Zweiter Teil mit kleinen Schwächen

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kissmekate Avatar

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Mit dem ersten Teil The Wind Weaver hat die Autorin eine tolle Welt erschaffen, die zwar ein paar Schwächen hatte, dennoch das Leseerlebnis nicht beeinflusst hat. Deswegen hab ich mich schon sehr auf den zweiten Teil gefreut. Vor allem auf komplexe Handlungsstränge, überraschende Wendungen und mehr emotionale Tiefe. The Seaspinner erfüllt meine Erwartung jedoch nicht zu 100%.

Wie auch schon im ersten Teil schafft es Julie Johnsons ein atmosphärisches Worldbuilding und nimmt den Leser durch ihren flüssigen Schreibstil gekonnt mit. Alles in einem setzt der zweite Teil direkt nach den Ereignissen vom ersten Band an und zeigt uns die Folgen der Schlacht in der Fyrenacht.
Wir treffen im zweiten Teil nicht nur auf altbekannte Gesichter, sondern wir dürfen uns auch über neue Charaktere freuen.

Die Story fokussiert sich diesmal leider mehr auf persönliche Konflikte und Beziehungsproblematiken anstatt auf die Krise „die Fäule, Prophezeiungen oder politische Konflikte“ selbst. Das fand ich etwas schade und hier hätte die Autorin echt was herausholen können

Was mich etwas gestört hat, ist dass die vielen offenen Fragen aus Band eins oftmals unbeantwortet blieben. Die großen Wendungen und Enthüllungen waren okay aber nicht überraschend, da man sich dieses denken konnte.

An sich hatte ich eine tolle und leichtteilige Zeit mit den zweiten Teil und bin neugierig auf den dritten Band und hoffe, dass das Finale die offenen Fragen beantwortet. Über das Cover muss ich glaube ich nichts schreiben - einfach fantastisch!