Liebesgeschichte mit interessanten Nebenhandlungen
Das Cover hat mich direkt angelacht. Die knalligen Orangetöne passen sehr zum herbstlichen Setting des Buches. Auch der Schriftzug und die Figuren auf dem Cover sind sehr schön gestaltet.
Das Kleinstadt-Setting wurde inhaltlich ebenso mühevoll gestaltet und man konnte den Vibe gut spüren durch die Beschreibungen.
Von den beiden Hauptfiguren konnte ich Jude besser lesen. Sie wurde sehr klar skizziert und man kann nachvollziehen, warum sie handelt wie sie handelt. Ihre Familiensituation wurde interessant geschildert und mir gefiel die Nebenhandlung ihrer Schwester.
James, der grumpy Barkeeper ist hingegen schwieriger zu durchschauen, obwohl er eine aufregende Familiengeschichte hätte und man die Handlung auch aus seiner Perspektive erlebt. Teilweise habe ich den Perspektivenwechsel erst nach einer Seite bemerkt.
Im Gegensatz zu Jude erlebt man James kaum mit anderen Menschen als Jude und so konnte ich ihn kaum losgelöst von Interaktionen mit ihr wahrnehmen. Seine Gedankenwelt scheint dabei hauptsächlich aus oberflächlichen, körperbezogenen Gedanken über Jude zu bestehen. Mir fehlte bis zum Schluss das Verständnis dafür, wie fixiert er auf ihre Körperteile war im Vergleich dazu, was er von ihre Persönlichkeit hätte aufnehmen können.
Die frechen, flirty Wortgefechte zwischen den Hauptfiguren, sowie auch Nebenfiguren teilweise sorgten am Anfang wie am Ende für Schmunzler. Kyra Groh spielt sehr gekonnt mit der Sprache, was mir gut gefällt.
In den mittleren dreihundert Seiten empfand ich die Interaktionen zunehmend als zu konstruiert, zu repetitiv und auch zu oberflächlich. Die Geschichte hatte meiner Meinung nach zu viele Längen drin, wo es um wenig Handfestes ging. Ich musste das Buch daher zwischendurch weglegen und einige Zeit später wieder eine neue Chance geben.
Den Anfang fand ich wiederum mit einem unerwarteten Plottwist sehr gelungen. Die Spannung liess jedoch wie erwähnt nach und sie kam meiner Meinung nach erst wieder im letzten Teil der Geschichte auf, wo ich nur so durch die Seiten flog und die Entwicklung der Liebesgeschichte gespannt verfolgte.
Eine interessante Nebenfigur aus Lower Whilby soll im Folgeband zur Hauptfigur werden, was die Neugierde steigen lässt und die Hoffnung, dass diese Geschichte etwas kompakter und tiefgründiger beschrieben wird.
Das Kleinstadt-Setting wurde inhaltlich ebenso mühevoll gestaltet und man konnte den Vibe gut spüren durch die Beschreibungen.
Von den beiden Hauptfiguren konnte ich Jude besser lesen. Sie wurde sehr klar skizziert und man kann nachvollziehen, warum sie handelt wie sie handelt. Ihre Familiensituation wurde interessant geschildert und mir gefiel die Nebenhandlung ihrer Schwester.
James, der grumpy Barkeeper ist hingegen schwieriger zu durchschauen, obwohl er eine aufregende Familiengeschichte hätte und man die Handlung auch aus seiner Perspektive erlebt. Teilweise habe ich den Perspektivenwechsel erst nach einer Seite bemerkt.
Im Gegensatz zu Jude erlebt man James kaum mit anderen Menschen als Jude und so konnte ich ihn kaum losgelöst von Interaktionen mit ihr wahrnehmen. Seine Gedankenwelt scheint dabei hauptsächlich aus oberflächlichen, körperbezogenen Gedanken über Jude zu bestehen. Mir fehlte bis zum Schluss das Verständnis dafür, wie fixiert er auf ihre Körperteile war im Vergleich dazu, was er von ihre Persönlichkeit hätte aufnehmen können.
Die frechen, flirty Wortgefechte zwischen den Hauptfiguren, sowie auch Nebenfiguren teilweise sorgten am Anfang wie am Ende für Schmunzler. Kyra Groh spielt sehr gekonnt mit der Sprache, was mir gut gefällt.
In den mittleren dreihundert Seiten empfand ich die Interaktionen zunehmend als zu konstruiert, zu repetitiv und auch zu oberflächlich. Die Geschichte hatte meiner Meinung nach zu viele Längen drin, wo es um wenig Handfestes ging. Ich musste das Buch daher zwischendurch weglegen und einige Zeit später wieder eine neue Chance geben.
Den Anfang fand ich wiederum mit einem unerwarteten Plottwist sehr gelungen. Die Spannung liess jedoch wie erwähnt nach und sie kam meiner Meinung nach erst wieder im letzten Teil der Geschichte auf, wo ich nur so durch die Seiten flog und die Entwicklung der Liebesgeschichte gespannt verfolgte.
Eine interessante Nebenfigur aus Lower Whilby soll im Folgeband zur Hauptfigur werden, was die Neugierde steigen lässt und die Hoffnung, dass diese Geschichte etwas kompakter und tiefgründiger beschrieben wird.