Guter Auftakt mit kleinen Schwächen

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madamemoviereads Avatar

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Willkommen in Rainshadow City, in der nicht alles gerecht spielt.
Naomi Ishiguro schafft in "The Rainshadow Orphans" eine fantastische Welt, dessen Elemente einzeln betrachtet nicht neu sind, aber in ihren gewählten Kombination einfallsreich wirken.
Dabei verfolgen wir unterschiedlichen Charakteren, die durch ihre jeweiligen Sichtweisen dem Leser immer nahbarer werden und dabei stehen nicht nur die Wahlgeschwister Toshiko, Jun und Mei im Fokus. Leider wurde in dem Buch sehr viel in den Sichtweisen gesprungen, was mir den Einstieg nicht ganz so leicht machte. Zudem beschäftigt sich Naomi Ishiguro so sehr mit dem Aufbau der Welt und der Charaktere, dass gefühlt erstmal so gut wie gar nichts passiert und die Geschichte lange braucht, um überhaupt anzulaufen. Dabei fielen mir auch viele Wiederholungen auf, die nach meinem Empfinden selbst für ein Jugendbuch in der Form nicht notwendig gewesen wären.
Dennoch fand ich mein pure Freude an der Welt und an den Charakteren. Zudem ist "The Rainshadow Orphans" so unkompliziert geschrieben, dass ich durch die Seiten geflogen bin. Und auch wenn die Geschichte für mich recht vorhersehbar wirkte, fand ich es gerade Richtung Ende spannend.
Ich freue mich auf den zweiten Teil.