Feuer und Wasser
Die Schlacht um Fyremas ist gewonnen - aber um welchen Preis? Die Stadt ist zerstört, viele Einwohner sind tot. Penn ist auch drei Monate danach nur damit beschäftigt, die Schutzbanne zu stabilisieren und entfernt sich immer mehr von Rhya. Nach einem Streit gerät Rhya in ein Portal und stolpert ausgerechnet im Badehaus von König Soren wieder heraus. Soren bietet ihr an, bei ihm zu bleiben und ihre Fähigkeiten von ihm trainieren zu lassen und sie nimmt das Angebot an. Am Water Court lernt sie nicht nur, ihre Magie zu beherrschen, sondern auch neue Freunde und Kreaturen kennen. Und natürlich auch, dass Soren zehnmal so cool ist wie Penn. Doch der Dunkle Kaiser sinnt noch immer auf Rache und ausgerechnet zu Arwens Hochzeit eskaliert die Situation.
Der zweite Teil schließt kurz nach dem ersten an und kann leider nicht mit ihm mithalten. Das liegt daran, dass sich der Mittelteil furchtbar zieht. Natürlich gibt es auch Action, aber die fügen sich nicht fließend in die Geschichte ein, sondern scheinen rein deshalb zu existieren, um herauszustellen, dass Soren zehnmal der Mann ist, der Penn gerne wäre. Penn ist mir ja schon im ersten Teil oftmals gewaltig auf die Nüsse gegangen - hier treibt er es geradezu auf die Spitze und nervt einfach nur noch. Im Gegenzug ist da Soren, der zwar immer als beinahe Feind von Penn dargestellt wurde/wird, aber sich eigentlich immer als hochanständiger Freund und Verbündeter erwies. So auch hier. Nicht nur, dass er Rhya auf Augenhöhe begegnet, er bringt ihr auch etwas bei. Probleme bereitet mir immer noch der Age Gap von etwa 200 Jahren zwischen Rhya und den Männern. Wobei sich Penn eher wie ein Vorpubertierender benimmt, aber trotzdem. Ihr merkt man ihre bisschen über 20 Jahre oft genug an, wenn sie zickig oder kindisch reagiert.
Zwischendrin fehlt es auch ein bisschen an der Logik. Bei einem Kampf richten Feinde Armbrüste auf einen der ihren und sie kann nicht verhindern, dass er von den Bolzen getroffen wird, erklärt sogar noch, dass alles viel zu schnell ging. Keine Seite später ist es ihr jedoch problemlos möglich, die Bolzen von einem ihrer beiden Loveinterests abzuwenden, obwohl die Situation keineswegs anders war. Auch dass die Person, die die ganze Zeit absolut keine Anstalten machte, sich als Freundin oder/und Verbündete einzuführen, nicht nur a) auf eine geheime Mission mitgenommen wurde, sondern b) auch die ganze Zeit Bauchschmerzen bei Rhya verursachte und c) auf eben jene Geheimmission mit einem Kleid unterwegs ist, war ein wenig arg too much. Auch dass der Antagonist einfach nur ein Oberschurke mit "Haha, ich erobere die Welt, weil ich es kann"-Ambitionen ist, fühlt sich sehr seicht an.
So richtig spannend und cool wurde das Buch erst wieder zum Ende hin. Da es zwischendurch so zäh war, hatte ich überlegt, ob ich überhaupt wissen möchte, wie es in Teil 3 weitergeht, aber bei dem Cliffhanger bleibt mir eigentlich keine andere Wahl, jetzt bin ich doch ein wenig hooked.
Der zweite Teil schließt kurz nach dem ersten an und kann leider nicht mit ihm mithalten. Das liegt daran, dass sich der Mittelteil furchtbar zieht. Natürlich gibt es auch Action, aber die fügen sich nicht fließend in die Geschichte ein, sondern scheinen rein deshalb zu existieren, um herauszustellen, dass Soren zehnmal der Mann ist, der Penn gerne wäre. Penn ist mir ja schon im ersten Teil oftmals gewaltig auf die Nüsse gegangen - hier treibt er es geradezu auf die Spitze und nervt einfach nur noch. Im Gegenzug ist da Soren, der zwar immer als beinahe Feind von Penn dargestellt wurde/wird, aber sich eigentlich immer als hochanständiger Freund und Verbündeter erwies. So auch hier. Nicht nur, dass er Rhya auf Augenhöhe begegnet, er bringt ihr auch etwas bei. Probleme bereitet mir immer noch der Age Gap von etwa 200 Jahren zwischen Rhya und den Männern. Wobei sich Penn eher wie ein Vorpubertierender benimmt, aber trotzdem. Ihr merkt man ihre bisschen über 20 Jahre oft genug an, wenn sie zickig oder kindisch reagiert.
Zwischendrin fehlt es auch ein bisschen an der Logik. Bei einem Kampf richten Feinde Armbrüste auf einen der ihren und sie kann nicht verhindern, dass er von den Bolzen getroffen wird, erklärt sogar noch, dass alles viel zu schnell ging. Keine Seite später ist es ihr jedoch problemlos möglich, die Bolzen von einem ihrer beiden Loveinterests abzuwenden, obwohl die Situation keineswegs anders war. Auch dass die Person, die die ganze Zeit absolut keine Anstalten machte, sich als Freundin oder/und Verbündete einzuführen, nicht nur a) auf eine geheime Mission mitgenommen wurde, sondern b) auch die ganze Zeit Bauchschmerzen bei Rhya verursachte und c) auf eben jene Geheimmission mit einem Kleid unterwegs ist, war ein wenig arg too much. Auch dass der Antagonist einfach nur ein Oberschurke mit "Haha, ich erobere die Welt, weil ich es kann"-Ambitionen ist, fühlt sich sehr seicht an.
So richtig spannend und cool wurde das Buch erst wieder zum Ende hin. Da es zwischendurch so zäh war, hatte ich überlegt, ob ich überhaupt wissen möchte, wie es in Teil 3 weitergeht, aber bei dem Cliffhanger bleibt mir eigentlich keine andere Wahl, jetzt bin ich doch ein wenig hooked.