Leider nicht mein Buch
„The Poison Daughter“ von Sheila Masterson ist eines dieser Bücher, bei denen ich nach dem Beenden ziemlich genau weiß, warum ich es interessant fand – und gleichzeitig genauso genau, warum es für mich am Ende einfach nicht begeistert hat.
Die Grundidee hat mich zunächst wirklich neugierig gemacht: Harlow Carrenwell stammt aus einer mächtigen magischen Familie und besitzt eine Gabe, die zugleich faszinierend und gefährlich ist. Ausgerechnet sie soll einen Mann heiraten, der eigentlich aus einer verfeindeten Familie stammt. Damit ist nicht nur die Grundlage für die arrangierte Ehe geschaffen, sondern auch für ein ziemlich ungewöhnliches Katz-und-Maus-Spiel zwischen zwei Menschen, die sich gegenseitig alles andere als vertrauen. Und genau diese Ausgangssituation gehört für mich zu den stärksten Punkten des Buches.
Sheila Masterson verbindet Dark Fantasy, Magie, politische Machtspiele, Familienkonflikte, Rache und Romance miteinander. Die Welt rund um die beiden Familien und ihre unterschiedlichen Kräfte ist dabei durchaus spannend aufgebaut. Besonders interessant fand ich, dass Magie hier nicht einfach nur ein hübsches Extra ist, sondern eng mit Macht, gesellschaftlichen Strukturen und der Geschichte der Figuren verbunden wird.
Auch die düstere Atmosphäre hat mir gefallen. Das Buch scheut sich nicht davor, seine Welt brutal, bedrückend und stellenweise verstörend darzustellen. Gewalt, Verlust, Manipulation und familiäre Abhängigkeiten sind keine Nebensächlichkeiten, sondern beeinflussen die Figuren und ihre Entscheidungen. Gerade Harlows familiärer Hintergrund sorgt dafür, dass man sich immer wieder fragt, wie viel von dem, was sie tut, tatsächlich ihre eigene Entscheidung ist und wie viel davon durch ihre Erziehung und ihre Vergangenheit geprägt wurde.
Harlow ist keine klassische Heldin, die moralisch sauber durch die Geschichte marschiert. Sie ist wütend, verletzt, berechnend und durchaus bereit, Dinge zu tun, die andere als falsch betrachten würden. Gleichzeitig steckt hinter dieser Härte sehr viel Verletzlichkeit. Gerade ihre Beziehung zu ihrer Familie macht deutlich, warum sie zu der Person geworden ist, die wir kennenlernen. Sie hat gelernt, mit Macht umzugehen, sich selbst zu schützen und ihre Gefühle nicht unbedingt nach außen zu tragen. Ihre Entwicklung empfand ich allerdings nicht durchgehend als gleich überzeugend. Es gibt durchaus Momente, in denen man merkt, dass sie sich verändert und beginnt, bestimmte Dinge anders zu betrachten. Gleichzeitig hätte ich mir an einigen Stellen gewünscht, dass diese Entwicklung stärker ausgespielt worden wäre, anstatt relativ schnell von der nächsten Handlung oder dem nächsten Konflikt überlagert zu werden.
Henry ist zunächst schwer einzuschätzen, verfolgt seine eigenen Interessen und trägt selbst genügend Ballast mit sich herum.
Er besitzt eigene Ziele, eigene Verletzungen und eigene Konflikte. Dadurch entsteht zumindest grundsätzlich das Gefühl, dass hier zwei Menschen aufeinandertreffen, die beide ihre eigene Geschichte mitbringen.
Allerdings hatte ich bei seiner Entwicklung stellenweise das Gefühl, dass sie nicht immer ganz gleichmäßig verläuft. Einige Entscheidungen und Veränderungen wirken im späteren Verlauf stärker zugespitzt, als es mir die vorherige Charakterentwicklung nahegelegt hätte.
