Eine Kaiserin schlägt zurück

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Das Cover ist schon ein Hingucker, aber die Leseprobe hat mich vor allem wegen Navier neugierig gemacht. Sie wirkt kontrolliert, klug und nach außen sehr gefasst, obwohl man schnell merkt, dass Sovieshus Verhalten sie stärker verletzt, als sie sich selbst eingestehen möchte. Gerade dieser Gegensatz zwischen ihrer Rolle als Kaiserin und ihren eigenen Gefühlen hat mir gefallen.

Spannend fand ich auch, dass die Geschichte direkt mit der Scheidung einsteigt und damit eigentlich schon verrät, wohin sich alles entwickeln wird. Trotzdem wollte ich sofort wissen, wie es überhaupt so weit kommen konnte. Dass Navier der Scheidung zustimmt und gleichzeitig verkündet, erneut heiraten zu wollen, war ein starker Einstieg.Die Dynamik mit Rashta macht schon in der Leseprobe einiges her. Navier versucht zunächst, ruhig zu bleiben und sich einzureden, dass eine Konkubine am Hof nichts Ungewöhnliches ist. Gleichzeitig spürt man immer deutlicher, wie sehr sie Sovieshus plötzliche Kälte und seine Bevorzugung Rashtas treffen. Dadurch wirkt der Konflikt für mich nicht wie ein simples Liebesdreieck, sondern auch wie ein Machtspiel am Hof. Ich bin sehr gespannt, wann der Mann aus der Scheidungsszene wieder auftaucht und wie Navier von dieser kontrollierten Kaiserin zu der Frau wird, die ihren eigenen Weg wählt. Die Mischung aus Palastintrigen, verletztem Stolz und Romance klingt für mich nach genau der Art Geschichte, bei der man sich schnell festliest.