Viele POV Wechsel

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sirjana Avatar

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Das wunderschöne Cover hatte mich angesprochen und auch der Klappentext hatte mich überzeugt.
Ich mag den Found Family Trope, sowie die versprochende Rache, magische Welt und einen mysteriösen Diebstahl.
Die Ausgangslage klingt soo spannend. Ein bisschen wie eine japanische Version von Six of Crows.
Es gibt sogar eine Bande, die sich Crows nennen. Es ist nicht weit hergeholt, das ich etwas ähnliches mir erhoffte.

Der Diebstahl fiel für mich ein wenig unspektakulär aus. Ich rechnete mit einem genialen Plan, aber es basiert mehr auf Zufall und (Un)Glück.
Die nächste Überraschung meinerseits war die Wichtigkeit von Robotern. Da hatte ich thematisch so meine Probleme mit das Moderne mit einem Kaiserreich in Verbindung zu bringen. Persönlich mochte ich die Stellen lieber, die mit Sonnengeistern und Drachen arbeiten. Aber gerade der Kontrast zwischen Mythik und Technik soll wohl die Korruption und Machtbegierde darstellen. Ich konnte mich damit also anfreunden.

Meine eigentlichen Kritikpunkte liegen bei der Länge des Buches und den vielen POV. Es sind zu viele POV. Gerne können wir Kapitelweise die Sichtweise ändern, aber nicht zehn mal innerhalb! eines Kapitels. Es hat mich nur von den Charakteren distanziert und mich im Lesefluss gestört.
Es dauert auch sehr lange bis wirklich etwas passiert. Man benötigt eune Geduld, die mir fehlte.
Ich landete also in einer Leseflaute mit diesem Buch und werde weitere Teile nicht lesen.

Danke an netgalley.