Eine Geschichte über Freundschaft, Mut und eine gefährliche Liebe

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zimtie Avatar

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"Hof der Dornen" ist eine mal mehr mal weniger spannende Fantasy-Geschichte über Themen wie Freundschaft, Forbidden Love, Fae, Magie, gefährliche Prüfungen und zwei verschiedene Welten.

Klingt in der Theorie super - in der Praxis hatte ich hier und da meine Probleme. An vielen Stellen haben ich den Fantasy-Aspekt etwas vermisst. Man erfährt für meinen Geschmack zu wenig über die Fae, die Magie und die Welt der "Anderen" und im Fokus steht eher die Freunschaft der Prinzessinnen-Anwärterinnen, der Zwiespalt der Protagonistin zwischen zwei Personen und das Buhlen um den Prinzen.
Dadurch fand ich es an manchen Stellen eher langweilig und vorhersehbar. Überrascht wurde ich eigentlich erst so auf den letzten 50 Seiten des Buches.
Wobei mir das Ende dann schon wieder zu chaotisch war. Die Ereignisse überschlagen sich, um den Bogen zum zweiten Band zu spannen, der noch folgen wird. Ich habe auch manche Aspekte gefühlt immernoch nicht verstanden, wie die Magie der Königin, die Wünsche etc. Ich hoffe, das wird dann im nächsten Band noch etwas genauer erklärt und man erfährt dann auch noch mehr zu den Fae.

Die Figuren an sich fand ich ganz gut geschrieben. Iva fand ich als Protagonistin sehr nahbar und authentisch. Manche der Figuren und ihre persönlichen Geschichten haben mich wirklich berührt.
Mir hat gefallen, dass es im weiteren Verlauf der Geschichte auch Kapitel gab mit einer neuen Perspektive, das hat das Ganze nochmal interessanter gemacht.

Die Liebesgeschichte fand ich ganz schön aufgebaut, sie hatte etwas tragisches, fast wie bei Romeo und Julia.
Es gab ein wenig Spice, aber wirklich nur ein bisschen.

Insgesamt hätte ich mir einfach ein bisschen mehr Tiefe, mehr Auseinandersetzung mit der Magie und den Fae und ein besseres Worldbuilding gewünscht. Alles in allem hatte ich dennoch Spaß beim Lesen.