Hat meine Erwartungen nicht erreicht
Harlows Kuss ist giftig. Wen sie küsst, der stirbt. Ihr erster Ehemann liegt daher schon unter der Erde, ihr Verlobter soll bald folgen. Heimlich kämpft sie nachts gegen alle, die sich an Schutzlosen vergreifen. Als eins ihrer Opfer ihren Kuss überlebt, gerät ihre Welt ins Wanken. Besonders als sich der Mann als ihr Verlobter herausstellt.
Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Harlow und Henry geschrieben. Einerseits konnte ich mich besonders in Harlow gut hineinversetzen. Sie hat viel schlimmes erlebt und kann niemandem wirklich vertrauen. Andererseits bin ich das ein oder andere mal über Verhalten von ihrer Seite gestolpert, das ich so gar nicht nachvollziehen konnte. Vielleicht liegt das auch einfach daran das ich mir schwer vorstellen kann, wirklich niemandem zu vertrauen.
Was ich nachvollziehbar fand war, dass sie lieber das bekannte Übel nimmt, als das neue. Dadurch steht sie sich aber häufig selbst im Weg. Bei Henry bin ich mir manchmal nicht sicher gewesen, ob er sich nicht ein bisschen viel von seinen Eltern lenken lässt, statt selbst Entscheidungen zu treffen. Wobei ich ihn aber als Charakter sehr gerne mochte. Auch wenn Harlow zuerst seine Feindin ist, behandelt er sie vernünftig und nicht herablassend.
Ein paar der anderen Charaktere fand ich sehr gut dargestellt, sie haben die Geschichte ein wenig aufgelockert. Allerdings fand ich das sie eher sporadisch erschienen sind, statt wirklich Teil der Geschichte zu sein.
Die Idee des Worldbuildings fand ich sehr interessant und stellenweise gut ausgearbeitet. Aber dann gab es viel zu häufig fehlende Erklärungen, oder Erklärungen, die aber eher wirkten wie: So ist das jetzt einfach, wirklich durchdenken muss man das nicht. Das fand ich besonders bei der Länge des Buches sehr schade. Ich glaube hier wurde viel Potenzial verschenkt.
Auch hatte ich zwischenzeitlich das Gefühl das ganze drumherum diente eigentlich nur dazu dem Spice einen Rahmen zu geben. Ich hatte zwar nicht den Eindruck das der Großteil des Buches nur aus Spice besteht, allerdings wurde so häufig darauf angespielt das ich mich irgendwann gefragt habe ob es auch noch eine Handlung gibt. Zudem habe ich die Tension zwischen den beiden nicht so sehr gefühlt, sodass ich den Spice auch nicht gerechtfertigt fand. Lieber wäre mir gewesen, wenn sich auf die Entwicklung der Beziehung und die Spannung konzentriert worden wäre, statt auf den Spice.
Insgesamt war das Buch auch unglaublich langatmig, sodass ich zwischendurch wirklich ein wenig die Lust verloren habe. Bei den Inhalten, hätte man entweder das Worldbuilding ausbauen und die Seitenzahl so schaffen können oder das Buch kürzen.
Ich fand Covergestaltung, Inhaltsangabe und Leseprobe so gut, das ich mich sehr gefreut habe auf das Buch. Aber insgesamt hat es meine Erwartungen nicht erfüllt.
Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Harlow und Henry geschrieben. Einerseits konnte ich mich besonders in Harlow gut hineinversetzen. Sie hat viel schlimmes erlebt und kann niemandem wirklich vertrauen. Andererseits bin ich das ein oder andere mal über Verhalten von ihrer Seite gestolpert, das ich so gar nicht nachvollziehen konnte. Vielleicht liegt das auch einfach daran das ich mir schwer vorstellen kann, wirklich niemandem zu vertrauen.
Was ich nachvollziehbar fand war, dass sie lieber das bekannte Übel nimmt, als das neue. Dadurch steht sie sich aber häufig selbst im Weg. Bei Henry bin ich mir manchmal nicht sicher gewesen, ob er sich nicht ein bisschen viel von seinen Eltern lenken lässt, statt selbst Entscheidungen zu treffen. Wobei ich ihn aber als Charakter sehr gerne mochte. Auch wenn Harlow zuerst seine Feindin ist, behandelt er sie vernünftig und nicht herablassend.
Ein paar der anderen Charaktere fand ich sehr gut dargestellt, sie haben die Geschichte ein wenig aufgelockert. Allerdings fand ich das sie eher sporadisch erschienen sind, statt wirklich Teil der Geschichte zu sein.
Die Idee des Worldbuildings fand ich sehr interessant und stellenweise gut ausgearbeitet. Aber dann gab es viel zu häufig fehlende Erklärungen, oder Erklärungen, die aber eher wirkten wie: So ist das jetzt einfach, wirklich durchdenken muss man das nicht. Das fand ich besonders bei der Länge des Buches sehr schade. Ich glaube hier wurde viel Potenzial verschenkt.
Auch hatte ich zwischenzeitlich das Gefühl das ganze drumherum diente eigentlich nur dazu dem Spice einen Rahmen zu geben. Ich hatte zwar nicht den Eindruck das der Großteil des Buches nur aus Spice besteht, allerdings wurde so häufig darauf angespielt das ich mich irgendwann gefragt habe ob es auch noch eine Handlung gibt. Zudem habe ich die Tension zwischen den beiden nicht so sehr gefühlt, sodass ich den Spice auch nicht gerechtfertigt fand. Lieber wäre mir gewesen, wenn sich auf die Entwicklung der Beziehung und die Spannung konzentriert worden wäre, statt auf den Spice.
Insgesamt war das Buch auch unglaublich langatmig, sodass ich zwischendurch wirklich ein wenig die Lust verloren habe. Bei den Inhalten, hätte man entweder das Worldbuilding ausbauen und die Seitenzahl so schaffen können oder das Buch kürzen.
Ich fand Covergestaltung, Inhaltsangabe und Leseprobe so gut, das ich mich sehr gefreut habe auf das Buch. Aber insgesamt hat es meine Erwartungen nicht erfüllt.