Die Beziehung zwischen Harlow und Henry ist für mich gleichzeitig eine Stärke und eine Schwäche des Buches. Positiv fand ich, dass ihre Beziehung nicht sofort in eine vollkommen problemlose Liebesgeschichte kippt. Zwischen den beiden steht zunächst tatsächlich Misstrauen. Sie haben Gründe, sich nicht zu vertrauen, und beide wissen, dass der jeweils andere eigene Ziele verfolgt. Ihre Annäherung besteht nicht nur aus „Wir hassen uns, aber finden uns heiß“, sondern wird immer wieder durch Macht, Geheimnisse, Vergangenheit und persönliche Interessen beeinflusst. Gerade diese Mischung hat mir gut gefallen.
Emotional konnte mich die Romance allerdings leider gar nicht erreichen. Es gab zwar Szenen, in denen ich ihre Verbindung wirklich nachvollziehen konnte und in denen die beiden als Menschen hinter ihren Fassaden sichtbar wurden. Dann wiederum gab es Passagen, in denen mir die Beziehung zu stark über körperliche Anziehung und sexuelle Spannung vermittelt wurde. Zudem wurde ich mit beiden Figuren einfach nicht warm und empfand null Sympathie für beide.
Dann ist da der viele und oft cringe Spice. Ich habe grundsätzlich überhaupt kein Problem mit Spice und finde, dass erotische Szenen durchaus Bestandteil einer Dark Romantasy sein dürfen. Hier war es für mich allerdings zu viel des Guten. Der hohe Spice-Anteil nimmt der eigentlichen Handlung stellenweise Raum weg. Immer wieder wird die sexuelle Spannung zwischen Harlow und Henry in den Vordergrund gerückt, obwohl ich mir an einigen dieser Stellen deutlich lieber mehr Entwicklung der Handlung, der Welt oder der emotionalen Beziehung gewünscht hätte.
Dazu kommt die teilweise sehr vulgäre Sprache. In einzelnen Situationen passt sie durchaus zu den Figuren und zur rauen Atmosphäre. Wenn bestimmte Ausdrucksweisen jedoch immer wieder auftauchen, verliert das für mich irgendwann seinen Effekt. Für Leserinnen und Leser, die sehr viel Spice ausdrücklich suchen und damit kein Problem haben, kann das natürlich ein großer Pluspunkt sein. Für mich hat es die Geschichte jedoch mehrfach ausgebremst.
Sprachlich ist „The Poison Daughter“ wirklich interessant, aber definitiv nicht für jeden leicht zugänglich. Masterson schreibt teilweise sehr gehoben und bildreich. Ihre Sätze können lang und verschachtelt sein und enthalten häufig mehrere Gedanken, Eindrücke oder Beschreibungen gleichzeitig. Das kann eine schöne, fast schon schwere Atmosphäre erzeugen und passt grundsätzlich gut zu der düsteren Welt. Gleichzeitig hatte ich dadurch immer wieder das Gefühl, dass manche Passagen unnötig kompliziert formuliert waren. Es ist ein Unterschied, ob ein anspruchsvoller Schreibstil Tiefe erzeugt oder ob ein Gedanke durch viele zusätzliche Satzkonstruktionen unnötig schwer zugänglich wird. Bei diesem Buch hatte ich beides. Manche Formulierungen fand ich atmosphärisch und wirklich gelungen. Andere hätten für mich deutlich weniger verschachtelt sein dürfen. Gerade wenn die Handlung ohnehin komplex wird und mehrere Informationen gleichzeitig verarbeitet werden müssen, erschwert eine sehr ausführliche Sprache manchmal zusätzlich den Lesefluss.
Auch die vielen inneren Gedanken der Figuren tragen dazu bei. Sie geben zwar einen guten Einblick in deren Motive, wiederholen bestimmte Überlegungen aber teilweise so häufig, dass sich die Geschichte im Mittelteil für mich deutlich langsamer angefühlt hat.
