Vergiftete Küsse
Harlow Carrenwell ist die jüngste Tochter der mächtigsten Familie der Stadt Linameade. Wer ihre Lippen berührt, stirbt. Nachts nutzt sie ihre Gabe, um misshandelte Frauen von ihren Peinigern zu befreien. Nur ihr eigener Verlobter ist immun gegen ihr Gift. Henry Havenwood hat den Fall der Feste Mountainheaven überlebt. Zehn Jahre später will er sich an den dafür verantwortlichen Carrenwells rächen. Doch Harlow macht ihm die Sache schwieriger als erwartet.
The Poison Daughter von Sheila Masterson ist düstere Romantasy mit einem ziemlich hohen Spicelevel. Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist tödlich. Mauern und Magie halten in der Nacht vampirähnliche Wesen von Angriffen ab. Die magischen Begabungen, die von verschiedenen Göttern verliehen werden, fand ich besonders interessant. Für die Familie Carrenwell steht Macht über alles. Gerade unglückliche Ehen der jüngeren Töchter werden dafür in Kauf genommen. Verständlich, dass Harlow aus diesem Familiengefüge ausbrechen will. Die Geschichte wird sowohl aus Harlows als auch aus Henrys Perspektive erzählt. Beide Charaktere sind eher morally grey. Die Pläne von Henrys Familie sind nicht leicht zu durchschauen. Trotzdem hat mir diese Enemies-to-Lovers-Beziehung gut gefallen. Leider konzentriert sich das Buch ab der Mitte zu sehr auf die spicy Szenen. Hier wäre für mich weniger mehr gewesen.
Fazit: Wer gerne düstere, spicy Geschichten liest, ist hier richtig.
The Poison Daughter von Sheila Masterson ist düstere Romantasy mit einem ziemlich hohen Spicelevel. Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist tödlich. Mauern und Magie halten in der Nacht vampirähnliche Wesen von Angriffen ab. Die magischen Begabungen, die von verschiedenen Göttern verliehen werden, fand ich besonders interessant. Für die Familie Carrenwell steht Macht über alles. Gerade unglückliche Ehen der jüngeren Töchter werden dafür in Kauf genommen. Verständlich, dass Harlow aus diesem Familiengefüge ausbrechen will. Die Geschichte wird sowohl aus Harlows als auch aus Henrys Perspektive erzählt. Beide Charaktere sind eher morally grey. Die Pläne von Henrys Familie sind nicht leicht zu durchschauen. Trotzdem hat mir diese Enemies-to-Lovers-Beziehung gut gefallen. Leider konzentriert sich das Buch ab der Mitte zu sehr auf die spicy Szenen. Hier wäre für mich weniger mehr gewesen.
Fazit: Wer gerne düstere, spicy Geschichten liest, ist hier richtig.