4.5 Sterne

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sternen_meer Avatar

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Als ich mir das Cover von The Rainshadow Orphans von Naomi Ishiguro zum ersten Mal angeschaut habe, dachte ich tatsächlich, es handle sich um einen Romance-Roman. Umso positiver überrascht war ich, als ich gemerkt habe, dass es in Richtung Fantasy geht. Der Klappentext verrät dabei nicht allzu viel , was für mich aber eher ein Pluspunkt ist, weil es die Neugier noch mehr steigert

Die Leseprobe hat mich dann wirklich überzeugt. Auch wenn ich noch nicht ganz durchblicke, wohin die Geschichte genau führt, haben mich die ersten Seiten sofort gepackt. Die Spannung ist von Anfang an da und macht definitiv Lust, weiterzulesen und mehr über die Hintergründe zu erfahren

Besonders gelungen finde ich das Setting von Rainshadow City: eine düstere, atmosphärische Stadt voller Gegensätze, in der Reichtum und Armut sowie Macht und Ohnmacht eng nebeneinander existieren

Die verschiedenen Figuren: Toshiko, Jun und Mei, die ums Überleben kämpfen, Haru mit seinen magischen Sonnengeistern und Theo, der ungewollt in kriminelle Machenschaften gerät, wirken schon jetzt vielschichtig und interessant

Gerade die Mischung aus politischer Spannung, einem düsteren Stadtsetting und magischen Elementen macht die Geschichte für mich besonders reizvoll.
Die wechselnden Perspektiven lassen erkennen, dass hier viele Schicksale miteinander verwoben sind und jede Entscheidung größere Auswirkungen haben könnte

Insgesamt wirkt das Buch auf mich wie eine vielschichtige Fantasygeschichte mit spannender Atmosphäre und starken Charakteren. Die Leseprobe hat definitiv Lust auf mehr gemacht , ich würde sehr gerne herausfinden, wie sich alles weiterentwickelt

⭐ 4,5 / 5