Ivy begibt sich auf ein gefährliches Spiel

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sturmtatze Avatar

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Zum Inhalt:
Als die Heiratssaison ansteht, stehen die jungen adligen Frauen Schlange bei der Fae-Königin Moryen, um mit ihr einen Handel abzuschließen. So auch die junge Ivy Benton, deren Familie in Ungnade gefallen ist und die deswegen kurz vor dem Ruin steht. Als die Fae-Königin Moryen überraschend verkündet, dass ihr Sohn Bram in diesem Jahr seine Braut auswählen wird, sieht Ivy die Chance, ihrer Familie zu helfen. So lässt sie sich auf einen Wettstreit ein, bei dem sie und ihre Familie alles gewinnen, aber auch verlieren können. Hilfe bekommt sie dabei unerwartet von Brams Bruder Emmett. Doch dieser verfolgt seine eigenen Pläne, die Ivy in noch größere Gefahr bringen.

Meine Meinung:
Zusammen mit Ivy Benton begeben wir uns in eine gefährliche Welt voller Geheimnisse, Machtspiele und Intrigen. Ich finde, man bekommt gleich einen guten Eindruck davon, wie wankelmütig die adlige Gesellschaft ist und wie nah Aufstieg und Fall beieinanderliegen. Die Idee rund um den Handel, den die Adligen mit der Fae-Königin Moryen schließen, und welchen Preis sie dafür zahlen müssen, fand ich interessant. Zumal im Laufe der Handlung immer deutlicher wird, welche einschneidenden Konsequenzen ein Handel mit der Fae-Königin haben kann und wie sehr einige ihn bereuen.
Der Wettstreit, in den Ivy und die anderen Teilnehmerinnen sich begeben, war von Anfang an spannend. Denn als Fae hat Königin Moryen natürlich ihre eigene Auffassung darüber, wie dieser aussehen soll und was als angemessen und gefährlich gilt. So begeben sich die sechs Kandidatinnen immer wieder in sehr große Gefahr, tragen während der Spiele einige Verletzungen davon und werden an ihre Grenzen gebracht. Zudem weiß man nie, ob eine der jungen Frauen ein falsches Spiel spielt. Hinzu kommt noch, dass Ivy und Emmett ihren einen Plan verfolgen, der seine eigenen Gefahren mit sich bringt.
Ivy ist eine intelligente und mutige junge Frau, die alles für ihre Familie tun würde. Mir haben an ihr vor allem ihr Mut, ihre Schlagfertigkeit und ihr Sinn für Gerechtigkeit gefallen. Man merkt, wie sehr ihr die ganze Situation mit ihrer Familie zusetzt, ebenso wie die Spiele, die Königin Moryen mit allen spielt. Besonders gefallen hat mir, dass in einigen Kapiteln die anderen Teilnehmerinnen, Ivys Schwester Lydia und Emmett zu Wort kommen. Dadurch lernt man sie besser kennen und erfährt den wahren Grund, wieso sie am Wettstreit teilnehmen. Die Liebesgeschichte konnte mich nicht ganz packen. Sie ging mir zu schnell und mir fehlt einfach das Knistern zwischen den beiden.

Fazit:
Eine magische und spannende Geschichte, in der wir uns zusammen mit Ivy Benton in eine gefährliche Welt voller Geheimnisse, Machtspiele und Intrigen begeben. Ich fand die Regeln dieser Welt sehr gut und nachvollziehbar dargestellt, ebenso was es heißt, mit der Fae-Königin Moryen einen Handel abzuschließen. Der Wettstreit um die Gunst von Kronprinz Bram war spannend. Ich war gespannt, was sich Königin Moryen alles für die jungen Frauen einfallen lässt. Denn Königin Moryen hat als Fae eine andere Auffassung darüber, was angemessen und gefährlich ist. Besonders gut gefallen hat mir, dass die anderen Teilnehmerinnen, Ivys Schwester Lydia und Emmett, in jeweils einem Kapitel ebenfalls zu Wort kommen. Denn dadurch lernt man sie besser kennen und erfährt den wahren Grund, wieso sie am Wettstreit teilnehmen. Die Liebesgeschichte hat mich leider nicht ganz packen können. Denn sie ging mir zu schnell und mir fehlte das Knistern zwischen den beiden.