Knistern, Geheimnisse und eine Welt voller Potenzial
The Poison Daughter hat mich vor allem mit seiner interessanten und atmosphärischen Welt sowie dem tollen Schreibstil der Autorin überzeugt. Die Geschichte ist spannend aufgebaut und hält immer wieder Geheimnisse und unerwartete Wendungen bereit. Dadurch habe ich beim Lesen häufig mitgerätselt und mich gefragt, wie bestimmte Situationen ausgehen oder welche Geheimnisse noch ans Licht kommen würden.
Auch die Protagonisten haben mir gut gefallen. Durch die wechselnden Perspektiven bekommt man einen guten Einblick in die unterschiedlichen Charaktere und ihre Gedanken. Dadurch konnte ich sowohl Harlow als auch Henry gut verstehen und mit beiden mitfühlen. Besonders gut gefallen hat mir die Dynamik zwischen den beiden. Obwohl sie sich zunächst als Gegner betrachten, ist von Anfang an dieses gewisse Knistern zwischen ihnen spürbar. Gerade dieses Zusammenspiel aus gegenseitigem Misstrauen, Konkurrenz und Anziehung fand ich großartig. Harlow und Henry haben als Duo für mich einfach funktioniert.
Weniger überzeugen konnte mich dagegen der Spice. Für mich war dieser teilweise sehr ungewöhnlich geschrieben bzw. beschrieben und an einigen Stellen hat er für mich überhaupt nicht zur Handlung oder zur jeweiligen Situation gepasst. Da der Spice zudem einen recht großen Anteil der Geschichte einnimmt, hätte ich mir hier deutlich weniger gewünscht. Meiner Meinung nach hätte man einige dieser Szenen kürzen können – dadurch wäre das ohnehin sehr umfangreiche Buch vermutlich um einiges schlanker geworden, ohne dass der Geschichte etwas Wichtiges verloren gegangen wäre.
Etwas enttäuscht hat mich außerdem das Ende. Gerade weil die Welt so interessant aufgebaut wurde und im Laufe der Geschichte viele Geheimnisse und Gefahren eingeführt werden, hätte ich mir zum Schluss mehr Kontext und vor allem mehr Auflösungen gewünscht. Die Geschichte wurde für mein Gefühl etwas zu einseitig beendet. Insbesondere die Gefahr durch die Blutleeren und die weitere Entwicklung der Welt wurden für mich nicht ausreichend aufgegriffen. Hier hätte ich mir einfach mehr Tiefe gewünscht. Die Autorin hat eine wirklich spannende Welt erschaffen, aber ich hatte am Ende das Gefühl, dass sie uns Lesern nicht ihr gesamtes Potenzial gezeigt hat.
Zusätzlich sind mir einige Schreib- bzw. Übersetzungsfehler aufgefallen, die den Lesefluss an manchen Stellen etwas gestört haben.
Zusammengefasst hatte The Poison Daughter für mich viele starke Elemente: eine interessante Welt, einen schönen Schreibstil, sympathische Charaktere, eine tolle Dynamik zwischen Harlow und Henry sowie zahlreiche Geheimnisse und überraschende Wendungen. Gleichzeitig haben mich der für mich unpassend eingesetzte Spice und das etwas oberflächliche Ende einiges an Lesefreude gekostet.
Ich würde das Buch vor allem denen empfehlen, die Fantasy mit einer spannenden, geheimnisvollen Welt, starken Protagonisten, Enemies-to-Lovers-Dynamik und viel Romance mögen und sich gerne von unerwarteten Wendungen überraschen lassen.
Für mich reicht es aufgrund der genannten Kritikpunkte leider nur für 3,5 von 5 Sternen.
Auch die Protagonisten haben mir gut gefallen. Durch die wechselnden Perspektiven bekommt man einen guten Einblick in die unterschiedlichen Charaktere und ihre Gedanken. Dadurch konnte ich sowohl Harlow als auch Henry gut verstehen und mit beiden mitfühlen. Besonders gut gefallen hat mir die Dynamik zwischen den beiden. Obwohl sie sich zunächst als Gegner betrachten, ist von Anfang an dieses gewisse Knistern zwischen ihnen spürbar. Gerade dieses Zusammenspiel aus gegenseitigem Misstrauen, Konkurrenz und Anziehung fand ich großartig. Harlow und Henry haben als Duo für mich einfach funktioniert.
Weniger überzeugen konnte mich dagegen der Spice. Für mich war dieser teilweise sehr ungewöhnlich geschrieben bzw. beschrieben und an einigen Stellen hat er für mich überhaupt nicht zur Handlung oder zur jeweiligen Situation gepasst. Da der Spice zudem einen recht großen Anteil der Geschichte einnimmt, hätte ich mir hier deutlich weniger gewünscht. Meiner Meinung nach hätte man einige dieser Szenen kürzen können – dadurch wäre das ohnehin sehr umfangreiche Buch vermutlich um einiges schlanker geworden, ohne dass der Geschichte etwas Wichtiges verloren gegangen wäre.
Etwas enttäuscht hat mich außerdem das Ende. Gerade weil die Welt so interessant aufgebaut wurde und im Laufe der Geschichte viele Geheimnisse und Gefahren eingeführt werden, hätte ich mir zum Schluss mehr Kontext und vor allem mehr Auflösungen gewünscht. Die Geschichte wurde für mein Gefühl etwas zu einseitig beendet. Insbesondere die Gefahr durch die Blutleeren und die weitere Entwicklung der Welt wurden für mich nicht ausreichend aufgegriffen. Hier hätte ich mir einfach mehr Tiefe gewünscht. Die Autorin hat eine wirklich spannende Welt erschaffen, aber ich hatte am Ende das Gefühl, dass sie uns Lesern nicht ihr gesamtes Potenzial gezeigt hat.
Zusätzlich sind mir einige Schreib- bzw. Übersetzungsfehler aufgefallen, die den Lesefluss an manchen Stellen etwas gestört haben.
Zusammengefasst hatte The Poison Daughter für mich viele starke Elemente: eine interessante Welt, einen schönen Schreibstil, sympathische Charaktere, eine tolle Dynamik zwischen Harlow und Henry sowie zahlreiche Geheimnisse und überraschende Wendungen. Gleichzeitig haben mich der für mich unpassend eingesetzte Spice und das etwas oberflächliche Ende einiges an Lesefreude gekostet.
Ich würde das Buch vor allem denen empfehlen, die Fantasy mit einer spannenden, geheimnisvollen Welt, starken Protagonisten, Enemies-to-Lovers-Dynamik und viel Romance mögen und sich gerne von unerwarteten Wendungen überraschen lassen.
Für mich reicht es aufgrund der genannten Kritikpunkte leider nur für 3,5 von 5 Sternen.