Fantasievoll, aber mit Längen

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bookfox Avatar

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Vom Klappentext hat mich "Rainshadow Orphans" schon angesprochen: Was hat es mit der geheimnisvollen Drachenperle auf sich und wie funktioniert die ganze Welt von Rainshadow?

Das Setting ist sehr asiatisch und gleichzeitig futuristisch: Es gibt Bots und Kinder, die wohl super gut im Hacken von Computern sind und Computern, die sich als Haarklammern tarnen können - sehr praktisch!

Die Geschichte nimmt am Anfang schnell Fahrt auf, verliert sich dann aber teilweise wieder, bis dann ein sehr langer (zum Lesen für mich teilweise ermüdender) Endkampf kommt. Doch danach werden noch lange die einzelnen Geschichtenstränge weitererzählt. Letzteres fand ich weniger anstrengend als darauf zu warten, dass am Anfang etwas passiert!
Aber es war dennoch spannend genug, vermutlich durch die wechselnden Perspektiven, dass ich drangeblieben bin und weiterlesen wollte.

Zuerst erschien mir das Buch gar nicht so ins Genre "Fantasy" zu passen, ich hätte es eher "SciFi" zugeordnet, aber irgendwann kam dann doch noch eine "magischere" Komponente dazu, die sehr schön eingearbeitet war. Eine ganz wichtige Erhüllung wird jedoch erst ganz am Ende gemacht und irgendwie erhält sie nicht die nötige Tiefe, die ich erwartet hätte. Zugegebenermaßen habe ich das schon kommen gesehen und die Andeutungen richtig verstanden, aber irgendwie weiß das von den Protagonisten des Buches bis zum Schluss nun eigentlich keiner? Das fand ich etwas schade, ich hatte damit gerechnet, dass diese Enthüllung maßgeblich sein würde, so, wie es davor angedeutet und aufgebaut wurde.

Das sind wohl meine größten Kritikpunkte. Dennoch würde ich das Buch weiterempfehlen und hatte Spaß beim Lesen!