Wendungsreiche, unterhaltsame Romantasy

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harlekin Avatar

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„The Poison Daughter“ ist eine dunkle, pikante und voller Wendungen steckende Romantasy.

Harlow Carrenwell ist eine interessante Heldin, deren Fähigkeit, mit einem Kuss zu töten, für faszinierende und zugleich gefährliche Momente sorgt. Und schnell wird auch klar, dass ihr zukünftiger Ehemann Henry nicht gerade ein offenes Buch ist und seine eigenen Absichten verfolgt.

„The Poison Daughter“ ist jedoch in manchen Abschnitten weit mehr als „nur“ ein Romantasy. Ja, er ist in einem fantastischen Universum mit politischen Intrigen und einem gut ausgebauten Magiesystem angesiedelt, in dem es die unterschiedlichsten Figuren gibt, die über Gaben bzw. Magie verfügen, der aber neben diesen typischen Merkmalen auch Themen wie Trauer und körperlichen und psychischen Missbrauch und dessen Auswirkungen auf ein Individuum behandelt. Es ist nicht in allen Teilen eine leichte Lektüre, sondern ein Buch, das einen herausfordert und überrascht, aber in dem auch der Spice nicht zu kurz kommt.

Fazit: „The Poison Daughter“ ist eine gute Mischung aus dunkler Magie, emotionaler Spannung und gefährlicher Anziehungskraft zwischen den Hauptcharakteren. Auch wenn die Handlung nicht durchgängig Tempo und Tiefe halten kann, bietet es aber dennoch wendungsreiche Romantasy-Unterhaltung.