Ein gelungener Reihenauftakt
Ein gelungener Reihenauftakt
Naomi Ishiguro nimmt uns mit in eine Welt voller Gegensätze: mystische Geisterwesen und Drachen existieren ganz selbstverständlich neben Hackern und Bots (kleine Roboter). Hinzu kommen gesellschaftliche Kontraste, denn während die Bürger von Rainshadow City im glitzernden Wohlstand leben, ist die Welt jenseits der Sandsturzebene eine andere. Im Halbmond regieren die Lucky Crows und beuten die hier gestrandeten Menschen aus, während diese vergeblich von einer besseren Zukunft jenseits des Zaunes träumen.
Wir begleiten zahlreiche Charaktere, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. Die so entstehen Handlungsstränge laufen immer mehr zusammen und verknüpfen die Schicksale der einzelnen Charaktere, was ich wirklich sehr gelungen fand. Die Figuren wirken zudem authentisch, haben Ecken und Kanten und sind vielschichtig.
Auch die Mischung aus japanischer Folklore, Fantasy und futuristischer Technik hat mir gut gefallen, da sie der Geschichte einen eigenwilligen, aber sehr charmanten Charakter verleiht. Gelegentlich fühlte ich mich jedoch etwas erschlagen von den einzelnen Elementen: Drachen, Sonnengeister, politische Intrigen, soziale Konflikte, Straßenkinder, kriminelle Organisationen, Roboter, Hacker - und dann wäre da ja auch noch Mochi. Wer das ist wird hier natürlich noch nicht verraten. Genauso wenig wie der Grund, aus dem alle so versessen davon sind, diese Drachenperle in die Finger zu bekommen.
Mein Fazit:
"The Rainshadow Orphans" ist ein gelungener Reihenauftakt, der durch seinen Einfallsreichtum und seine Atmosphäre besticht. Wer auf der Suche nach einem besonderen Fantasyroman mit sympathischen Figuren, dem Found Family Trope und einer ungewöhnlichen Welt ist, wird hier definitiv nicht enttäuscht.
Von mir gibt es daher eine Leseempfehlung und 4 von 5 gestohlenen Drachenperlen. 🐉🌧️🧋
Naomi Ishiguro nimmt uns mit in eine Welt voller Gegensätze: mystische Geisterwesen und Drachen existieren ganz selbstverständlich neben Hackern und Bots (kleine Roboter). Hinzu kommen gesellschaftliche Kontraste, denn während die Bürger von Rainshadow City im glitzernden Wohlstand leben, ist die Welt jenseits der Sandsturzebene eine andere. Im Halbmond regieren die Lucky Crows und beuten die hier gestrandeten Menschen aus, während diese vergeblich von einer besseren Zukunft jenseits des Zaunes träumen.
Wir begleiten zahlreiche Charaktere, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. Die so entstehen Handlungsstränge laufen immer mehr zusammen und verknüpfen die Schicksale der einzelnen Charaktere, was ich wirklich sehr gelungen fand. Die Figuren wirken zudem authentisch, haben Ecken und Kanten und sind vielschichtig.
Auch die Mischung aus japanischer Folklore, Fantasy und futuristischer Technik hat mir gut gefallen, da sie der Geschichte einen eigenwilligen, aber sehr charmanten Charakter verleiht. Gelegentlich fühlte ich mich jedoch etwas erschlagen von den einzelnen Elementen: Drachen, Sonnengeister, politische Intrigen, soziale Konflikte, Straßenkinder, kriminelle Organisationen, Roboter, Hacker - und dann wäre da ja auch noch Mochi. Wer das ist wird hier natürlich noch nicht verraten. Genauso wenig wie der Grund, aus dem alle so versessen davon sind, diese Drachenperle in die Finger zu bekommen.
Mein Fazit:
"The Rainshadow Orphans" ist ein gelungener Reihenauftakt, der durch seinen Einfallsreichtum und seine Atmosphäre besticht. Wer auf der Suche nach einem besonderen Fantasyroman mit sympathischen Figuren, dem Found Family Trope und einer ungewöhnlichen Welt ist, wird hier definitiv nicht enttäuscht.
Von mir gibt es daher eine Leseempfehlung und 4 von 5 gestohlenen Drachenperlen. 🐉🌧️🧋