Spannend bis zur letzten Seite

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evaerl Avatar

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The Rose Bargain war für mich wirklich ein absolutes Highlight. Dieses Buch hat mich einfach ab der ersten Seite gepackt und die Spannung hat keine einzige Sekunde nachgelassen. Stattdessen wurde sie immer intensiver, weil man nie genau wusste, wohin die Geschichte eigentlich führen wird. Man hatte zwar eigene Vermutungen, aber am Ende kam vieles doch ganz anders als erwartet.



Die Handlung rund um das gefährliche Spiel um die Hand des Prinzen war unglaublich spannend aufgebaut. Ivy nimmt an diesem Wettbewerb nicht nur aus oberflächlichen Gründen teil, sondern verfolgt dabei ihre ganz eigenen Ziele. Genau das macht die Geschichte so interessant, weil hinter den glamourösen Fassaden ständig Geheimnisse, Intrigen und unerwartete Wendungen lauern.



Besonders gefallen hat mir, dass man nicht nur Ivys Perspektive bekommen hat, sondern auch die der anderen Kandidatinnen. Dadurch konnte man ihre Entscheidungen und Beweggründe viel besser nachvollziehen. Jede einzelne hatte ihre eigene Geschichte und ihre eigenen Probleme, wodurch sich alles viel echter angefühlt hat.



Der Schreibstil war super leicht und angenehm zu lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und hätte das Buch locker an einem Tag verschlingen können. Auch das Worldbuilding war für mich perfekt. Nicht zu kompliziert, aber trotzdem detailliert genug, dass man komplett in diese Fantasywelt eintauchen konnte. Gerade für Fantasy Einsteiger ist das Buch deshalb ideal.



Ivy mochte ich unglaublich gerne. Sie wirkt stark, selbstbewusst und sicher, ist innerlich aber oft unsicher, tollpatschig und manchmal sogar ängstlich. Genau das hat sie für mich so authentisch gemacht. Sie ist keine perfekte Standardheldin, sondern hat Ecken und Kanten. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte fand ich richtig stark.



Auch Emmett war ein großartiger Charakter. Anfangs wirkte er komplett verschlossen und unnahbar, aber je mehr man über ihn erfahren hat, desto interessanter wurde er. Die Dynamik zwischen ihm und Ivy hat sich langsam aufgebaut und genau das hat es so besonders gemacht.



Bram blieb bis zum Ende unglaublich undurchschaubar und genau das hat ihn als Figur so spannend gemacht. Man wusste nie, was wirklich hinter seinen Entscheidungen steckt. Auch die Königin war viel komplexer, als ich anfangs gedacht hätte.



Die Nebencharaktere wie Greer, Faith, Marion, Olive und Emmy haben der Geschichte zusätzlich unglaublich viel Tiefe gegeben. Jede Figur hatte ihre eigene Persönlichkeit und Hintergrundgeschichte, wodurch sich die Welt lebendig angefühlt hat.



Ein spannendes, atmosphärisches Fantasybuch mit tollen Charakteren, Intrigen und überraschenden Wendungen, das ich definitiv weiterempfehlen würde.