Tödliche Küsse und jede Menge Geheimnisse
The Poison Daughter hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn es für mich leider kein ganzes Highlight geworden ist. Die Grundidee fand ich richtig spannend: eine Protagonistin, deren Küsse tödlich sind, verfeindete Familien, eine arrangierte Ehe, Magie und eine gefährliche Welt außerhalb der geschützten Städte. Das alles hat mich neugierig gemacht und größtenteils auch gut unterhalten.
Besonders Harlow und Henry haben mir gefallen. Harlow ist eine starke, aber keineswegs perfekte Protagonistin. Sie ist misstrauisch, trägt einiges mit sich herum und hat ihre ganz eigenen Schwächen. Gerade das hat sie für mich sehr menschlich gemacht. Auch Henry mochte ich, vor allem die Dynamik zwischen den beiden. Ihr gegenseitiges Misstrauen, die Geheimnisse und das langsame Annähern haben für mich gut funktioniert. Stellenweise hat sich dieses Hin und Her allerdings etwas wiederholt.
Auch der Weltenaufbau hat definitiv interessante Ansätze. Die beiden Städte, die unterschiedlichen Familien, die Magie und vor allem die Blutleeren schaffen eine schöne düstere Atmosphäre. Ich hätte mir hier allerdings deutlich mehr Tiefe gewünscht. Gerade über die Blutleeren und die Regeln der Magie hätte ich gerne mehr erfahren. Es werden viele spannende Dinge angedeutet, aber manches bleibt leider ziemlich oberflächlich.
Die Handlung hatte einige schöne Wendungen und ich mochte die politischen Intrigen und die Frage, wem man eigentlich vertrauen kann. Gleichzeitig hatte das Buch für mich einige Längen. Bei fast 900 Seiten hätte ich mir teilweise weniger Wiederholungen bei den Beziehungsproblemen und dafür mehr Handlung und Worldbuilding gewünscht. Auch das Finale war mir stellenweise etwas zu schnell abgehandelt.
Der Spice Anteil ist durchaus vorhanden, was für manche sicherlich ein Pluspunkt sein wird. Für mich hätte es davon allerdings etwas weniger sein dürfen, gerade weil die Geschichte an anderer Stelle noch so viel Potenzial hatte.
Insgesamt also eine interessante, düstere Romantasy mit tollen Hauptfiguren, einer spannenden Grundidee und einer Welt, aus der man definitiv noch mehr hätte herausholen können. Ich hatte Spaß beim Lesen, aber für ein Highlight hat mir an einigen Stellen einfach die Tiefe gefehlt.
3,5/5 Sterne
Besonders Harlow und Henry haben mir gefallen. Harlow ist eine starke, aber keineswegs perfekte Protagonistin. Sie ist misstrauisch, trägt einiges mit sich herum und hat ihre ganz eigenen Schwächen. Gerade das hat sie für mich sehr menschlich gemacht. Auch Henry mochte ich, vor allem die Dynamik zwischen den beiden. Ihr gegenseitiges Misstrauen, die Geheimnisse und das langsame Annähern haben für mich gut funktioniert. Stellenweise hat sich dieses Hin und Her allerdings etwas wiederholt.
Auch der Weltenaufbau hat definitiv interessante Ansätze. Die beiden Städte, die unterschiedlichen Familien, die Magie und vor allem die Blutleeren schaffen eine schöne düstere Atmosphäre. Ich hätte mir hier allerdings deutlich mehr Tiefe gewünscht. Gerade über die Blutleeren und die Regeln der Magie hätte ich gerne mehr erfahren. Es werden viele spannende Dinge angedeutet, aber manches bleibt leider ziemlich oberflächlich.
Die Handlung hatte einige schöne Wendungen und ich mochte die politischen Intrigen und die Frage, wem man eigentlich vertrauen kann. Gleichzeitig hatte das Buch für mich einige Längen. Bei fast 900 Seiten hätte ich mir teilweise weniger Wiederholungen bei den Beziehungsproblemen und dafür mehr Handlung und Worldbuilding gewünscht. Auch das Finale war mir stellenweise etwas zu schnell abgehandelt.
Der Spice Anteil ist durchaus vorhanden, was für manche sicherlich ein Pluspunkt sein wird. Für mich hätte es davon allerdings etwas weniger sein dürfen, gerade weil die Geschichte an anderer Stelle noch so viel Potenzial hatte.
Insgesamt also eine interessante, düstere Romantasy mit tollen Hauptfiguren, einer spannenden Grundidee und einer Welt, aus der man definitiv noch mehr hätte herausholen können. Ich hatte Spaß beim Lesen, aber für ein Highlight hat mir an einigen Stellen einfach die Tiefe gefehlt.
3,5/5 Sterne