Schafft es Rhya, ihre Magie zu beherrschen?

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sturmtatze Avatar

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Zum Inhalt:
Seit der Schlacht von Fyremas liegt Caeldera in Trümmern. Rhya Fleetwood versucht alles, um zu helfen und den Schmerz über die Verluste zu verarbeiten. Pendefyre, der neue König, zieht sich immer mehr zurück und scheint sich völlig zu verausgaben, um den Schutzschild mit seiner Magie aufzufüllen. Rhya hat Angst, dass er dabei eines Tages zu weit geht. Als es zu einem Streit zwischen Rhya und Pendefyre kommt, weil er sie immer wieder von sich wegstößt, flüchtet sie unüberlegt durch eins der Portale. Dabei landet sie im Badehaus von König Soren von Llŷr. Dieser bietet ihr an, ihr beizubringen, wie sie ihre Kräfte beherrschen kann. Doch kann Rhya Soren wirklich vertrauen? Und was soll sie dagegen machen, dass er ungeahnte Gefühle in ihr weckt?

Meine Meinung:
Die Handlung schließt nahtlos an die Ereignisse aus dem ersten Band an. Caeldera liegt in Trümmern, viele wurden verwundet und Rhya versucht zu helfen, wo sie kann. Gleichzeitig plagen sie viele Schuldgefühle wegen dem, was geschehen ist. Ich konnte verstehen, woher diese Schuldgefühle kamen und wieso Rhya einfach nicht sehen kann, dass sie an den Geschehnissen keine Schuld trägt. Zudem konnte man miterleben, wie ihre Gefühle wegen Pendefyre und Soren verrücktspielen. Zumal Pendefyre ihr viele gegensätzliche Signale sendet. Zum einen will er sie um jeden Preis für sich haben, zum anderen stößt er Rhya immer wieder weg. Ich konnte aufgrund seiner Vergangenheit schon verstehen, wieso es aus seiner Sicht zu riskant ist, sich seinen Gefühlen hinzugeben. Dennoch fand ich seine Wankelmütigkeit einfach unmöglich und sein Verhalten Rhya gegenüber gemein, fast schon grausam. Ich konnte nur zu gut nachvollziehen, wieso Rhya so verletzt wegen Pendefyres Verhalten ist und einfach nur vor ihm flüchten will. Soren scheint hingegen ein guter Gegenpart zu Pendefyre zu sein. Er fordert Rhya heraus, versucht, ihr zu helfen, vor allem, was ihre Kräfte angeht, und man spürt das sich langsam aufbauende Prickeln zwischen den beiden. Zudem habe ich mich immer wieder über die Wortgefechte und kleinen Neckereien zwischen den beiden amüsiert.
Mir hat gefallen, mehr über Sorens Reich zu erfahren. Durch die detaillierten und lebhaften Beschreibungen der Autorin konnte ich mir sein Reich richtig gut vorstellen. Man hatte richtig das Gefühl, mit Rhya und Soren über die Wasserwege zu schippern und die vielen verschiedenen Köstlichkeiten zu kosten. Außerdem hat mir Rhyas Entwicklung richtig gut gefallen. Sie überwindet ihre Angst vor ihren Kräften, erkundet sie nach und nach und wächst daran, sie einzusetzen. Allgemein wächst Rhya im Laufe der Handlung durch das, was sie in Sorens Reich erlebt, und durch die Menschen, denen sie dort begegnet. Neben einigen spannenden Szenen gab es aber auch leider ein paar Längen, durch die sich die Handlung für meinen Geschmack zu sehr zog.

Fazit:
Ein guter zweiter Band, in dem wir Rhya in König Sorens Reich begleiten und miterleben, wie sie dort nach und nach nicht nur lernt, ihre Kräfte zu beherrschen, sondern auch an der neuen Umgebung wächst. Mir hat Rhyas Entwicklung richtig gut gefallen. Denn man merkt, wie sie im Laufe der Handlung immer stärker wird und für sich und ihre Wünsche einsteht. Zudem habe ich mich über die Wortgefechte und Neckereien zwischen Rhya und Soren amüsiert und war gespannt, ob sich beide ihren zarten Gefühlen hingeben werden oder nicht. Neben einigen spannenden Szenen gab es leider auch einige Längen. Nach dem Ende bin ich gespannt, wie es weitergehen wird.