Vermeintlich gefährliches Spiel um das Herz eines Fae-Prinzen

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dodona Avatar

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Beim Roman "The Rose Bargain" hat mir vor allem der Schreibstil gefallen, die lebhaften Vergleiche fand ich sehr passend und das Bild des Londons zur Mitte des 19. Jahrhunderts ist gut beschrieben worden. Mit den Charakteren hatte ich allerdings so meine Schwierigkeiten.
Woran es vor allem lag, dass ich bei den Figuren keine klare Linie finden konnte. Zu Beginn des Romans war ich sehr interessiert an Ivys Geschichte sowie herauzufinden, was es mit dem Verschwinden ihrer älteren Schwester Lydia auf sich hatte (an sich fand ich das auch mal eine interessante Dynamik, dass man dem jüngeren Geschwisterkind folgt und nicht dem älteren). Auf ihrem Weg tauchten dann die beiden Prinzen Bram und Emmet auf und besonders mit Emmet hatte ich so meine Schwierigkeiten. Bei dem Versuch ambivalente Charaktere zu zeichnen, ist meiner Meinung nach so übertrieben worden, dass es dann leider unglaubwürdig wurde. Ich hatte Schwierigkeiten eine Sympathie für die Protagonistin zu entwickeln. Auch der an sich interessante Plottwist zum Ende des Bandes hat mich leider nicht so gut überzeugen kann, sodass ich den zweiten Band nicht lesen werde.