Cozy Herbstroman für zwischendurch
Kyra Groh erzählt in "Pumpkin Spice Latte Desaster" die Geschichte von Jude, die eigentlich nur für die Hochzeit ihrer Schwester in ihr englisches Heimatdorf Lower Whilby zurückkehrt. Doch kaum angekommen trifft sie James, einem Barista und Sohn ehemaliger Brit-Pop-Stars. Aus einer Zweckgemeinschaft im Café entwickelt sich eine Annäherung, die Jude vor die Frage stellt, ob sie zum ersten Mal in ihrem Leben wirklich ankommen kann.
Besonders gelungen ist die liebevolle Ausarbeitung des kleinen Ortes und seiner Bewohnerinnen und Bewohner. Lower Whilby wirkt lebendig und authentisch. Auch der Schreibstil ist insgesamt kurzweilig, und die wechselnden Perspektiven sorgen für Abwechslung und Tempo.
Gleichzeitig blieb bei mir jedoch eine gewisse Distanz zu den Figuren. Mit Jude konnte ich mich kaum identifizieren, und auch ihre Schwester wirkte in ihren Haltungen für mich nur schwer nachvollziehbar. Viele Dialoge waren mir etwas zu forsch und mir fehlte der emotionale Tiefgang, gerade in der Beziehung zwischen Jude und James.
Insgesamt ist Pumpkin Spice Latte Desaster ein schöner Roman für zwischendurch, bei dem ich mir inhaltlich und emotional jedoch etwas mehr erhofft hatte.
Besonders gelungen ist die liebevolle Ausarbeitung des kleinen Ortes und seiner Bewohnerinnen und Bewohner. Lower Whilby wirkt lebendig und authentisch. Auch der Schreibstil ist insgesamt kurzweilig, und die wechselnden Perspektiven sorgen für Abwechslung und Tempo.
Gleichzeitig blieb bei mir jedoch eine gewisse Distanz zu den Figuren. Mit Jude konnte ich mich kaum identifizieren, und auch ihre Schwester wirkte in ihren Haltungen für mich nur schwer nachvollziehbar. Viele Dialoge waren mir etwas zu forsch und mir fehlte der emotionale Tiefgang, gerade in der Beziehung zwischen Jude und James.
Insgesamt ist Pumpkin Spice Latte Desaster ein schöner Roman für zwischendurch, bei dem ich mir inhaltlich und emotional jedoch etwas mehr erhofft hatte.