Episches Fantasy-Abenteuer
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Rainshadow City, ein Ort, der von Korruption beherrscht und von einer Untergrund-Verbrecherbande namens „Lucky Crows“ terrorisiert wird. Wir folgen Toshiko, Jun und Mei Kawakami, einer durch Loyalität verbundenen Ersatzfamilie, die versucht, außerhalb des Gesetzes zu überleben und gleichzeitig Rache für den Mord an ihrer geliebten Tante Reiko zu nehmen.
Es fiel mir von Anfang an leicht, in diesen Roman einzutauchen. Die Geschwister haben unterschiedliche Persönlichkeiten und Neigungen, doch ihre familiäre Bande ist stark und verleiht dieser Geschichte Herz. Seite um Seite begleitet man nun die Hauptprotagonisten z. B. bei Raubüberfällen, eleganten Veranstaltungen und zwielichtigen Aktivitäten, um Verschwörungen und organisierte Kriminalität aufzudecken und den ärmsten Bewohnern im Kampf um ihre Häuser und ihrer Freiheit beizustehen, wobei die Beweggründe für das Handeln der Figuren nachvollziehbar dargestellt ist. Und kann man davon absehen, dass der beschriebene technische Fortschritt nicht immer Sinn ergibt, so ist es doch eine abenteuerliche Fantasy-Geschichte, die zu fesseln vermag.
Fazit: „The Rainshadow Orphans“ hat mich in eine andere Welt entführt, die sowohl Drachen und Roboter, als auch packende Kampfszenen und interessante Figuren sowie einen fantastischen Schauplatz zu bieten hat. Diese Mischung ist fesselnd, temporeich und wunderbar atmosphärisch erzählt und macht definitiv Lust auf mehr und dürfte gerade für junge Erwachsene eine spannende Lektüre sein.