Zwischen mythischen Drachen und modernen Tech-Bots
"The Rainshadow Orpheans" ist ein wunderschöner Fantasyroman mit tollen Protagonisten und einer gelungenen Mischung aus moderner Technologie und Mythologie, Tech-Bots und Magie.
Naomi Ishiguru hat mit dem ersten Band ihrer ersten Fantasy-Triologie eine Welt geschaffen, in die man einfach super gerne eintaucht.
Rainshadow City ist ein sehr vielschichtiger Ort, vom Kaiserlichen Palast bis zum "Ghetto" ist alles dabei.
Das Erzähtempo ist wahnsinnig schnell, sodass es mir mit keiner Seite langweilig wurde. Der ganze Roman, immerhin 640 Seiten, umfasst einen Zeitraum von nur wenigen Tagen, dafür aus verschiedenen Perspektiven.
Die Geschwister Toshiko, Jun und Mei bilden den Mittelpunkt der Geschichte. Alle drei Charaktere sind liebenswürdig und man erfährt einiges über ihre Herkunft. Sie sind alle drei Waisen und quasi Adoptiv-Geschwister, aber das Gefühl von Familie ist allgegenwärtig. Sie geben dem Roman alle ihre eigenen Eigenschaften mit und jeder kann sich wahrscheinlich mit einem der dreien irgendwie identifizieren.
Außerdem gibt es noch Haru, den 10-Jährigen Sohn der Kaiserin, der mein heimlicher Liebling ist. Er ist einfach ein herzenslieber Junge, sehr erwachsen und reflektiert für sein Alter. Er hat das Herz am rechten Fleck und möchte vor allem ein besserer Mensch sein als seine Mutter.
Insgesamt sind einfach alle Charaktere, egal ob gut oder böse, sehr gut ausgearbeitet und vor allem nachvollziehbar.
Mir gefällt an dem Buch vor allem der Zusammenhalt, der aus jeder einzelnen Pore der Geschichte spürbar wird. Egal ob innerhalb der Kawakami-Geschwister oder der Bewohmer des Halbmonds (dem "Armenviertel" von Rainshadow City). Ich finde es auch sehr angenehm dass sich hier mal keine Liebesgeschichte in den Vordergrund rückt. Das kleine bisschen Romantik im Buch ist eher zurückhaltend und nimmt wenig Raum ein.
Im Rainshadow City steht vor allem der technische Fortschritt im Vordergrund. Es gibt für fast alles Roboter und elektronische Helferlein. Doch es geht in dem Buch eben auch um Magie, sogar um Drachen, und um den natürlichen Energiefluss und diesen Spagat, bzw. die Zusammenführung dieser beiden Komponenten gelingt hier einfach wunderbar und ohne dass es merkwürdig wirken würde.
Die Darstellung der Energieflüsse und der daraus entstehenden Geister finde ich persönlich wunderschön.
Besonders gefallen hat mir das Ende. Das Buch ist in sich abgeschlossen. Es gibt keinen Cliffhanger (das wäre auch Folter wo die Fortsetzung doch noch nichtmal angekündigt wurde) und könnte theoretisch auch als Standalone gelesen werden. Trotzdem werden am Ende neue Themen eröffnet die ein wenig erahnen lassen, worum es in Band zwei gehen wird. Und ich weiss jetzt schon: Es wird garantiert wieder großartig. Ich freue mich drauf!
Naomi Ishiguru hat mit dem ersten Band ihrer ersten Fantasy-Triologie eine Welt geschaffen, in die man einfach super gerne eintaucht.
Rainshadow City ist ein sehr vielschichtiger Ort, vom Kaiserlichen Palast bis zum "Ghetto" ist alles dabei.
Das Erzähtempo ist wahnsinnig schnell, sodass es mir mit keiner Seite langweilig wurde. Der ganze Roman, immerhin 640 Seiten, umfasst einen Zeitraum von nur wenigen Tagen, dafür aus verschiedenen Perspektiven.
Die Geschwister Toshiko, Jun und Mei bilden den Mittelpunkt der Geschichte. Alle drei Charaktere sind liebenswürdig und man erfährt einiges über ihre Herkunft. Sie sind alle drei Waisen und quasi Adoptiv-Geschwister, aber das Gefühl von Familie ist allgegenwärtig. Sie geben dem Roman alle ihre eigenen Eigenschaften mit und jeder kann sich wahrscheinlich mit einem der dreien irgendwie identifizieren.
Außerdem gibt es noch Haru, den 10-Jährigen Sohn der Kaiserin, der mein heimlicher Liebling ist. Er ist einfach ein herzenslieber Junge, sehr erwachsen und reflektiert für sein Alter. Er hat das Herz am rechten Fleck und möchte vor allem ein besserer Mensch sein als seine Mutter.
Insgesamt sind einfach alle Charaktere, egal ob gut oder böse, sehr gut ausgearbeitet und vor allem nachvollziehbar.
Mir gefällt an dem Buch vor allem der Zusammenhalt, der aus jeder einzelnen Pore der Geschichte spürbar wird. Egal ob innerhalb der Kawakami-Geschwister oder der Bewohmer des Halbmonds (dem "Armenviertel" von Rainshadow City). Ich finde es auch sehr angenehm dass sich hier mal keine Liebesgeschichte in den Vordergrund rückt. Das kleine bisschen Romantik im Buch ist eher zurückhaltend und nimmt wenig Raum ein.
Im Rainshadow City steht vor allem der technische Fortschritt im Vordergrund. Es gibt für fast alles Roboter und elektronische Helferlein. Doch es geht in dem Buch eben auch um Magie, sogar um Drachen, und um den natürlichen Energiefluss und diesen Spagat, bzw. die Zusammenführung dieser beiden Komponenten gelingt hier einfach wunderbar und ohne dass es merkwürdig wirken würde.
Die Darstellung der Energieflüsse und der daraus entstehenden Geister finde ich persönlich wunderschön.
Besonders gefallen hat mir das Ende. Das Buch ist in sich abgeschlossen. Es gibt keinen Cliffhanger (das wäre auch Folter wo die Fortsetzung doch noch nichtmal angekündigt wurde) und könnte theoretisch auch als Standalone gelesen werden. Trotzdem werden am Ende neue Themen eröffnet die ein wenig erahnen lassen, worum es in Band zwei gehen wird. Und ich weiss jetzt schon: Es wird garantiert wieder großartig. Ich freue mich drauf!