fesselnder Auftakt

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Der Einstieg in „The Rainshadow Orphans“ hat mir außerordentlich gut gefallen, da er den Leser sofort mitten in eine spannungsgeladene Mission im kaiserlichen Garten wirft. Die Protagonistin Toshiko, eine junge Spionin, wirkt durch ihre Mischung aus Mut und jugendlicher Unsicherheit sofort sympathisch. Besonders die Dynamik mit ihren Adoptivgeschwistern Mei und Jun, die sich gegenseitig mit Humor und Fürsorge unterstützen, verleiht der Geschichte eine emotionale Tiefe.
Die Sprache ist anschaulich und modern, was perfekt zum Setting passt, das Elemente einer fernöstlich inspirierten Ästhetik mit futuristischer Technik wie Kameras, Bewegungsmeldern und „Komm-Discs“ verbindet. Die Autorin schafft es, die herbstliche Atmosphäre des Gartenbanketts und die bedrohliche Präsenz des Antagonisten Ken Saito greifbar zu machen. Die Dialoge zwischen Toshiko und der technisch versierten Mei sind erfrischend schlagfertig und lockern die spannenden Momente im Palast gekonnt auf.
Nach Abschluss der Leseprobe ist mein Interesse definitiv geweckt, da das Ende des ersten Kapitels viele Fragen offenlässt. Toshiko hat Saito zwar nicht den Ring, dafür aber eine mysteriöse, leuchtende Perle gestohlen, die offenbar eine besondere Bedeutung hat. Zudem macht die Perspektive des jungen Kronprinzen Haru, der eine übernatürliche Verbindung zu einem Schattenwesen in Form eines Eichhörnchens aufzubauen scheint, neugierig auf die magischen Aspekte dieser Welt. Ich möchte unbedingt wissen, wie die Geschwister mit dem Zorn des Verbrechersyndikats umgehen und welche Rolle die Perle noch spielen wird.
Das Cover ist mit seiner detailreichen Illustration und der warmen Farbgebung sehr ansprechend gestaltet und spiegelt das herbstliche Thema sowie die Abenteuerstimmung der Geschichte hervorragend wider.