Langsames Tempo, große Entwicklungen
The Remarried Empress entführt in eine höfische Welt voller Regeln, Machtspiele und versteckter Konflikte. Im Mittelpunkt steht Kaiserin Navier, die versucht, ihre Stellung und ihre Würde trotz der schwierigen Entwicklungen an ihrem Hof zu bewahren.
Besonders gelungen fand ich das höfische Setting. Hinter der eleganten und kontrollierten Fassade brodelt es ständig, und viele Konflikte entwickeln sich eher langsam und zunächst im Hintergrund. Dadurch entsteht eine Geschichte, bei der kleine Ereignisse nach und nach größere Folgen haben. Auch die verschiedenen Perspektiven geben interessante Einblicke in die Figuren und ihre Beweggründe.
Navier ist dabei eine eher ungewöhnliche Protagonistin. Sie wirkt selbstbewusst, beherrscht und strategisch, gleichzeitig lässt sie durch ihre zurückhaltende Art manche Situationen lange auf sich zukommen. Gerade deshalb dürfte sie für manche Leserinnen und Leser sehr interessant sein, während andere ihre Passivität als frustrierend empfinden könnten. Auch Rashta sorgt für unterschiedliche Gefühle, da ihre Vergangenheit zwar Verständnis weckt, ihre Entscheidungen aber nicht immer nachvollziehbar oder sympathisch wirken.
Der Schreibstil passt gut zur vornehmen Atmosphäre des Romans, wirkt stellenweise jedoch etwas distanziert und förmlich. Auch das Tempo ist eher ruhig. Wer eine rasante Handlung erwartet, könnte sich besonders am Anfang etwas gedulden müssen. Dafür baut sich die Spannung nach und nach auf und die Intrigen werden zunehmend bedeutender.
Ein großes Highlight ist außerdem die Gestaltung des Buches. Das Cover, die Innengestaltung und der Farbschnitt machen die Ausgabe zu einem echten Blickfang.
Insgesamt ist The Remarried Empress ein interessantes Fantasy-Romance-Buch mit einem starken höfischen Setting, viel Drama und langsam aufgebauten Intrigen. Das gemächliche Erzähltempo wird sicher nicht jedem gefallen, wer sich jedoch auf die Atmosphäre und die politischen sowie persönlichen Konflikte einlässt, bekommt eine spannende Geschichte mit viel Potenzial für die folgenden Bände.
Besonders gelungen fand ich das höfische Setting. Hinter der eleganten und kontrollierten Fassade brodelt es ständig, und viele Konflikte entwickeln sich eher langsam und zunächst im Hintergrund. Dadurch entsteht eine Geschichte, bei der kleine Ereignisse nach und nach größere Folgen haben. Auch die verschiedenen Perspektiven geben interessante Einblicke in die Figuren und ihre Beweggründe.
Navier ist dabei eine eher ungewöhnliche Protagonistin. Sie wirkt selbstbewusst, beherrscht und strategisch, gleichzeitig lässt sie durch ihre zurückhaltende Art manche Situationen lange auf sich zukommen. Gerade deshalb dürfte sie für manche Leserinnen und Leser sehr interessant sein, während andere ihre Passivität als frustrierend empfinden könnten. Auch Rashta sorgt für unterschiedliche Gefühle, da ihre Vergangenheit zwar Verständnis weckt, ihre Entscheidungen aber nicht immer nachvollziehbar oder sympathisch wirken.
Der Schreibstil passt gut zur vornehmen Atmosphäre des Romans, wirkt stellenweise jedoch etwas distanziert und förmlich. Auch das Tempo ist eher ruhig. Wer eine rasante Handlung erwartet, könnte sich besonders am Anfang etwas gedulden müssen. Dafür baut sich die Spannung nach und nach auf und die Intrigen werden zunehmend bedeutender.
Ein großes Highlight ist außerdem die Gestaltung des Buches. Das Cover, die Innengestaltung und der Farbschnitt machen die Ausgabe zu einem echten Blickfang.
Insgesamt ist The Remarried Empress ein interessantes Fantasy-Romance-Buch mit einem starken höfischen Setting, viel Drama und langsam aufgebauten Intrigen. Das gemächliche Erzähltempo wird sicher nicht jedem gefallen, wer sich jedoch auf die Atmosphäre und die politischen sowie persönlichen Konflikte einlässt, bekommt eine spannende Geschichte mit viel Potenzial für die folgenden Bände.