Wenn der Hype absolut berechtigt ist

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jessica173 Avatar

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"The Poison Daughter" von Sheila Masterson hat alles, was es für ein potenzielles Highlight braucht: Ein wunderschönes Cover, das zu einem Hingucker in jedem Bücherregal wird, einen Klappentext, der neugierig auf mehr macht und unzählige begeisterte Fans, die schon das englischsprachige Original verschlingen durften. Kein Wunder also, dass ich diesen Roman vorbestellen und mich selbst davon vergewissern musste, was hinter diesem Hype steckt.

Und was soll ich sagen? Ich bin begeistert. Nachdem ich in letzter Zeit wieder vermehrt Romantasy gelesen habe und sich viele Geschichten wie Wiederholungen der bereits bekannten (und durchaus geliebten, bitte nicht falsch verstehen!) Muster angefühlt haben, fühlt sich "The Poison Daughter" wie der erste frische Atemzug in einer kühlen Winternacht, nachdem man Stunden in einem stickigen Raum verbracht hat, an.

Der Schreibstil der Autorin überzeugt auf voller Linie, es passiert genau richtig viel in diesem mit seinen fast 900 Seiten doch sehr langen Roman, der allerdings zu keinem Zeitpunkt langweilig wird. Die Chemie zwischen den Protagonisten stimmt und auch unabhängig voneinander funktionieren sie einfach. Insbesondere Harlow mit ihrem starken Willen konnte mich von sich überzeugen. Das Magiesystem ist interessant und zieht einen in seinen Bann.

An manchen Stellen gab es mir vielleicht doch ein paar explizite Szenen zu viel, weshalb ich an dieser Stelle betonen muss: Wer nicht viel für Spice übrig hat, wird mit diesem Roman vielleicht nicht zu 100% glücklich werden. Oder anders herum: Für jeden, für den Spice ein wichtiger Bestandteil einer sich entwickelnden Beziehung ist, habe ich gute Neuigkeiten.

"The Poison Daughter" ist eines meiner Highlights dieses Jahres. Eine klare Empfehlung von mir!