Spannende Magie und Worldbuilding
Mich hat "The poison daughter" wegen dem hype im englischsprachigen Raum neugierig gemacht und auch die Magie einer "giftigen" Prota.
Das Buch catched auch absolut mit seinem Äußeren, es ist schön gestaltet und passt zur Story.
Inhaltlich spaltet das Buch nicht nur die Meinungen, auch meine eigene. ich schwanke hier stark zwischen 3 und 4 Sternen.
Zuerst zum Positiven:
Die Welt ist wirklich spannend gestaltete, wird nach und nach mehr erklärt, hat eine Mythologie und interessante Magie, die vielfältig auftritt. Zudem fand ich das Konzept der "Blutleeren" spannend, hier war ich lange nicht sicher, ob es bekannte Wesen sind oder etwas eigenes. Auch die verschiedenen "Städte" und Häuser die dort herrschen und dass jede Familie dabei seine eigenen politischen Probleme hat fand ich gut. Die Vorgeschichte gab ein glaubhaftes "enemies-to-lovers" her und es gab viele Intrigen, eine Rebellion und Motive zu hinterfragen.
Phasenweise konnte man niemandem so recht trauen, das blieb auch bis zuletzt der Fall, was Spannung mit sich brachte. Die Familien und Städte waren recht groß, was viele Nebenfiguren beinhaltete. Die Hauptfiguren Harlow und Henry fand ich gut gestaltet. Ihre Motive waren nachvollziehbar und vor allem die Dynamik zwischen den beiden mochte ich sehr. Es ergab eine menge Banter und man spürte, dass es eigentlich passt aber nicht soll.
Einige Twists am Ende konnten mich überraschen und ein romantisches Detail hatte ich erhofft. Richtig stark fand ich den female Rage-Part und eine Rache-Szene.
Es gab allerdings leider auch einige Mankos:
Bereits zu Beginn gibt es massig Wiederholungen. Das Buch hätte locker 100 Seiten weniger haben können, weil ja ich habe die Missionen auch beim ersten erwähnen verstanden, das braucht es nicht zig Mal :S Ebenso Überhang hatte für mich der Spice. Leider nahm der auch ziemlich die Spannung in der Bergfeste, als wären die Gebräuche und Spicy Rituale wichtiger als die eigentliche Mission. Zudem wurde es hier häufig cringe was die Ausdrücke anging. Ich denke das könnte auch an der Übersetzung liegen, aber tat der Geschichte keinen Gefallen.
Die Fülle an Nebencharakteren war zum Ende leider auch eher negativ, da einige gar keinen Raum bekamen und vor allem Familienmitglieder dann doch recht unnötig schienen, wenn nur einmal kurz erwähnt ohne wirklichen Part. Auch das Ende war für die Länge des Buches dann doch recht schnell abgehandelt, hier hätte ich mir deutlich mehr zur Haltung in der Feste und auch der Lösung mit dem Problem im Wald gewünscht. Dafür hätte ich auch direkt auf das spicy Zusatzkapitel verzichtet.
Alles in allem hat es mich gut unterhalten und hatte auch wirklich gute Elemente. Dass es ein Standalone ist spricht auch dafür, ich würde es dennoch nicht jedem unbedingt weiterempfehlen.
Das Buch catched auch absolut mit seinem Äußeren, es ist schön gestaltet und passt zur Story.
Inhaltlich spaltet das Buch nicht nur die Meinungen, auch meine eigene. ich schwanke hier stark zwischen 3 und 4 Sternen.
Zuerst zum Positiven:
Die Welt ist wirklich spannend gestaltete, wird nach und nach mehr erklärt, hat eine Mythologie und interessante Magie, die vielfältig auftritt. Zudem fand ich das Konzept der "Blutleeren" spannend, hier war ich lange nicht sicher, ob es bekannte Wesen sind oder etwas eigenes. Auch die verschiedenen "Städte" und Häuser die dort herrschen und dass jede Familie dabei seine eigenen politischen Probleme hat fand ich gut. Die Vorgeschichte gab ein glaubhaftes "enemies-to-lovers" her und es gab viele Intrigen, eine Rebellion und Motive zu hinterfragen.
Phasenweise konnte man niemandem so recht trauen, das blieb auch bis zuletzt der Fall, was Spannung mit sich brachte. Die Familien und Städte waren recht groß, was viele Nebenfiguren beinhaltete. Die Hauptfiguren Harlow und Henry fand ich gut gestaltet. Ihre Motive waren nachvollziehbar und vor allem die Dynamik zwischen den beiden mochte ich sehr. Es ergab eine menge Banter und man spürte, dass es eigentlich passt aber nicht soll.
Einige Twists am Ende konnten mich überraschen und ein romantisches Detail hatte ich erhofft. Richtig stark fand ich den female Rage-Part und eine Rache-Szene.
Es gab allerdings leider auch einige Mankos:
Bereits zu Beginn gibt es massig Wiederholungen. Das Buch hätte locker 100 Seiten weniger haben können, weil ja ich habe die Missionen auch beim ersten erwähnen verstanden, das braucht es nicht zig Mal :S Ebenso Überhang hatte für mich der Spice. Leider nahm der auch ziemlich die Spannung in der Bergfeste, als wären die Gebräuche und Spicy Rituale wichtiger als die eigentliche Mission. Zudem wurde es hier häufig cringe was die Ausdrücke anging. Ich denke das könnte auch an der Übersetzung liegen, aber tat der Geschichte keinen Gefallen.
Die Fülle an Nebencharakteren war zum Ende leider auch eher negativ, da einige gar keinen Raum bekamen und vor allem Familienmitglieder dann doch recht unnötig schienen, wenn nur einmal kurz erwähnt ohne wirklichen Part. Auch das Ende war für die Länge des Buches dann doch recht schnell abgehandelt, hier hätte ich mir deutlich mehr zur Haltung in der Feste und auch der Lösung mit dem Problem im Wald gewünscht. Dafür hätte ich auch direkt auf das spicy Zusatzkapitel verzichtet.
Alles in allem hat es mich gut unterhalten und hatte auch wirklich gute Elemente. Dass es ein Standalone ist spricht auch dafür, ich würde es dennoch nicht jedem unbedingt weiterempfehlen.