„The Poison Daughter“ hat mich durchaus zum Nachdenken gebracht. Vor allem die Themen Macht, Rache, familiäre Prägung, Kontrolle und die Frage nach persönlicher Freiheit bleiben hängen. Harlow ist keine Figur, bei der man einfach sagen kann: Sie ist gut oder sie ist böse. Viel interessanter ist die Frage, warum sie bestimmte Dinge tut und wie weit ein Mensch gehen darf, wenn er glaubt, damit etwas wiedergutmachen oder andere schützen zu können. Ich habe Harlow nicht immer verstanden, aber ich wollte verstehen, warum sie so handelt. Emotional war die Geschichte für mich allerdings wechselhaft. Es gab Szenen, die mich wütend gemacht haben, andere, die mich traurig oder nachdenklich werden ließen. Besonders die familiären und traumatischen Aspekte haben teilweise deutlich mehr Eindruck bei mir hinterlassen als die eigentliche Romance.
Mein größter Kritikpunkt ist das unausgewogene Verhältnis zwischen Handlung, inneren Monologen, Romance und Spice. Hinzu kamen die vielen vielen Namen. Ich hab zb nicht verstanden warum es so viele Familienmitglieder gibt, die auch gebannt werden, wenn diese später nicht mehr auftauchen. Auch die schweren Themen sollte man nicht unterschätzen. Das Buch arbeitet unter anderem mit Gewalt, Missbrauch, Verlust, Trauma und Tod und ist daher definitiv keine leichte Wohlfühl-Romantasy. Für mich wäre weniger an einigen Stellen tatsächlich mehr gewesen: weniger Wiederholungen, weniger Spice, weniger vulgäre Sprache und dafür mehr Raum für Welt, Handlung und die emotionale Entwicklung der Figuren.
Trotz meiner Kritik finde ich nicht, dass das Buch langweilig oder belanglos ist. Im Gegenteil: Es hat genügend ungewöhnliche Elemente, moralische Grauzonen und emotionale Konflikte, um im Gedächtnis zu bleiben. Es ist nur für mich ein Buch, bei dem die Idee und das vorhandene Potenzial stärker waren als die tatsächliche Umsetzung.
Wer genau diese Mischung aus düsterer Fantasy, gefährlicher Heldin, Feinden mit Anziehung, Geheimnissen und sehr viel Spice sucht, könnte mit Harlow und Henry deutlich mehr Freude haben als ich.
Die Grundidee hat mich zunächst wirklich neugierig gemacht: Harlow Carrenwell stammt aus einer mächtigen magischen Familie und besitzt eine Gabe, die zugleich faszinierend und gefährlich ist. Ausgerechnet sie soll einen Mann heiraten, der eigentlich aus einer verfeindeten Familie stammt. Damit ist nicht nur die Grundlage für die arrangierte Ehe geschaffen, sondern auch für ein ziemlich ungewöhnliches Katz-und-Maus-Spiel zwischen zwei Menschen, die sich gegenseitig alles andere als vertrauen. Und genau diese Ausgangssituation gehört für mich zu den stärksten Punkten des Buches.
Sheila Masterson verbindet Dark Fantasy, Magie, politische Machtspiele, Familienkonflikte, Rache und Romance miteinander. Die Welt rund um die beiden Familien und ihre unterschiedlichen Kräfte ist dabei durchaus spannend aufgebaut. Besonders interessant fand ich, dass Magie hier nicht einfach nur ein hübsches Extra ist, sondern eng mit Macht, gesellschaftlichen Strukturen und der Geschichte der Figuren verbunden wird.
Auch die düstere Atmosphäre hat mir gefallen. Das Buch scheut sich nicht davor, seine Welt brutal, bedrückend und stellenweise verstörend darzustellen. Gewalt, Verlust, Manipulation und familiäre Abhängigkeiten sind keine Nebensächlichkeiten, sondern beeinflussen die Figuren und ihre Entscheidungen. Gerade Harlows familiärer Hintergrund sorgt dafür, dass man sich immer wieder fragt, wie viel von dem, was sie tut, tatsächlich ihre eigene Entscheidung ist und wie viel davon durch ihre Erziehung und ihre Vergangenheit geprägt wurde.
