Eine ganz besondere Fantasy-Welt
Zunächst vorweg: Dies ist der erste Band einer Trilogie, jedoch war es der Autorin auch wichtig, dass man die Bücher auch einzeln lesen kann und nicht mit fiesen Cliffhangern gequält wird - und trotzdem kann ich es kaum erwarten, dass es weitergeht.
Naomi Ishiguro erschafft in ihrem Fantasy-Debüt eine ganz besondere Welt, die klassische sagenhafte Elemente mit modernen Twists kombiniert.
Als Halbjapanerin war sie bisher nur einmal als Kind im Land ihrer Vorfahren, hat sich für ihr Worldbuilding daher sehr von ihrer eigenen Vorstellung von Japan, fremden Erzählungen und Medien wie Anime und Ghibli inspirieren lassen.
Dies merkt man wunderbar an der Atmosphäre, die Stadt weist japanische Elemente auf, hat jedoch ihren ganz eigenen Charakter.
Gleichzeitig wird Magie mit modernster Technik kombiniert, Drachen mit Bots, das Alte mit dem Neuen.
All das funktioniert erstaunlich gut zusammen, die Beschreibungen sorgen zusätzlich dafür, dass man sich direkt in diese Welt versetzt fühlt.
Dazu beschränkt es sich nicht nur auf eine Stadt, die durch eine Karte auch toll dargestellt wird, sondern weitere Orte in der Welt finden Erwähnung und sind zukünftig noch relevant.
Der Schreibstil war durchweg sehr angenehm zu lesen und recht unkompliziert.
Anstatt zu Beginn direkt von Informationen erschlagen zu werden, wird die Welt und die Charaktere gemächlich vorgestellt, sodass man in einem tollen Tempo in die Geschichte eintauchen kann.
Auch passt sich der Stil an die jeweilige Erzählperspektive an, wirkt so beim jungen Prinzen entsprechend etwas kindlicher.
Die unterschiedlichen Perspektiven sorgen zusätzlich dafür, dass man alles aus ganz verschiedenen Blickwinkeln kennenlernen kann, mir haben alle tatsächlich sehr gut gefallen.
Generell sind die Charaktere sehr liebenswert, jeder hat ganz eigene besondere Fähigkeiten und gerade für jüngere Leser können sie durchaus auch als Vorbilder dienen. Die Autorin hat sich hier von ihren eigenen Schülern inspirieren lassen, die schon im jungen Alter einen tollen Zusammenhalt und Charakterstärke zeigen. Dementsprechend kann man auch herauslesen, dass die Charaktere mit Liebe geschrieben wurden, besonders Fans des Found Family Tropes werden hier auch auf ihre Kosten kommen.
Naomi Ishiguro erschafft in ihrem Fantasy-Debüt eine ganz besondere Welt, die klassische sagenhafte Elemente mit modernen Twists kombiniert.
Als Halbjapanerin war sie bisher nur einmal als Kind im Land ihrer Vorfahren, hat sich für ihr Worldbuilding daher sehr von ihrer eigenen Vorstellung von Japan, fremden Erzählungen und Medien wie Anime und Ghibli inspirieren lassen.
Dies merkt man wunderbar an der Atmosphäre, die Stadt weist japanische Elemente auf, hat jedoch ihren ganz eigenen Charakter.
Gleichzeitig wird Magie mit modernster Technik kombiniert, Drachen mit Bots, das Alte mit dem Neuen.
All das funktioniert erstaunlich gut zusammen, die Beschreibungen sorgen zusätzlich dafür, dass man sich direkt in diese Welt versetzt fühlt.
Dazu beschränkt es sich nicht nur auf eine Stadt, die durch eine Karte auch toll dargestellt wird, sondern weitere Orte in der Welt finden Erwähnung und sind zukünftig noch relevant.
Der Schreibstil war durchweg sehr angenehm zu lesen und recht unkompliziert.
Anstatt zu Beginn direkt von Informationen erschlagen zu werden, wird die Welt und die Charaktere gemächlich vorgestellt, sodass man in einem tollen Tempo in die Geschichte eintauchen kann.
Auch passt sich der Stil an die jeweilige Erzählperspektive an, wirkt so beim jungen Prinzen entsprechend etwas kindlicher.
Die unterschiedlichen Perspektiven sorgen zusätzlich dafür, dass man alles aus ganz verschiedenen Blickwinkeln kennenlernen kann, mir haben alle tatsächlich sehr gut gefallen.
Generell sind die Charaktere sehr liebenswert, jeder hat ganz eigene besondere Fähigkeiten und gerade für jüngere Leser können sie durchaus auch als Vorbilder dienen. Die Autorin hat sich hier von ihren eigenen Schülern inspirieren lassen, die schon im jungen Alter einen tollen Zusammenhalt und Charakterstärke zeigen. Dementsprechend kann man auch herauslesen, dass die Charaktere mit Liebe geschrieben wurden, besonders Fans des Found Family Tropes werden hier auch auf ihre Kosten kommen.