Asiatische Magie - Fantasy trifft auf Dystopie - toller Reihenauftakt!
"The Rainshadow Orphans" von Naomi Ishiguro ist als Hardcover mit Schutzumschlag und wundervollem zum Cover passenden Motiv-Farbschnitt (in der 1.Auflage) beim Eichborn Verlag erschienen. Es handelt sich hier um den sehr gelungenen Auftakt einer Trilogie, die vor Allem mit ihrer außergewöhnlichen, japanisch angehauchten Welt, dem tollen Wortbuilding und ihren Charakteren punktet.
Die Wahlgeschwister Toshiko, Jun und Mei kämpfen in Rainshadow City, das von Armut und Ungerechtigkeit geprägt ist, ums Überleben und sichern sich mit Diebstählen ihre Existenz . Eines Tages stiehlt Toshiko dem Anführer der berühmt-berüchtigten Jugendbande Lucky Crows eine Drachenperle direkt vom Hals und bringt so nicht nur sich selbst in eine extrem brenzlige Lage - diese Aktion, die ihnen hochgefährliche Verfolger auf den Hals hetzt, gefährdet ihre ganze Welt und auch das Schicksal von Haru, dem Sohn der Kaiserin, ist ungewiss...
Naomi Ishiguro hat eine tolle, magische Welt geschaffen, die man durch die Augen von Haru, dem 10-jährigen Sohn der Kaiserin am Besten überblicken kann. Die unterschiedlichen Handlungsstränge wechseln stetig, ebenso die Erzählperspektiven, so dass das Geschehen abwechslungsreich und lebendig ist und aus diversen Blickwinkeln beleuchtet wird, das hat mir sehr gefallen.
Der Schreibstil der Autorin ist ausgesprochen kreativ und detailliert, so dass das Bild von Rainshadow City und den Protagonisten authentisch und überzeugend entsteht.
Besonders reizvoll finde ich nicht nur die asiatischen Elemente, sondern auch die Verquickung von Fantasy und Dystoopie, was eine klasse Kombination aus Magie, Tradition und Moderne schafft.
Trotz der zahlreichen unterschiedlichen Figuren war es nicht kompliziert, den Überblick zu behalten, zudem haben diese für zahlreiche Überraschungsmomente und kleine Cliffhanger gesorgt.
In diesem Auftaktband wird wie üblich die Welt, in der der Plot spielt, ausführlich und mit all seinen Facetten, dargestellt und man kann voll ins Geschehen eintauchen. Auch die Protagonisten lernt man bestens kennen und sie sind nahbar und deutlich vor dem inneren Auge.
Die Handlung als solche beginnt somit verständlicherweise erstmal recht gemächlich, steigert sich aber kontinuierlich und nimmt gegen Ende richtig Fahrt auf, bietet ausserdem einige überraschende Wendungen.
Mir hat "The Rainshadow Orphans" richtig gut gefallen und ich freue mich schon auf den zweiten Band der Trilogie!
Die Wahlgeschwister Toshiko, Jun und Mei kämpfen in Rainshadow City, das von Armut und Ungerechtigkeit geprägt ist, ums Überleben und sichern sich mit Diebstählen ihre Existenz . Eines Tages stiehlt Toshiko dem Anführer der berühmt-berüchtigten Jugendbande Lucky Crows eine Drachenperle direkt vom Hals und bringt so nicht nur sich selbst in eine extrem brenzlige Lage - diese Aktion, die ihnen hochgefährliche Verfolger auf den Hals hetzt, gefährdet ihre ganze Welt und auch das Schicksal von Haru, dem Sohn der Kaiserin, ist ungewiss...
Naomi Ishiguro hat eine tolle, magische Welt geschaffen, die man durch die Augen von Haru, dem 10-jährigen Sohn der Kaiserin am Besten überblicken kann. Die unterschiedlichen Handlungsstränge wechseln stetig, ebenso die Erzählperspektiven, so dass das Geschehen abwechslungsreich und lebendig ist und aus diversen Blickwinkeln beleuchtet wird, das hat mir sehr gefallen.
Der Schreibstil der Autorin ist ausgesprochen kreativ und detailliert, so dass das Bild von Rainshadow City und den Protagonisten authentisch und überzeugend entsteht.
Besonders reizvoll finde ich nicht nur die asiatischen Elemente, sondern auch die Verquickung von Fantasy und Dystoopie, was eine klasse Kombination aus Magie, Tradition und Moderne schafft.
Trotz der zahlreichen unterschiedlichen Figuren war es nicht kompliziert, den Überblick zu behalten, zudem haben diese für zahlreiche Überraschungsmomente und kleine Cliffhanger gesorgt.
In diesem Auftaktband wird wie üblich die Welt, in der der Plot spielt, ausführlich und mit all seinen Facetten, dargestellt und man kann voll ins Geschehen eintauchen. Auch die Protagonisten lernt man bestens kennen und sie sind nahbar und deutlich vor dem inneren Auge.
Die Handlung als solche beginnt somit verständlicherweise erstmal recht gemächlich, steigert sich aber kontinuierlich und nimmt gegen Ende richtig Fahrt auf, bietet ausserdem einige überraschende Wendungen.
Mir hat "The Rainshadow Orphans" richtig gut gefallen und ich freue mich schon auf den zweiten Band der Trilogie!