Harlow ist keine klassische Heldin, die moralisch sauber durch die Geschichte marschiert. Sie ist wütend, verletzt, berechnend und durchaus bereit, Dinge zu tun, die andere als falsch betrachten würden. Gleichzeitig steckt hinter dieser Härte sehr viel Verletzlichkeit. Gerade ihre Beziehung zu ihrer Familie macht deutlich, warum sie zu der Person geworden ist, die wir kennenlernen. Sie hat gelernt, mit Macht umzugehen, sich selbst zu schützen und ihre Gefühle nicht unbedingt nach außen zu tragen. Ihre Entwicklung empfand ich allerdings nicht durchgehend als gleich überzeugend. Es gibt durchaus Momente, in denen man merkt, dass sie sich verändert und beginnt, bestimmte Dinge anders zu betrachten. Gleichzeitig hätte ich mir an einigen Stellen gewünscht, dass diese Entwicklung stärker ausgespielt worden wäre, anstatt relativ schnell von der nächsten Handlung oder dem nächsten Konflikt überlagert zu werden.
Henry ist zunächst schwer einzuschätzen, verfolgt seine eigenen Interessen und trägt selbst genügend Ballast mit sich herum.
Er besitzt eigene Ziele, eigene Verletzungen und eigene Konflikte. Dadurch entsteht zumindest grundsätzlich das Gefühl, dass hier zwei Menschen aufeinandertreffen, die beide ihre eigene Geschichte mitbringen.
Allerdings hatte ich bei seiner Entwicklung stellenweise das Gefühl, dass sie nicht immer ganz gleichmäßig verläuft. Einige Entscheidungen und Veränderungen wirken im späteren Verlauf stärker zugespitzt, als es mir die vorherige Charakterentwicklung nahegelegt hätte.
Die Beziehung zwischen Harlow und Henry ist für mich gleichzeitig eine Stärke und eine Schwäche des Buches. Positiv fand ich, dass ihre Beziehung nicht sofort in eine vollkommen problemlose Liebesgeschichte kippt. Zwischen den beiden steht zunächst tatsächlich Misstrauen. Sie haben Gründe, sich nicht zu vertrauen, und beide wissen, dass der jeweils andere eigene Ziele verfolgt. Ihre Annäherung besteht nicht nur aus „Wir hassen uns, aber finden uns heiß“, sondern wird immer wieder durch Macht, Geheimnisse, Vergangenheit und persönliche Interessen beeinflusst. Gerade diese Mischung hat mir gut gefallen.
Emotional konnte mich die Romance allerdings leider gar nicht erreichen. Es gab zwar Szenen, in denen ich ihre Verbindung wirklich nachvollziehen konnte und in denen die beiden als Menschen hinter ihren Fassaden sichtbar wurden. Dann wiederum gab es Passagen, in denen mir die Beziehung zu stark über körperliche Anziehung und sexuelle Spannung vermittelt wurde. Zudem wurde ich mit beiden Figuren einfach nicht warm und empfand null Sympathie für beide.
Dann ist da der viele und oft cringe Spice. Ich habe grundsätzlich überhaupt kein Problem mit Spice und finde, dass erotische Szenen durchaus Bestandteil einer Dark Romantasy sein dürfen. Hier war es für mich allerdings zu viel des Guten. Der hohe Spice-Anteil nimmt der eigentlichen Handlung stellenweise Raum weg. Immer wieder wird die sexuelle Spannung zwischen Harlow und Henry in den Vordergrund gerückt, obwohl ich mir an einigen dieser Stellen deutlich lieber mehr Entwicklung der Handlung, der Welt oder der emotionalen Beziehung gewünscht hätte.
Dazu kommt die teilweise sehr vulgäre Sprache. In einzelnen Situationen passt sie durchaus zu den Figuren und zur rauen Atmosphäre. Wenn bestimmte Ausdrucksweisen jedoch immer wieder auftauchen, verliert das für mich irgendwann seinen Effekt. Für Leserinnen und Leser, die sehr viel Spice ausdrücklich suchen und damit kein Problem haben, kann das natürlich ein großer Pluspunkt sein. Für mich hat es die Geschichte jedoch mehrfach ausgebremst.
