Giftige Versuchung
Ich habe noch nie eine so umfangreiche Trigger-Warnung auf der ersten Seite eines Fantasy-Buches gesehen. Wer auf bestimmte Themen reagiert, sollte diese Liste definitiv ernst nehmen. Leichter Stoff ist das nicht.
Die Welt hat mir richtig gut gefallen. Die unterschiedlichen Gaben der Götter, die verschiedenen magischen Familien und wer mit welcher Gabe gesegnet ist und wieso die Städte gegen die Blutleeren verteidigt werden müssen, hat für mich die Spannung aufrecht erhalten. Insgesamt war das World Building konstant erzählt. Allerdings war das Ende für mich zu schnell abgehandelt. Bei 900 Seiten hätte man andere Stellen kürzen und hier mehr investieren können.
Der Charakter von Harlow ist aus meiner Sicht gut ausgearbeitet. Ich habe gern die Kapitel aus ihrer Sicht gelesen. Hier hätte ich mir nur gewünscht, dass ihre Vergangenheit in Rückblicken geschildet und nicht rein als Dialog erzählt wird. Zu Henry möchte ich gar nicht viel sagen. Diese besitzergreifende Art bei Charakteren finde ich einfach unmöglich. Da hilft auch nicht, dass er das ja nur macht, um sie beschützen zu können. Ich verstehe schon, dass es den enemies to lovers trope unterstützen soll. Hätte für mich aber auch anders umgesetzt werden können. Zu den spicy Szenen kann ich auch nicht viel sagen. Nach der ersten Szene habe ich diese durchgehend übersprungen und mir so sicherlich eine gute Seitenzahl gespart. Absolut unnötig.
Eine Empfehlung an Fans von Romantasy, die großen Wert auf spice legen.
Die Welt hat mir richtig gut gefallen. Die unterschiedlichen Gaben der Götter, die verschiedenen magischen Familien und wer mit welcher Gabe gesegnet ist und wieso die Städte gegen die Blutleeren verteidigt werden müssen, hat für mich die Spannung aufrecht erhalten. Insgesamt war das World Building konstant erzählt. Allerdings war das Ende für mich zu schnell abgehandelt. Bei 900 Seiten hätte man andere Stellen kürzen und hier mehr investieren können.
Der Charakter von Harlow ist aus meiner Sicht gut ausgearbeitet. Ich habe gern die Kapitel aus ihrer Sicht gelesen. Hier hätte ich mir nur gewünscht, dass ihre Vergangenheit in Rückblicken geschildet und nicht rein als Dialog erzählt wird. Zu Henry möchte ich gar nicht viel sagen. Diese besitzergreifende Art bei Charakteren finde ich einfach unmöglich. Da hilft auch nicht, dass er das ja nur macht, um sie beschützen zu können. Ich verstehe schon, dass es den enemies to lovers trope unterstützen soll. Hätte für mich aber auch anders umgesetzt werden können. Zu den spicy Szenen kann ich auch nicht viel sagen. Nach der ersten Szene habe ich diese durchgehend übersprungen und mir so sicherlich eine gute Seitenzahl gespart. Absolut unnötig.
Eine Empfehlung an Fans von Romantasy, die großen Wert auf spice legen.