwechselnd Henrys und Harlows Perspektiven gelesen haben. Das war zeitweise echt anstrengend.
Während der Handlung und natürlich gerade am Anfang werden unheimlich viele Dinge aufgemacht und eingeführt. Zwischenzeitlich hatte ich echt keinen Bock mehr weiterzulesen (vor allem, weil sich alles einfach ab einem gewissen Punkt gezogen und wiederholt hat), aber ich wollte unbedingt wissen, wie alles aufgelöst wird. Und na ja, bis jetzt warte ich immer noch darauf. Ich habe so viele ungeklärte und offene Fragen, dass ich mich frage, was ich die ganzen ca. 900 Seiten gelesen habe. Das meiste wurde am Ende so schnell abgehandelt und einfach als gegeben hingenommen, dass ich mich wirklich geärgert habe, dass ich so viel Zeit in dieses Buch gesteckt habe. Am schlimmsten waren aber vor allem die ganzen Spice Szenen. I mean wtf? Ich finde spicy Szenen echt super und bin alles andere als abgeneigt, aber hier waren sie einfach nur schlecht eingebunden und absolut derbe. Gerade zum Ende hin hatte ich dann auch leider das Gefühl, dass es vor allem darum ging, möglichst viele Sexszenen reinzupacken; leider mit Verzicht auf echtem Worldbuilding. Auch das Extrakapitel am Ende war absolut cringe und zum fremdschämen. Hätte man die Sexszenen rausgelassen oder wenigstens sinnvoll eingebunden, hätte man sich locker die Hälfte der Seiten sparen können.
Der größte und vor allem wichtigsten Aspekt des Buches wurden dann auch einfach unter den Teppich gekehrt - Blutleere wer? Vampire who? Rache was? Ich kann echt an einer Hand abzählen, wie viel dazu geschrieben wurde. Da frage ich mich, wie es sein kann, dass gerade mit diesen Themen doch geworben wird.
Zum Ende gab es hier und da noch einmal ein paar gute und vor allem starke Szenen, aber das wars auch schon.
Was auch absolut gestört hat, war der Schreibstil. Am Anfang fand ich noch alles in in Ordnung, aber je mehr man gelesen hat, desto schlimmer wurde es. Rechtschreibfehler, Grammatikfehler und Satzkonstruktionen, die keinen Sinn ergeben haben, reihten sich Seite an Seite. Zwischenzeitlich hatte ich echt das Gefühl, dass hier nie jemand gegengelesen hat. Das ist nicht nur absolut schade, sondern reißt einen auch immer wieder aus dem Lesefluss raus.
Ich war echt froh und erleichtert, als der ganze Spuk dann endlich vorbei war und ich das Buch endlich weglegen konnte.
Dennoch möchte ich mich bei Lovleybooks dafür bedanken, dass ich das Buch testlesen durfte, auch wenn es am Ende nicht meinem Geschmack entsprochen hat.