Viel Hype, wenig Substanz
Ich muss gestehen: Ich bin absolut ratlos, woher dieser riesige Hype um die Reihe kommt. Nachdem ich so viel Gutes gehört hatte, ging ich mit großen Erwartungen an den ersten Band – und wurde leider auf ganzer Linie enttäuscht. Für mich war das Buch über weite Strecken schlichtweg todlangweilig.
Das größte Problem ist das extrem langsame Pacing. Der gesamte erste Band fühlt sich wie ein ewig langer, zäher Prolog an, in dem kaum nennenswerte Handlung passiert. Stattdessen dreht sich alles gefühlt nur um höfische Etikette, Protokolle und den starren Status quo.
Dazu kommt, dass die Protagonistin Navier mich leider überhaupt nicht abholen konnte. Uns wird von der ersten Seite an eingetrichtert, wie unglaublich klug und perfekt sie ist. Spüren tut man davon im ersten Band aber wenig – vieles wird einfach nur behauptet („Tell, don't show“). Weil ihr Stolz es ihr verbietet, sich auf Konflikte einzulassen oder aktiv gegenzusteuern, lässt sie extrem viel passiv über sich ergehen. Das wirkt auf Dauer nicht stark, sondern einfach nur frustrierend und passiv.
Eines muss man dem Buch allerdings lassen: Optisch ist es ein absolutes Meisterwerk. Die Aufmachung ist wahnsinnig schön geworden – angefangen beim traumhaften Umschlag über das liebevoll gestaltete Innencover bis hin zum wunderschönen Farbschnitt. Hier hat der Verlag wirklich ganze Arbeit geleistet, und das Buch ist im Regal ein absoluter Hingucker.
Fazit:
Wer eine packende Story, spürbare Charakterentwicklung und Tempo sucht, wird hier leider enttäuscht. Der erste Band verliert sich in zähen Hof-Beschreibungen, ohne dass echte Spannung aufkommt. Ob ich mir den zweiten Band antue, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht – für den Auftakt gibt es von mir leider nur knappe 2 von 5 Sternen.
Das größte Problem ist das extrem langsame Pacing. Der gesamte erste Band fühlt sich wie ein ewig langer, zäher Prolog an, in dem kaum nennenswerte Handlung passiert. Stattdessen dreht sich alles gefühlt nur um höfische Etikette, Protokolle und den starren Status quo.
Dazu kommt, dass die Protagonistin Navier mich leider überhaupt nicht abholen konnte. Uns wird von der ersten Seite an eingetrichtert, wie unglaublich klug und perfekt sie ist. Spüren tut man davon im ersten Band aber wenig – vieles wird einfach nur behauptet („Tell, don't show“). Weil ihr Stolz es ihr verbietet, sich auf Konflikte einzulassen oder aktiv gegenzusteuern, lässt sie extrem viel passiv über sich ergehen. Das wirkt auf Dauer nicht stark, sondern einfach nur frustrierend und passiv.
Eines muss man dem Buch allerdings lassen: Optisch ist es ein absolutes Meisterwerk. Die Aufmachung ist wahnsinnig schön geworden – angefangen beim traumhaften Umschlag über das liebevoll gestaltete Innencover bis hin zum wunderschönen Farbschnitt. Hier hat der Verlag wirklich ganze Arbeit geleistet, und das Buch ist im Regal ein absoluter Hingucker.
Fazit:
Wer eine packende Story, spürbare Charakterentwicklung und Tempo sucht, wird hier leider enttäuscht. Der erste Band verliert sich in zähen Hof-Beschreibungen, ohne dass echte Spannung aufkommt. Ob ich mir den zweiten Band antue, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht – für den Auftakt gibt es von mir leider nur knappe 2 von 5 Sternen.