Sprachlich ist „The Poison Daughter“ wirklich interessant, aber definitiv nicht für jeden leicht zugänglich. Masterson schreibt teilweise sehr gehoben und bildreich. Ihre Sätze können lang und verschachtelt sein und enthalten häufig mehrere Gedanken, Eindrücke oder Beschreibungen gleichzeitig. Das kann eine schöne, fast schon schwere Atmosphäre erzeugen und passt grundsätzlich gut zu der düsteren Welt. Gleichzeitig hatte ich dadurch immer wieder das Gefühl, dass manche Passagen unnötig kompliziert formuliert waren. Es ist ein Unterschied, ob ein anspruchsvoller Schreibstil Tiefe erzeugt oder ob ein Gedanke durch viele zusätzliche Satzkonstruktionen unnötig schwer zugänglich wird. Bei diesem Buch hatte ich beides. Manche Formulierungen fand ich atmosphärisch und wirklich gelungen. Andere hätten für mich deutlich weniger verschachtelt sein dürfen. Gerade wenn die Handlung ohnehin komplex wird und mehrere Informationen gleichzeitig verarbeitet werden müssen, erschwert eine sehr ausführliche Sprache manchmal zusätzlich den Lesefluss.
Auch die vielen inneren Gedanken der Figuren tragen dazu bei. Sie geben zwar einen guten Einblick in deren Motive, wiederholen bestimmte Überlegungen aber teilweise so häufig, dass sich die Geschichte im Mittelteil für mich deutlich langsamer angefühlt hat.
„The Poison Daughter“ hat mich durchaus zum Nachdenken gebracht. Vor allem die Themen Macht, Rache, familiäre Prägung, Kontrolle und die Frage nach persönlicher Freiheit bleiben hängen. Harlow ist keine Figur, bei der man einfach sagen kann: Sie ist gut oder sie ist böse. Viel interessanter ist die Frage, warum sie bestimmte Dinge tut und wie weit ein Mensch gehen darf, wenn er glaubt, damit etwas wiedergutmachen oder andere schützen zu können. Ich habe Harlow nicht immer verstanden, aber ich wollte verstehen, warum sie so handelt. Emotional war die Geschichte für mich allerdings wechselhaft. Es gab Szenen, die mich wütend gemacht haben, andere, die mich traurig oder nachdenklich werden ließen. Besonders die familiären und traumatischen Aspekte haben teilweise deutlich mehr Eindruck bei mir hinterlassen als die eigentliche Romance.
Mein größter Kritikpunkt ist das unausgewogene Verhältnis zwischen Handlung, inneren Monologen, Romance und Spice. Hinzu kamen die vielen vielen Namen. Ich hab zb nicht verstanden warum es so viele Familienmitglieder gibt, die auch gebannt werden, wenn diese später nicht mehr auftauchen. Auch die schweren Themen sollte man nicht unterschätzen. Das Buch arbeitet unter anderem mit Gewalt, Missbrauch, Verlust, Trauma und Tod und ist daher definitiv keine leichte Wohlfühl-Romantasy. Für mich wäre weniger an einigen Stellen tatsächlich mehr gewesen: weniger Wiederholungen, weniger Spice, weniger vulgäre Sprache und dafür mehr Raum für Welt, Handlung und die emotionale Entwicklung der Figuren.
Trotz meiner Kritik finde ich nicht, dass das Buch langweilig oder belanglos ist. Im Gegenteil: Es hat genügend ungewöhnliche Elemente, moralische Grauzonen und emotionale Konflikte, um im Gedächtnis zu bleiben. Es ist nur für mich ein Buch, bei dem die Idee und das vorhandene Potenzial stärker waren als die tatsächliche Umsetzung.
Wer genau diese Mischung aus düsterer Fantasy, gefährlicher Heldin, Feinden mit Anziehung, Geheimnissen und sehr viel Spice sucht, könnte mit Harlow und Henry deutlich mehr Freude haben als ich.