Kaiserin, Mätresse und viel Drama
Navier ist Kaiserin des östlichen Kaiserreichs. Seit ihrer Kindheit wurde sie auf diese Rolle und ihre arrangierte Ehe mit Kaiser Sovieshu vorbereitet. Als der Kaiser eine verletzte Sklavin zu seiner Mätresse macht, gerät ihre Stellung in Gefahr. Gleichzeitig schließt sie eine ungewöhnliche Freundschaft mit Kronprinz Heinrey aus dem benachbarten westlichen Königreich.
The Remarried Empress 1 von Alphatart liest sich wie ein K-Drama mit Fantasy-Elementen, höfischer Etikette und Palastintrigen. Das Buch ist der Auftakt zu einer Serie und das ist inhaltlich und am Erzähltempo auch deutlich spürbar. Die Fantasy-Anteil fallen eher gering aus. Im Prolog steht die Scheidung des kaiserlichen Paares bevor. Von diesem Punkt ist man aber nach Abschluss des Buches noch weit entfernt. Auch die mögliche Liebesgeschichte zwischen Navier und Heinrey entwickelt sich sehr langsam. Stattdessen stehen Navier, aus deren Perspektive ein Großteil des Buches geschrieben ist, und ihr Alltag im Vordergrund. Navier ist eine sehr beherrschte junge Frau, die sich an die Regeln des Hofes hält und für die es wichtig ist, ihre Funktion als Kaiserin angemessen zu repräsentieren. Gefühle erlaubt sie sich nur im Verborgenen, was ihre leichte Brieffreundschaft zu Heinrey sehr niedlich wirken lässt. Natürlich ist sie über Rashta, die Mätresse des Kaisers, nicht erfreut, könnte diese aber tolerieren, wenn nicht immer wieder Grenzen überschritten würden. Tatsächlich schafft es das Buch, dass ich mich regelmäßig über Rashta und Kaiser Sovieshu geärgert habe. Rashta, die gerne in der dritten Person über sich spricht, wirkt naiv und gleichzeitig ziemlich dreist. Auch aus Furcht um die eigene Stellung greift sie zu Intrigen. Kaiser Sovieshu fehlt es vollkommen an Feingefühl. Über seine Erwartungen an Navier konnte ich teilweise nur den Kopf schütteln.
Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich bin wirklich auf die Fortsetzung gespannt.
The Remarried Empress 1 von Alphatart liest sich wie ein K-Drama mit Fantasy-Elementen, höfischer Etikette und Palastintrigen. Das Buch ist der Auftakt zu einer Serie und das ist inhaltlich und am Erzähltempo auch deutlich spürbar. Die Fantasy-Anteil fallen eher gering aus. Im Prolog steht die Scheidung des kaiserlichen Paares bevor. Von diesem Punkt ist man aber nach Abschluss des Buches noch weit entfernt. Auch die mögliche Liebesgeschichte zwischen Navier und Heinrey entwickelt sich sehr langsam. Stattdessen stehen Navier, aus deren Perspektive ein Großteil des Buches geschrieben ist, und ihr Alltag im Vordergrund. Navier ist eine sehr beherrschte junge Frau, die sich an die Regeln des Hofes hält und für die es wichtig ist, ihre Funktion als Kaiserin angemessen zu repräsentieren. Gefühle erlaubt sie sich nur im Verborgenen, was ihre leichte Brieffreundschaft zu Heinrey sehr niedlich wirken lässt. Natürlich ist sie über Rashta, die Mätresse des Kaisers, nicht erfreut, könnte diese aber tolerieren, wenn nicht immer wieder Grenzen überschritten würden. Tatsächlich schafft es das Buch, dass ich mich regelmäßig über Rashta und Kaiser Sovieshu geärgert habe. Rashta, die gerne in der dritten Person über sich spricht, wirkt naiv und gleichzeitig ziemlich dreist. Auch aus Furcht um die eigene Stellung greift sie zu Intrigen. Kaiser Sovieshu fehlt es vollkommen an Feingefühl. Über seine Erwartungen an Navier konnte ich teilweise nur den Kopf schütteln.
Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich bin wirklich auf die Fortsetzung gespannt.