Guter Schreibstil, aber lässt Tiefe fehlen
„The Rose Bargain“ ist der erste Band der „Hof der Dornen“-Reihe von Sasha Peyton Smith.
1848 herrscht in London eine Fae-Königin, die jungen Frauen zu ihrer ersten Saison Wünsche erfüllt, ihnen dafür aber auch etwas nimmt. Als die in Ungnade gefallene Ivy ihr Debüt machen und ihren Wunsch äußern will, wird verkündet, dass Kronprinz Bram eine Braut sucht. Überraschend wird Ivy zu einer der sechs Favoritinnen und zieht auf das Schloss. Doch wird der Wettkampf schnell blutig und Ivy muss sich auch unbedingt von Brams Bruder Emmett fernhalten.
Die Idee fand ich wirklich gut und auch der Schreibstil war toll, sodass ich schnell durch das Buch kam. Mir war zwar von Anfang an klar, wer wie involviert ist und wie das Buch in etwa ausgehen wird, aber das fand ich nicht weiter schlimm, da es mir oft so geht. Ivy mochte ich an sich gerne, aber ich habe sie oft nicht verstanden, gerade im Bezug auf ihre Schwester. Sie ist da einmal sehr schnell ausgetickt und das fand ich sehr merkwürdig. Außerdem verurteilen sie und die anderen Mädchen Olive sehr, weil sich diese in Bram verliebt hat, immerhin würde sie ihn ja kaum kennen. Allerdings ist Ivy da genauso, nur im Bezug auf Emmett. Die beiden haben sich nur wenige Male gesehen und da auch kaum miteinander geredet und wenn ging es größtenteils um Bram und dennoch ist sie so auf ihn fixiert und wegen Faith eifersüchtig, dass sie Olive in nichts nachsteht. Ich fand sie in dem Bezug sogar schlimmer. Aber dadurch kam für mich auch keine Anziehung rüber. Sicherlich fand ich das erste Treffen zwischen Ivy und Emmett sehr gelungen und musste auch schmunzeln, aber danach hat mich deren Gefühle überhaupt nicht angesprochen oder gar berührt. Es hat irgendwie null gepasst, da kam nichts rüber. Auch Emmetts Zerrissenheit passte irgendwie nicht. Einerseits sagt er, er liebe seinen Bruder und will, dass er glücklich wird, andererseits hat er kein Problem damit, ihn zu belügen und eine Frau unterzuschieben. Das war so gegensätzlich, was sicherlich gepasst hätte, wäre das besser beschrieben worden. Irgendwie hat auch bei fast allen Beweggründen, Charakterzügen und allem anderen die Tiefe gefehlt. Es war recht oberflächlich alles. Was mir allerdings gefallen hat, ist dass die einzelnen Mädchen auch jeweils ein eigenes Kapitel bekommen haben, in denen ihre Vergangenheit erzählt wurde. Das hat mir sehr gut gefallen, da sie so nahbarer wurden. Die Story hatte ihre guten Momente, gerade mit den Aufgaben der Königin und den Freundschaften der Mädchen, aber es gab auch vieles, was nicht gestimmt hat. Daher vergebe ich drei Sterne.
1848 herrscht in London eine Fae-Königin, die jungen Frauen zu ihrer ersten Saison Wünsche erfüllt, ihnen dafür aber auch etwas nimmt. Als die in Ungnade gefallene Ivy ihr Debüt machen und ihren Wunsch äußern will, wird verkündet, dass Kronprinz Bram eine Braut sucht. Überraschend wird Ivy zu einer der sechs Favoritinnen und zieht auf das Schloss. Doch wird der Wettkampf schnell blutig und Ivy muss sich auch unbedingt von Brams Bruder Emmett fernhalten.
Die Idee fand ich wirklich gut und auch der Schreibstil war toll, sodass ich schnell durch das Buch kam. Mir war zwar von Anfang an klar, wer wie involviert ist und wie das Buch in etwa ausgehen wird, aber das fand ich nicht weiter schlimm, da es mir oft so geht. Ivy mochte ich an sich gerne, aber ich habe sie oft nicht verstanden, gerade im Bezug auf ihre Schwester. Sie ist da einmal sehr schnell ausgetickt und das fand ich sehr merkwürdig. Außerdem verurteilen sie und die anderen Mädchen Olive sehr, weil sich diese in Bram verliebt hat, immerhin würde sie ihn ja kaum kennen. Allerdings ist Ivy da genauso, nur im Bezug auf Emmett. Die beiden haben sich nur wenige Male gesehen und da auch kaum miteinander geredet und wenn ging es größtenteils um Bram und dennoch ist sie so auf ihn fixiert und wegen Faith eifersüchtig, dass sie Olive in nichts nachsteht. Ich fand sie in dem Bezug sogar schlimmer. Aber dadurch kam für mich auch keine Anziehung rüber. Sicherlich fand ich das erste Treffen zwischen Ivy und Emmett sehr gelungen und musste auch schmunzeln, aber danach hat mich deren Gefühle überhaupt nicht angesprochen oder gar berührt. Es hat irgendwie null gepasst, da kam nichts rüber. Auch Emmetts Zerrissenheit passte irgendwie nicht. Einerseits sagt er, er liebe seinen Bruder und will, dass er glücklich wird, andererseits hat er kein Problem damit, ihn zu belügen und eine Frau unterzuschieben. Das war so gegensätzlich, was sicherlich gepasst hätte, wäre das besser beschrieben worden. Irgendwie hat auch bei fast allen Beweggründen, Charakterzügen und allem anderen die Tiefe gefehlt. Es war recht oberflächlich alles. Was mir allerdings gefallen hat, ist dass die einzelnen Mädchen auch jeweils ein eigenes Kapitel bekommen haben, in denen ihre Vergangenheit erzählt wurde. Das hat mir sehr gut gefallen, da sie so nahbarer wurden. Die Story hatte ihre guten Momente, gerade mit den Aufgaben der Königin und den Freundschaften der Mädchen, aber es gab auch vieles, was nicht gestimmt hat. Daher vergebe ich drei Sterne.