Kann man sich sparen
Zu diesem Exemplar eines Buches, das als "royale High-Society-Romantasy" und “K-Drama meets The Royals" verkauft wird, kann man sicherlich eine umfangreiche Analyse über mehrere Seiten schreiben- ich werde mich auf kurze Argumente beziehen, wieso dieses Buch Zeitverschwendung ist.
1. Die Story beginnt mit einer Szene, in der die Kaiserin (wie auch der Buchtitel beweist) geschieden wird, und sich ein neuer Mann an ihrer Seite präsentiert. Daraufhin werden wir in die Zeit vor dieser Scheidung zurückversetzt, die voller Intrigen und Drama ist und letztlich zur Scheidung führt. Der Kaiser nimmt sich eine Konkubine, die sich am Hofe nicht zu benehmen weiß. Die weitere Handlung umfasst die Verstrickungen rund um dieses Liebesdreieck. Zu erwarten wäre, dass das Buch endet wie es begonnen hatte, mit der Scheidung und der Auflösung der Geheimnisse- was aber nicht der Fall ist. Das Wenig an Handlung, was geboten wird, ist langweilig und unkreativ.
2. Der Erzählstil und -Aufbau erinnert einen an das Resultat einer KI, die man gebeten hat, einen Manga zum Roman zu verschriftlichen. Immer wieder springt der Erzähler zwischen der Personalen Form und der Ich -Erzählung, wenn es um die Kaiserin geht. Das ist verwirrend und nicht stringent. Genauso wie der Satzbau und die Szenerie, die völlig zusammenhangslos und spontan nach wenig Handlung wechselt. Insgesamt wird mehr gesprochen als beschrieben, nach dem Motto "Show- don´t tell" sollte es andersherum sein.
3. Koreanische Überdramatisierung ist hier großes Thema und einfach persönlich nicht mein Ding. Das kann natürlich jeder anders sehen, aber sich die Handlung bildlich vorzustellen und dabei die ganzen übertriebenen Gefühlsregungen wie Luftsprünge etc. vor Augen zu haben, macht das ganze zu einem kindlichen Spiel und verliert jede Ernsthaftigkeit. Natürlich muss man solche Dinge außer Acht lassen, wie dass die Konkubine gerne von sich in der 3. Person redet- das sei wohl eine Angewohnheit mancher Koreaner um niedlicher zu wirken (Quelle Google).
4. Logiklücken und Langweile geben sich in diesem Buch die Hand.
5. Keinerlei Empathie zu den Charakteren. Der Leser kann gar nicht mitfiebern, an Emotionen teilnehmen, weil sie einfach nicht vermittelt werden,
Eines der schlechtesten Bücher, die ich seit längerem in der Hand hielt' und das für STOLZE 24 Euro. Obwohl ich Hoffnung hatte und sich die Story als eine andere Art der romantischen royalen Romane hätte ausgeben können, hat mich dieses Buch und dessen Lektorat maßlos enttäuscht.
Es gibt weitaus mehr Bücher auf diesem gnadenlos überfüllten Markt der "Romantasy", als das man nicht zu einem besseren Buch greifen kann, als diesem.
1. Die Story beginnt mit einer Szene, in der die Kaiserin (wie auch der Buchtitel beweist) geschieden wird, und sich ein neuer Mann an ihrer Seite präsentiert. Daraufhin werden wir in die Zeit vor dieser Scheidung zurückversetzt, die voller Intrigen und Drama ist und letztlich zur Scheidung führt. Der Kaiser nimmt sich eine Konkubine, die sich am Hofe nicht zu benehmen weiß. Die weitere Handlung umfasst die Verstrickungen rund um dieses Liebesdreieck. Zu erwarten wäre, dass das Buch endet wie es begonnen hatte, mit der Scheidung und der Auflösung der Geheimnisse- was aber nicht der Fall ist. Das Wenig an Handlung, was geboten wird, ist langweilig und unkreativ.
2. Der Erzählstil und -Aufbau erinnert einen an das Resultat einer KI, die man gebeten hat, einen Manga zum Roman zu verschriftlichen. Immer wieder springt der Erzähler zwischen der Personalen Form und der Ich -Erzählung, wenn es um die Kaiserin geht. Das ist verwirrend und nicht stringent. Genauso wie der Satzbau und die Szenerie, die völlig zusammenhangslos und spontan nach wenig Handlung wechselt. Insgesamt wird mehr gesprochen als beschrieben, nach dem Motto "Show- don´t tell" sollte es andersherum sein.
3. Koreanische Überdramatisierung ist hier großes Thema und einfach persönlich nicht mein Ding. Das kann natürlich jeder anders sehen, aber sich die Handlung bildlich vorzustellen und dabei die ganzen übertriebenen Gefühlsregungen wie Luftsprünge etc. vor Augen zu haben, macht das ganze zu einem kindlichen Spiel und verliert jede Ernsthaftigkeit. Natürlich muss man solche Dinge außer Acht lassen, wie dass die Konkubine gerne von sich in der 3. Person redet- das sei wohl eine Angewohnheit mancher Koreaner um niedlicher zu wirken (Quelle Google).
4. Logiklücken und Langweile geben sich in diesem Buch die Hand.
5. Keinerlei Empathie zu den Charakteren. Der Leser kann gar nicht mitfiebern, an Emotionen teilnehmen, weil sie einfach nicht vermittelt werden,
Eines der schlechtesten Bücher, die ich seit längerem in der Hand hielt' und das für STOLZE 24 Euro. Obwohl ich Hoffnung hatte und sich die Story als eine andere Art der romantischen royalen Romane hätte ausgeben können, hat mich dieses Buch und dessen Lektorat maßlos enttäuscht.
Es gibt weitaus mehr Bücher auf diesem gnadenlos überfüllten Markt der "Romantasy", als das man nicht zu einem besseren Buch greifen kann, als diesem.