Viel Spice und unbeantwortete Fragen
-Nachdem ich so viel zu diesem Buch gehört habe und der Klappentext mich sofort gepackt hat, musste ich diese Geschichte lesen … Am Ende war ich leider erleichtert, fertig zu sein.-
Die Geschichte startete super vielversprechend und das Worldbuilding hatte Potenzial. Tagsüber spielt Harlow Carrenwell die brave Tochter der bedeutendsten Familie in Lunameade. Ihre Familie ist für die Erhaltung der Mauer verantwortlich, welche die Menschen vor gefährlichen Blutleeren schützt. Bei Nacht ist sie die giftige Versuchung, die gewalttätige Ehemänner mit ihren giftigen Lippen niederstreckt. Harlow hat mir anfangs sehr gut gefallen. Sie lässt sich nichts sagen und kämpft für andere Frauen. Doch nachdem sie Henry trifft, lässt sie sich langsam immer mehr von ihm degradieren.
Am Anfang dachte ich noch, ich könnte Henry mögen, doch die Rituale und Bräuche seines Volkes sind darauf ausgelegt, dass sich Frauen unterwerfen und gejagt werden müssen. Irgendwann fand ich seine Parole “Sei ein braves kleines Frauchen” einfach nur noch unangenehm. Es gibt einige Stellen, bei denen ich mich gefragt habe, wie Harlow ihm das einfach so verzeihen konnte. Die ganze Beziehung ist nur auf sexuelle Gefälligkeiten ausgerichtet, weshalb ich kein romantisches Knistern gespürt habe.
Das Magiesystem, die Blutleeren und die Mysterien um den Quell waren richtig interessant, nur jedes Mal, wenn es spannend wurde, kam erstmal eine Spice-Szene. Hätte man die meisten Spice-Szenen gekürzt, hätte das Buch vielleicht 400 Seiten an Handlung gehabt. Spätestens als Harlow mit ihrem Ehemann nach Mountain Haven kehrt, dreht sich gefühlt alles nur mehr darum und es vergeht kaum ein Dialog, der nicht voller sexueller Anspielungen ist. Die derben Formulierungen haben für mich überhaupt nicht in ein Fantasy-Buch gepasst (fxcken, gefxckt etc.). Mir war klar, dass die Geschichte spicy werden wird, aber ich finde trotzdem, dass die Handlung Priorität hat und nicht darunter leiden sollte. Denn hier blieben einige angefangene Plotpunkte bis zum Ende noch immer offen und das nach fast 900 Seiten.
Leider war auch die Übersetzung nicht wirklich gelungen. Unzählige Rechtschreibfehler, angefangene und nicht beendete Sätze, zu wörtliche Übersetzungen. All das hat sich bei mir negativ auf den Lesefluss ausgewirkt.
In den letzten hundert Seiten nimmt die Geschichte endlich an Fahrt auf. Den wichtigsten Plottwist konnte ich aber vorher schon erahnen. Trotzdem hat mich diese eine Stelle dann doch noch emotional packen können.
Fazit: Eine Romantasy, in welcher der Spice überwiegt. Das Worldbuilding war so interessant, aber am Ende bleibt vieles ungelöst. Leider konnte mich die Geschichte nicht überzeugen und hätte ich das Buch nicht in einer Leserunde gelesen, hätte ich es mit Sicherheit abgebrochen. 2 Sterne
Die Geschichte startete super vielversprechend und das Worldbuilding hatte Potenzial. Tagsüber spielt Harlow Carrenwell die brave Tochter der bedeutendsten Familie in Lunameade. Ihre Familie ist für die Erhaltung der Mauer verantwortlich, welche die Menschen vor gefährlichen Blutleeren schützt. Bei Nacht ist sie die giftige Versuchung, die gewalttätige Ehemänner mit ihren giftigen Lippen niederstreckt. Harlow hat mir anfangs sehr gut gefallen. Sie lässt sich nichts sagen und kämpft für andere Frauen. Doch nachdem sie Henry trifft, lässt sie sich langsam immer mehr von ihm degradieren.
Am Anfang dachte ich noch, ich könnte Henry mögen, doch die Rituale und Bräuche seines Volkes sind darauf ausgelegt, dass sich Frauen unterwerfen und gejagt werden müssen. Irgendwann fand ich seine Parole “Sei ein braves kleines Frauchen” einfach nur noch unangenehm. Es gibt einige Stellen, bei denen ich mich gefragt habe, wie Harlow ihm das einfach so verzeihen konnte. Die ganze Beziehung ist nur auf sexuelle Gefälligkeiten ausgerichtet, weshalb ich kein romantisches Knistern gespürt habe.
Das Magiesystem, die Blutleeren und die Mysterien um den Quell waren richtig interessant, nur jedes Mal, wenn es spannend wurde, kam erstmal eine Spice-Szene. Hätte man die meisten Spice-Szenen gekürzt, hätte das Buch vielleicht 400 Seiten an Handlung gehabt. Spätestens als Harlow mit ihrem Ehemann nach Mountain Haven kehrt, dreht sich gefühlt alles nur mehr darum und es vergeht kaum ein Dialog, der nicht voller sexueller Anspielungen ist. Die derben Formulierungen haben für mich überhaupt nicht in ein Fantasy-Buch gepasst (fxcken, gefxckt etc.). Mir war klar, dass die Geschichte spicy werden wird, aber ich finde trotzdem, dass die Handlung Priorität hat und nicht darunter leiden sollte. Denn hier blieben einige angefangene Plotpunkte bis zum Ende noch immer offen und das nach fast 900 Seiten.
Leider war auch die Übersetzung nicht wirklich gelungen. Unzählige Rechtschreibfehler, angefangene und nicht beendete Sätze, zu wörtliche Übersetzungen. All das hat sich bei mir negativ auf den Lesefluss ausgewirkt.
In den letzten hundert Seiten nimmt die Geschichte endlich an Fahrt auf. Den wichtigsten Plottwist konnte ich aber vorher schon erahnen. Trotzdem hat mich diese eine Stelle dann doch noch emotional packen können.
Fazit: Eine Romantasy, in welcher der Spice überwiegt. Das Worldbuilding war so interessant, aber am Ende bleibt vieles ungelöst. Leider konnte mich die Geschichte nicht überzeugen und hätte ich das Buch nicht in einer Leserunde gelesen, hätte ich es mit Sicherheit abgebrochen. 2 Sterne